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Das wird auf keiner Polizeiakademie gelehrt...

Tapferer Polizist bändigt giftig aussehende Ein-Meter-Schlange mit Kuhfuß

Paderborn (wbn) . Blick über den Zaun in die  Nachbarregion Ostwestfalen-Lippe: Da hat sich ein Polizist eine Heldenmedaille verdient. Er sah sich dazu gezwungen ein ziemlich gefährlich aussehendes Reptil in Polizeigewahrsam zu nehmen, weil sich das Ding in die Büsche schlagen wollte.

Handschellen gingen nicht, da sich Schlangen nunmal eben bei sowas durchschlängeln.  Er griff also zum Kuhfuß im Dienstfahrzeug, was wiederum auf keiner Polizeiakademie als Hilfsmittel zur Festnahme gelehrt wird, aber vielleicht gerade deshalb so wirksam war. Die Schlange wurde im Kuhfuß-Zugriff so richtig giftig, konnte aber nicht rumgiften, weil sie - wie sich später herausstellte -  kein Gift hatte.  Sie erwies sich als Dreiecksnatter, die jetzt beim Schlangenexperten in Hövelhof erstmal im Sechseck springen dürfte, weil sie sich zunächst in Untersuchungshaft ohne richterlichen Einweisungsbeschluss befindet.

Fünfjährige Tochter hatte das Reptil auf Nachhauseweg entdeckt

Für Laien ist diese Prozedur allerdings nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Denn Giftschlagen können bei sowas wirklich giftig werden. Deshalb lieber die wahren Helden mit den Kuhfüßen und dem Blaulicht rufen.  Hier der Polizeibericht aus Paderborn:  „Zu einem nicht alltäglichen Einsatz der Polizei kam es am Samstag mittag in Paderborn am Württemberger Weg. Eine Melderin hatte der Feuerwehr mitgeteilt, dass ihre 5-jährige Tochter auf dem gemeinsamen Nachhauseweg im Bereich einer Hauszufahrt eine ca 1 Meter lange Schlange entdeckt hatte. Die Feuerwehr setzte daraufhin sowohl die Polizei wie auch einen Schlangenexperten aus Hövelhof in Marsch. Vor Ort entdeckten die Polizisten tatsächlich eine ca 1 Meter lange rote Schlange mit schwarz-weißen Kringeln.

(Zum Foto: Polizeieinsatz mit Kuhfuß. Foto: Polizei)

 

Fortsetzung von Seite 1

Das gefährlich aussehende Reptil war jedoch nicht bereit, auf Weisung der Polizei das Eintreffen des Schlangenbändigers abzuwarten und machte Anstalten, sich in die Gärten der Häuser zu entfernen. Daraufhin führte der eingesetzte Polizist selbst die Festnahme unter Zuhilfenahme einer Brechstange (Kuhfuß) aus dem Fundus des Streifenwagens durch, während seine Kollegin es vorzog, die Dokumentation für die anschließende Berichterstattung festzuhalten. Die Schlange wurde vom Experten später abgeholt und als ungiftige Dreiecksnatter identifiziert. Diese kommt nun zunächst in Quarantäne. Der mögliche Besitzer wird gebeten, sich bei Polizei oder Feuerwehr nach dem Verbleib zu erkundigen.“

 

 



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