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Dutzende Coups im Weserbergland:
Polizei nimmt zwei Serieneinbrecher (51, 54) fest – sie hatten es auf Geldschränke abgesehen

Donnerstag 26. Januar 2017 - Hildesheim (wbn). Das war’s dann! Polizisten aus Hameln, Holzminden und Hildesheim haben zwei Serieneinbrechern das Handwerk gelegt, auf deren Konto mehr als fünfzig Taten im gesamten Weserbergland und darüber hinaus gehen sollen.

Die beiden 51 und 54 Jahre alten Deutschen waren nach Erkenntnissen der Ermittler in der Zeit von Juli 2016 bis vorgestern in dutzende Alten- und Pflegeheime in Hameln, Hildesheim, Bad Nenndorf, Springe, Peine, Braunschweig, Gifhorn, Salzgitter und Goslar eingedrungen sein. Einige Tatorte wurden auch mehrmals heimgesucht. Bevorzugte Beute der beiden Kriminellen: Tresore aus den Verwaltungstrakten oder deren Inhalt.

(Zum Bild: Geknackt, ausgeräumt und dann versenkt: Die Einbrecher hatten gleich mehrere Tresore bei Hildesheim in die Innerste geworfen, Polizisten holten sie am Mittwoch wieder herauf. Foto: Polizei)

 

Fortsetzung von Seite 1

 

Nachfolgend der detaillierte Polizeibericht:

„Ermittlern der Polizeiinspektionen Hameln-Pyrmont/Holzminden und Hildesheim ist es am frühen Morgen des 25.01.2017 nach monatelanger akribischer Arbeit gelungen, eine überregionale Serie von Einbrüchen zu beenden.

Im Fokus der Ermittlungen stehen zwei Deutsche (51 und 54) aus Hildesheim. Beiden Männern wird vorgeworfen, in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeidirektionen Göttingen und Braunschweig im Zeitraum von Juli 2016 bis 24.01.2017 über fünfzigmal in Alten- und Pflegeheime eingebrochen zu sein. Die Tatorte befanden sich in Hameln, Hildesheim, Bad Nenndorf, Springe, Peine, Braunschweig, Gifhorn, Salzgitter und Goslar.

Allein in Hameln wurden 10 Taten begangen. Einige Tatorte wurden durch die Täter sogar mehrfach heimgesucht. Von den Tätern wurden ausschließlich Verwaltungstrakte aufgesucht; Wohnbereiche der Bewohner der Alten- und Pflegeheime waren nicht betroffen.

Der entstandene Schaden beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen insgesamt auf über 100.000 Euro.

In der Regel bohrten die Täter bei den angegriffenen Einrichtungen nachts Löcher in Fensterflügel und Terrassentüren oder hebelten sie auf, um so in die Verwaltungsräumlichkeiten einzudringen. Dort machten sie sich an Tresoren zu schaffen. In einigen Fällen wurden sogar ganze Tresore in aufwändiger, zum Teil schon dreister Art und Weise abtransportiert. Hierzu wurden im Einzelfall in Tatortnähe Hilfsmittel wie Holzlatten entwendet, um schwere Wertschränke über Hindernisse hinweg zu bugsieren. Die Tatverdächtigen ließen sich selbst dann nicht von der weiteren Tatausführung abhalten, wenn einmal ein sperriger Tresor mit einem lauten Knall zu Boden fiel.

Nachdem die Täter ihre Beutestücke dann abseits des Tatortes gewaltsam geöffnet hatten, wurden die Wertgelasse in Gewässern, beispielsweise in der Innerste bei Hildesheim versenkt. Hier konnten Taucher der Zentralen Polizeidirektion am 25.01.2017 mehrere Tresore, zum Teil noch mit für die Täter offensichtlich wertlosem Inhalt, vom Grund des Gewässers geborgen werden.

In mühevoller Kleinarbeit gelang es den Ermittlern, die vor ihnen liegenden Puzzleteile zusammenzusetzen. Tatzusammenhänge zwischen den weit voneinander entfernt liegenden Tatorten wurden erkannt. Potenziell gefährdete Einrichtungen wurden informiert, das Personal sensibilisiert. Erste Indizien deuteten darauf hin, dass die Täter aus Hildesheim stammen. Ende Oktober gerieten die beiden Männer nachts schließlich in der Nähe eines Alten- und Pflegeheimes im Landkreis Hameln-Pyrmont in eine Polizeikontrolle. Die kontrollierenden Beamten waren über die Tatserie informiert und sammelten wertvolle Informationen für die weiteren Ermittlungen, so dass sich schließlich ein Gesamtbild ergab.

In der Nacht von Dienstag (24.01.2017) auf Mittwoch (25.01.2017) konnten die beiden Tatverdächtigen schließlich durch Spezialkräfte der Polizeiinspektion Hildesheim vorläufig festgenommen werden. Die Männer waren offenbar gerade auf dem Heimweg, nachdem sie in der Nacht eine weitere Tat im Bereich Peine verübt hatten. In dem von den Tätern benutzten Fahrzeug konnte zahlreiches Beweismaterial aufgefunden und sichergestellt werden.

Nach der vorläufigen Festnahme folgten noch am 25.01.2017 diversere Durchsuchungs- und Beweissicherungsmaßnahmen. Die Auswertung der Spuren und sichergestellten Gegenstände wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Einer der Festgenommenen wird heute im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Die beiden Männer werden sich wegen gewerbsmäßigen Einbruchdiebstahls und anderer Delikte verantworten müssen.

"Ausschlaggebend für den Ermittlungserfolg war u.a. die enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den sachbearbeitenden Dienststellen", betont EKHK Frank Beißer als Leiter des Fachkommissariats 2 der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden.“

 

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