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Sechs Polizisten mussten ihn überwältigen

Steine gegen die Polizeiwache geworfen - Hamelner wird in Psychiatrie eingewiesen

Dienstag 4. September 2018 - Hameln (wbn). Wer am hell-lichten Tag die Polizeiwache mit Steinen bewirft, ist auf gutbürgerlich gesagt nicht ganz bei Trost und fordert die Ordnungshüter heraus. Der Aggressor, der gestern Nachmittag vor der Hamelner Polizeiwache stand, erwies sich tatsächlich als psychisch gestört und musste folglich in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen werden.

Der Mann wurde von sechs Polizisten überwältigt und zunächst in Polizeigewahrsam genommen. Reizgas kam auch zum Einsatz.

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Fünf Steineinschläge wurden an der Front der Poolizeiwache in der Lohstraße registriert. Einen handtellergroßen Stein hatte der Hamelner in Kopfhöhe gegen einen Polizisten geworfen, der die Eingangstür der Wache einen Spalt geöffnet hatte. Nachfolgend der Polizeibericht aus Hameln: „Ein offenbar psychisch gestörter Mann hat am späten Montagnachmittag das Dienstgebäude der Polizei Hameln in der Lohstraße mit Steinen beworfen.

Die Beamten in den Wachräumen nahmen gegen 17.30 Uhr ein lautes Knallen an der Scheibe wahr. Bei einer Nachschau erkannten die Wachhabenden einen polizeibekannten Mann auf der Lohstraße, der Steine in den Händen hielt. Ein Polizeibeamter wollte den 34-jährigen, in Hameln lebenden Mann ansprechen und öffnete dazu einen Spalt weit die Eingangstür der Wache. Trotz der Aufforderung, die Steine wegzulegen, warf der Mann einen größeren Stein in Richtung Eingangstür. Der Polizeioberkommissar konnte rechtzeitig die Tür zuziehen, so dass der handtellergroße Stein zwar auf Höhe des Kopfes des Beamten einschlug, jedoch an der massiven Glasscheibe abprallte.

Inzwischen trafen angeforderte Streifenwagen ein und umstellten den Steinewerfer. Er wurde erneut aufgefordert, die Steine auf den Boden zu legen. Als er nach mehrmaliger Aufforderung die Steine nicht ablegte und seine Körpersprache eine zunehmende Aggressivität erkennen ließ, kam es zum Reizgaseinsatz gegen den Aggressor.

Der apathisch wirkende Mann wurde überwältigt, gefesselt und in Polizeigewahrsam genommen. Durch den Pfeffersprayeinsatz erlitten neben dem 34-Jährigen auch fünf eingesetzte Polizistinnen und Polizisten leichte Haut- und Atemwegsreizungen. Die Beamten konnten nach kurzer Behandlung ihren Dienst fortsetzen.

An der Gebäudefront des Polizeidienstgebäudes konnten bislang fünf Steineinschläge festgestellt werden. Inwieweit Schäden entstanden sind, muss geprüft werden.

Der Beschuldigte ist bereits in psychiatrischer Behandlung gewesen und wiederholt wegen Bedrohungshandlungen gegen Behörden und Amtsträger aufgefallen. Nach einer Begutachtung durch einen Amtsarzt wurde der Mann in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.“

 

 

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