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Der Kommentar

Ist der Leibhaftige für das Protokoll in Baerbocks Ministerium zuständig?

Von Ralph L o r e n z

Kruzifix aber auch. Da fehlt plötzlich das 482 Jahre alte Kreuz mit der Christusfigur im Friedenssaal von Münster.

Aus protokollarischen Gründen wurde es im Rathaus entfernt, räumt das Auswärtige Amt ein. Dabei ist dieses christliche Kunstwerk fester Bestandteil der vielbestaunten Lokalität in Nordhrein-Westfalen. Hier wurde der Westfälische Frieden vereinbart. Also kann dieses Kreuz seinerzeit keine nachteilige Aura verbreitet haben.

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Und wenn die G7-Teilnehmer in diesen dramatischen Zeiten etwas brauchen, dann ist es ein festes Kreuz im Rücken.

„Bild“ glaubt zu wissen, dass dieses Kreuz auf Bitten von Baerbock abgehängt worden sein soll.

Eine kühne Unterstellung. Wer rund um die Uhr durch die Welt jettet um eben diese zu retten, kann sich nicht auch noch um die Innendekoration des Rathauses von Münster kümmern.

Auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de wurde im Auswärtigen Amt glaubhaft versichert, dass die Außenministerin mit diesem Vorgang nicht befasst gewesen sei.

Hat da jemand in ihrem Haus im vorauseilenden Gehorsam gehandelt?

Dass sie eine feministische Außenpolitik betreiben will, ist ja bekannt. Aber eine gottlose Außenpolitik, die zur Bilderstürmerei ausartet?

Übrigens: Keiner der hochrangigen G7-Gipfel-Teilnehmer dürfte Probleme mit dem Anblick eines Christus haben, der ans Kreuz geschlagen ist.

Doch jetzt hat Ministerin Baerbock eine konkrete Haus-Aufgabe. Sie sollte mal eben klären lassen wer in ihrem Haus zuständig war für die klammheimliche Christuskreuz-Entfernung nach 482 Jahren. Denn der hat se nicht alle.

Da wird sich doch nicht etwa der Leibhaftige auf die Gehaltsliste des Auswärtigen Amtes gemogelt haben?

 

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