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"Fertigung sehr gut ausgelastet" - wieder Personal eingestellt

Lenze atmet richtig durch: Hoher Auftragseingang in den vergangenen  Monaten 

Hameln (wbn). Die Lenze SE hat die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hinter sich gelassen. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Erhard Tellbüscher sagte auf der heutigen Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens in Hameln: „Wir sind froh darüber, die Krise aus eigener Kraft bewältigt zu haben. Durch konsequente Kostenanpassungen und den gestiegenen Auftragseingang konnten wir ein positives Ergebnis erzielen.“

Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Frank Maier präsentierte er am Firmensitz in Groß Berkel bei Hameln die Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres und gab einen Ausblick. Die Auftragslage von Lenze im laufenden Geschäftsjahr sei ausgezeichnet. Die Märkte erholen sich schneller als prognostiziert. Die Fertigung ist „sehr gut ausgelastet“, deshalb stieg auch die Zahl der Beschäftigten wieder an. „Wir gehen inzwischen von einer stabilen und nachhaltigen Erholung der Konjunktur – und unserer Kunden – aus“, fasste Dr. Tellbüscher zusammen. Die gute Nachfrage zeigt auch auf der Personalseite positive Effekte: Inzwischen liegt die Zahl der Mitarbeiter wieder über 3.000.

(Zum Bild: Lenze-Systeme sind mehr denn je gefragt. Foto: Lenze)

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Der Beginn des Geschäftsjahres 2009/2010 (1. Mai 2009 bis 30. April 2010) war stark von der Wirtschaftskrise gezeichnet. Im zweiten Halbjahr zeigte sich jedoch eine deutliche Erholung. Auf Jahresbasis ergab sich insgesamt ein Umsatzrückgang von rund 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Lenze-Gruppe hat damit innerhalb von zwei Geschäftsjahren rund 33 Prozent Umsatz eingebüßt. „Unser Geschäftsjahr war geprägt von massiven Umsatzschwankungen. Diese zeigen die große Dynamik in unserer Branche der Antriebstechnik im Vergleich zum allgemeinen Maschinenbau. Unsere Kunden im Maschinenbau haben in aller Regel eine Lieferzeit von mehreren Wochen oder Monaten. Von Zulieferern, wie den Anbietern der Antriebstechnik, werden aber Lieferzeiten von wenigen Tagen erwartet. Ein Rückgang im Auftragseingang eines Maschinenbauers führt deshalb fast unmittelbar zum Umsatzrückgang bei den Zulieferern, da Lagerbestände zunächst abgebaut werden“, analysierte Dr. Tellbüscher

Finanzlage der Lenze-Gruppe ist weiterhin stabil

Der Umsatz der Lenze SE betrug im Geschäftsjahr 2009/2010 416,9 Mio. € (Vorjahr: 505,4 Mio. €). Das entspricht einem Rückgang von 18 Prozent. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten liegt bei 3,6 Mio. € (Vorjahr: 5,3 Mio. €). Trotz des Rückgangs um 31 Prozent konnte damit im Krisenjahr ein operativer Gewinn erwirtschaftet werden. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 1,3 Mio. € (Vorjahr: – 8,7 Mio. €) und ist wegen der Sondereffekte nicht direkt mit dem Vorjahreswert vergleichbar. Die Eigenkapitalquote wuchs um 1 Prozent und beträgt nun 60 Prozent (Vorjahr: 59 Prozent).

Die Finanzlage der Lenze-Gruppe ist trotz des Krisenjahres weiterhin äußerst stabil. Am 14. Oktober 2009 wurde der Wechsel der Rechtsform von der deutschen AG zur europäischen Aktiengesellschaft SE wirksam. Die Zahl der am Stichtag 30. April 2010 in der Lenze-Gruppe beschäftigten Mitarbeiter sank um 306 auf 2.897 (Vorjahr: 3.203). Dies ist überwiegend auf Maßnahmen zur Kostenanpassung zurückzuführen. Im Durchschnitt arbeiteten im Berichtsjahr 2.972 Beschäftigte in der Lenze-Gruppe (Vorjahr: 3.346). Die Zahl der durchschnittlich in Deutschland tätigen Mitarbeiter hat sich im Geschäftsjahr 2009/2010 von 1.862 auf 1.635 Personen reduziert.

Der Anteil der im Inland beschäftigten Mitarbeiter an der Gesamtbelegschaft sank damit von 56 Prozent im Vorjahr auf knapp 55 Prozent. Die größten Standorte sind Groß Berkel bei Hameln (Niedersachsen) sowie Extertal (Nordrhein-Westfalen). Die größten ausländischen Standorte sind Asten bei Linz (Österreich), Shanghai (China) sowie Uxbridge (Massachusetts, USA).

(Zum Bild: Dr. Erhard Tellbüscher hat gute Zahlen zu verkünden. Foto: Lenze)

 

 



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