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Der Gastkommentar

Nach dem Linksruck in Griechenland: Euro - was nun?

Von Klaus-Peter Wennemann

Montag 26. Januar 2015 - Die Wahlen in Griechenland haben einige bittere Wahrheiten an die Oberfläche gespült. Das Prinzip Hoffnung ist damit endgültig gescheitert.

Die Eurozone wird nun in eine tiefe Krise stürzen, wenn nicht mutig und entschlossen gehandelt wird. Griechenland mutiert mit dieser Wahl vom gleichberechtigt zu behandelnden Partner, mit dem man rationale Lösungswege suchen kann, zu einem Land, welches unsere humane Hilfe brauchen und bekommen wird, aber eben nicht mehr der glaubwürdige Vertragspartner ist, mit dem man eine gemeinsame, zukunftsgerichtete Politik gestaltet. Denn ein linkspopulistischer Volkstribun kann nicht das Vertrauen der europäischen Politik und schon gar nicht das der internationalen Kapitalmärkte erwarten.

(Zum Gastautor: Klaus-Peter Wennemann ist Stadtverbandsvorsitzender der FDP in Hameln, international aktiver Finanzexperte und war Landratskandidat und Bundestagskandidat der Liberalen im Weserbergland. Wennemann gehört zu den regelmäßigen Kolumnisten der Weserbergland-Nachrichten.de Foto: FDP)

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Natürlich müssen die Europäer sich vorwerfen lassen, dass sie dem Treiben von geld- und machtgierigen Cliquen zugeschaut haben und hier unverändert gelähmt zuschauen, wie korrupte Vetternwirtschaft, Steuerhinterziehung und Subventionsbetrug gerade die Ärmsten auspresst. Hier zeigt sich, dass Finanzpolitik und andere politische Handlungsfelder im Aufbauprozess nicht zu trennen sind. Das jüngste Urteil des europäischen Gerichtshofs, welches die Eingriffsrechte der Troika sogar noch beschnitten hat, ist hier erst einmal kontraproduktiv.

Dass die Finanzhilfen für Griechenland jetzt am Ende sind, hat Bundesbankpräsident Weidmann bereits gestern klar gesagt. Die Logik lässt auch gar keine andere Entscheidung zu, denn ansonsten wäre die Kettenreaktion, auf die die Linke offenbar europaweit hofft, programmiert.

Portugal, Italien, Spanien, sie alle würden in den „Schuldenschnitt-Basar“ eintreten. Für Deutschland würde ein Nachgeben bedeuten, dass die Spaltung der Gesellschaft mit Ruck nach Rechts nicht mehr zu stoppen wäre - Pegida und AfD lassen grüssen.

Es ist zu befürchten, dass die Flucht aus dem Euro, die ja bereits nach der Abkoppelung der Schweiz vom Euro in der vergangenen Woche eingesetzt hat, weiter geht. Auch die Flucht in Sachwerte (Immobilien, Aktien, Gold) hat Fahrt aufgenommen.

Beunruhigende Tage, die ein sehr schwieriges Jahr 2015 befürchten lassen,

 

 

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