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Gefahr für Rinder, Schafe und Ziegen:
Mühlenkreis Minden-Lübbecke empfiehlt Impfung gegen das Blauzungenvirus

Montag 27. Juni 2016 - Minden (wbn). Der Mühlenkreis Minden-Lübbecke empfiehlt Rinder-, Schaf- und Ziegenhaltern die Impfung ihrer Tiere gegen die meldepflichtige Blauzungenkrankheit (BT).

Der Grund: Die Krankheit ist nach mehreren Jahren Seuchenfreiheit wieder auf dem Vormarsch. In Frankreich hat sich der Serotyp BTV 8 ausgehend von Zentralfrankreich trotz des Winters kontinuierlich weiter ausgebreitet. Die eingerichtete Restriktionszone reicht zwischenzeitlich bis an die deutsch-französische Grenze heran. Aus Südosteuropa kommend breitet sich der Serotyp BTV 4 weiterhin aus und hatte Ende 2015 Österreich und Slowenien erreicht. Betroffen sind auch Ungarn, Rumänien, weitere Länder des Balkans sowie Italien.

 

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Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, für die alle Tiere empfänglich sind. Sie wird durch einen Virus verursacht, das durch infizierte Stechmücken (Gnitzen) übertragen wird. Für den Menschen ist die Seuche ungefährlich.

Referenzlabor rechnet mit Einschleppung nach Deutschland

Der Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts, dem nationalen Referenzlabor, zufolge ist damit das Risiko eines Eintrags von Bluetongue-Virus (BTV) Serotyp-4 von Südosten und Serotyp-8 von Südwesten auf das Bundesgebiet wahrscheinlich bis hoch.

Das Veterinäramt des Kreises Minden-Lübbecke genehmigt deshalb ab sofort den Tierhaltern von Rindern, Schafen und Ziegen, ihre Tiere freiwillig gegen die Serotypen 4 und 8 der Blauzungenkrankheit impfen zu lassen.

Mühlenkreis gibt Allgemeinverfügung heraus

Die entsprechende Allgemeinverfügung ist auf der Homepage des Kreises Minden-Lübbecke unter www.minden-luebbecke.de/Service/Tiere-und-Lebensmittel im Bereich „Aktuelles" zu finden. Hier sind auch die Regularien für die vorgeschriebene Meldung der Impfung in der HI-Tier-Datenbank beschrieben.

„Wer seinen Rinder-, Schaf- oder Ziegenbestand wirksam gegen die Blauzungenkrankheit schützen möchte, sollte über eine Impfung nachdenken“, empfiehlt Dr. Detlef Grote, amtlicher Tierarzt des Kreisveterinäramtes. Interessierte Tierhalter sollten diese nunmehr mögliche Vorbeugemaßnahme mit ihrem Hoftierarzt besprechen. Außerdem könnte der Einsatz von Vergrämungsmitteln gegen Stechinsekten überlegenswert sein, so Grote.

 

 



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