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Ursache unklar
Mülltonnenverschlag gerät in Brand – Flammen greifen auf Autos und Wohnhaus über

Dienstag 20. Januar 2015 - Sarstedt (wbn). Feuer mitten in der Nacht in Sarstedt. Aus noch ungeklärter Ursache ist am frühen Montagmorgen ein Containerverschlag in Brand geraten. Kurze Zeit später griffen die Flammen auf abgestellte Autos über. Zwei Personen kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Gegen 2.15 Uhr waren mehrere Notrufe wegen eines Schuppen- und Pkw-Brandes eingegangen. Als die Feuerwehrleute am Einsatzort eintrafen, griffen die Flammen gerade auf einen Balkon und Teile des Nachbarhauses über. Erst nach einer Stunde war der Brand vollständig gelöscht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 100.000 Euro.

(Zum Bild: Alles verkohlt: Bei dem Brand entstand ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe. Foto: Polizei)

 

 

Fortsetzung von Seite 1

Das an den Verschlag angrenzende Haus wurde nach Polizeiangaben von einer kongolesischen Familie bewohnt. Zwei von sieben Familienmitgliedern mussten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung in der Klinik behandelt werden, die übrigen kamen in der Nachbarschaft unter. Experten der Polizei suchen nun nach der Brandursache, können bislang aber eine politisch oder rassistisch motivierte Brandstiftung ausschließen.

Weil das Haus vorübergehend nicht mehr bewohnbar ist, erklärte sich Sarstedts Bürgermeisterin Heike Brennecke (SPD) spontan bereit, eine Unterkunft für die Familie zu organisieren.

 

Nachfolgend der Polizeibericht aus Hildesheim:

„Am frühen Montagmorgen, dem 19.01.2015, kurz nach zwei Uhr war es in der Sarstedter Innenstadt zunächst zur Entzündung eines Containerverschlages gekommen, wobei sich der Brand rasch auf zwei unmittelbar davor geparkte Fahrzeuge sowie eine Gebäudewand der benachbarten Sparkassenfiliale ausweitete. Im weiteren Fortgang schlug das Feuer auf den Balkon und weitere Teile eines angrenzenden Wohnhauses in der Eulenstraße über.

Um 02:15 Uhr erreichten die Berufsfeuerwehr in Hildesheim und die Einsatzleitstelle der Polizei Notrufe über einen Schuppen- und Pkw-Brand in der Sarstedter Innenstadt. Just als die örtlichen und ortsbenachbarten Feuerwehren mit insgesamt 69 Einsatzkräften unter der Einsatzleitung von Herrn Ulrich Meyer wenige Minuten später am Brandort eingetroffen waren, griffen die Flammen auf Balkon und Teile eines benachbarten Wohngebäudes und auf den angrenzenden Komplex der Sparkassenfiliale über. Die Feuerwehr führte vor Ort sofortige Evakuierungsvorbereitungen aus, so dass es einer im Wohnhaus befindlichen, siebenköpfigen Familie möglich war, über ein Wohnungsfenster auf ein Flachdach und weiter über eine Leiter das Objekt schnell zu verlassen.

Durch den Brand, der gegen 03:15 Uhr vollständig gelöscht war sowie den Wasser- und Löschmitteleinsatz, entstanden Sachschäden in Höhe von insgesamt geschätzt 100.000 Euro. Darunter fallen alle Gebäude- sowie die wirtschaftlichen Totalschäden des brandbetroffenen Fiat Seicento und des BMW der 3-er Reihe.

Die kongolesische Familie, die das brandbetroffene Haus bewohnt und zur Zeit des Brandausbruchs zuhause war, wurde zunächst in der Nachbarschaft untergebracht, wovon zwei der Familienmitglieder mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in einem benachbarten Krankenhaus unterkamen. Sarstedts Bürgermeisterin, Frau Brennecke, traf ebenfalls am Brandort ein und erklärte sich spontan bereit, eine Unterkunft für die kongolesische Familie, deren Rückkehr in das Wohnhaus zunächst nicht möglich ist, zu organisieren.

Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Brandexperten vom 1. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes aus Hildesheim haben  intensive Ermittlungen zunächst in alle Richtungen aufgenommen. Zur Bewertung und zur Klärung der Brandursache wird zusätzlich ein Sachverständiger hinzugezogen. Es gibt bislang keinen Hinweis auf einen politisch-motivierten oder rassistischen Hintergrund.“

(Zum Bild unten: Die Flammen hatten sich vom Verschlag auf die Autos, den Balkon und Teile einer benachbarten Bankfiliale ausgeweitet. Foto: Polizei)

 

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