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Zuerst eine Frau verletzt

Täter bedroht Polizisten mit einem Messer - Diensthund klärt die Situation

Montag 28. März 2022 - Drispenstedt / Hildesheim (wbn). Der Einsatz eines Diensthundes ist erforderlich geworden, nachdem ein Mann Polizisten mit einem Messer bedroht hat.

Die Polizisten hielten ihn zunächst mit einem Stuhl auf Distanz und forderten sodann einen Hundeführer zur Verstärkung an.

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Der Mann samt Vierbeiner hat sodann die bedrohliche Situation zügig geklärt. Der Täter, der zuvor auch eine Frau verletzt hatte, wurde überwältigt und  in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizeibeamten haben ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung gegen den Mann eingeleitet.
Nachfolgend der Polizeibericht: „In der Nacht vom 26.03.2022 auf den 27.03.2022 gab es in einer Wohnung in der Hermann-Seeland-Straße in Hildesheim heftige Streitigkeiten, die aufgrund ihres Verlaufes ein Erscheinen von Polizei und Rettungskräften erforderlich machten. Erst durch den Einsatz polizeilicher Einsatzmittel konnte die bedrohliche Situation beendet werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen gab es zwischen einem Ehepaar Streitigkeiten, die zu einer körperlichen Auseinandersetzung führten und infolgedessen die Frau leicht verletzt wurde. Eine uniformierte Funkstreifenbesatzung erreichte kurz nach 01:00 Uhr den Wohngebäudekomplex im Ortsteil Drispenstedt. Vor dem Haus stand u.a. das verletzte weibliche Opfer, das kurz befragt und anschließend sofort von einer Rettungswagenbesatzung ärztlich behandelt wurde.

Bei der Befragung stellte sich heraus, dass ein Messer bei der Tatbegehung eine Rolle gespielt haben soll. Aus diesem Grund betraten die eingesetzten Beamten mit besonderer Vorsicht die Wohnung, gaben sich lautstark als Polizeibeamte aus und konnten den Tatverdächtigen auf einem Bett sitzend feststellen. Der Mann hielt in bedrohlicher Weise ein spitzes Messer in Richtung der Beamten. Er wurde aufgefordert, dass Messer sofort fallenzulassen. Dem kam er jedoch nicht nach.

Stattdessen näherte sich der Mann den Polizeibeamten mit dem Messer in der Hand.

Die Einsatzkräfte hielten ihn mithilfe eines Stuhls auf Distanz und forderten über Funk Diensthundeführer zur Unterstützung an. Nachdem diese vor Ort waren, wurde der Einsatz des Hundes angedroht, was den Mann immer noch nicht veranlasste, das Messer fallen zu lassen. Nachdem auch der Einsatz von Reizstoff keine Wirkung zeigte, wurde der Diensthund unter Führung eingesetzt. Der Mann konnte anschließend überwältigt, festgenommen und das Messer gesichert werden.

Es folgte danach eine Überstellung in ein Krankenhaus.

Während dieser polizeilichen Maßnahmen versuchte das Opfer diese zu stören und hielt sich nicht an die Weisungen der Polizei, weswegen sie vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde.

Die Polizeibeamten leiteten ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung gegen den Mann ein."

 

 

 

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