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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Wohnhausbrand in Holzhausen

Feuer im Erdgeschoss schreckt Hausbewohner hoch - 100.000 Euro Sachschaden

Holzhausen (wbn). Die Hausbewohner hatten viel Glück: Als das Feuer am Morgen bemerkt wurde, konnten alle Personen das im Erdgeschoss brennende Einfamilienhaus rechtzeitig verlassen. Über die Ursache des Brandes bestand zu Redaktionsschluß noch Unklarheit.

Hier der Polizeibericht: "Am Mittwoch, dem 24.11.2010, gegen 8:51 Uhr, kam es im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses in Holzhausen aus bislang unerklärbarer Ursache zu einem Brand. Alle zum Ausbruchszeitpunkt des Feuers im Haus befindlichen Bewohner konnten das Gebäude verlassen.

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Ein Mordfall in der Rattenfängerstadt?

Wer ist der Tote in der Wohnung des Briefmarkenhändlers? Ein Fall für die Mordkommission in Hameln

Hameln (wbn). Alle Anzeichen deuten auf ein Gewaltverbrechen hin: Gestern abend war die Mordkommission in einem Mehrfamilienhaus an der Schillerstraße in Hameln um die Umstände zu klären, unter denen eine noch unbekannte männliche Person ums Leben gekommen ist. Der Tote wurde in der Wohnung eines Hamelner Briefmarkenhändlers gefunden.

Der Wohnungsinhaber war spurlos verschwunden. Jetzt sollen Rechtsmediziner nähere Erkenntnisse bringen. Geschockt sahen die Bewohner des Hauses, wie gestern Abend die Kripo ein- und ausging und der Leichnam abgeholt wurde. Akribisch wurde nach Spuren in der Wohnung gesucht und die Auffindesituation von dem Polizeifotographen festgehalten. Hier der offizielle Polizeibericht, der die Redaktion gegen Mitternacht erreicht hat: Am Mittwoch, gegen 15:15 Uhr, erschien eine männliche Person in der Polizeidienstelle in Hameln und teilte mit, dass er sich um seinen Bekannten Sorgen machen würde.

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Die Weserbergland-Nachrichten.de veröffentlichen die gemeinsame Erklärung von Staatsanwaltschaft und Kripo

War es pure Mordlust? Die Polizei bescheinigt Jan B. das "Potenzial eines Serienmörders"

Bodenfelde/Northeim (wbn). Die Polizei bescheinigt dem mutmaßlichen Mörder der beiden Jugendlichen von Bodenfelde „das Potenzial zu einem Serienmörder“. Dies ist die schreckliche Erkenntnis der heutigen zweiten Pressekonferenz zu dem Doppelmord an der 14 Jahre alten Nina und dem 13 Jahre alten Tobias, die beide aus Bodenfelde stammen.

Der Anwalt von Jan O. rechnet für Freitag mit einem Geständnis seines Mandanten. Der Hinweis eines jungen Mädchens, das von dem Drogen- und Alkoholkonsumenten vor kurzem angesprochen worden und um dessen Handynummert gebeten worden war, hat die Polizei auf die entscheidende Spur gebracht. In letzter Minute konnte der 26-Jährige aus Uslar in Bodenfelde aus dem zur Abfahrt bereitstehenden Zug geholt werden. In der Wohnung des mutmaßlichen Mörders fanden sich blutverschmierte Kleidung und weitere belastende Indizien. Hat der offenbar psychisch gestörte 26-Jährige wie eine Bestie aus purer Mordlust getötet? Und hatte er sich schon weitere Opfer im Dorf ausgeguckt?

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Gegen einen Gauner lag bereits ein Haftbefehl vor

Zwei Diebe klauen stereo zwei Stereoanlagen und werden von der Polizei stereo festgenommen

Kirchohsen/Emmerthal (wbn). Da war die Polizei richtig schnell. Als zwei Diebe, die soeben zwei Micro-Stereoanlagen bei Lidl in Emmerthal geklaut hatten, in die S-Bahn nach Hameln stiegen, erwartete sie in der Rattenfängerstadt schon „ein großer Bahnhof“. Die Stereoanlagen wurden von den am Bahnsteig stehenden Polizisten wieder liebevoll in Empfang genommen.

Einer der beiden Diebe hatte anschließend einen Termin beim Haftrichter weil bei ihm bereits ein Haftbefehl vorlag. Hier der Polizeibericht: Am Dienstag, gegen 13:45, kam es bei einem Lebensmitteldiscounter in Emmerthal zu einem Diebstahl. Zwei männliche Personen betraten ein Verkaufszelt des LIDL Einkaufsmarkts und entwendeten zwei Microstereoanlagen. Anschließend verließen die Männer den Verkaufsbereich und flüchteten in Richtung Bahnhof.

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Die Opfer wurden erwürgt und erstochen

Ein Mädchen gab den entscheidenden Tipp zur Festnahme des Doppelmörders von Bodenfelde

Bodenfelde/Northeim (wbn). Die Polizei hat ganze Arbeit geleistet. Der schockierende Mord an den beiden Jugendlichen in Bodenfelde, Landkreis Northeim, kann bereits als aufgeklärt gelten. Der Verteidiger des Tatverdächtigen Jan O. aus Uslar hat angekündigt, dass von seinem Mandanten ein Geständnis zu erwarten ist.

Wie eine weitere Pressekonferenz heute morgen ergeben hat, sind die 14-jährige Nina und der ein Jahr jüngere Tobias erwürgt und erstochen worden. Das Mädchen soll am Montag, der Junge bereits am Samstag getötet worden sein. Der 26-Jährige ist aus einem Regionalzug heraus verhaftet worden. Gegen ihn war gestern aufgrund zahlreicher belastender Indizien Haftbefehl erlassen worden. Hinweise auf einen Mord aus sexuellen Motiven hatten sich allerdings nicht bestätigt.

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Trinkt es sich jetzt auf chinesischem Kopfsteinpflaster besser? Hat sich der Korruptionsbeauftragte als Weihnachtsmann getarnt?

Seit 10 Uhr eröffnet: Hamelns Glühweinmarkt, fälschlicherweise auch Weihnachtsmarkt genannt

Hameln (wbn). Die Bergrücken im Weserbergland sind seit heute Morgen mit Schnee dekoriert – da darf auch der traditionelle Glühweinmarkt in der Hamelner Innenstadt nicht fehlen. An 23 (!) Buden wird Glühwein unterschiedlichster Alkoholstärke verabreicht. Seit dem heutigen Mittwoch, 10 Uhr, gehen die Marktbeschicker der verantwortungsvollen Tätigkeit des Glühwein-Ausschenkens nach, um mit einem markigen, aber sehr eigennützigen „zum Wohle“ und einem möglichst niedrigen Materialeinsatz von weniger als 20 Cent pro Glas den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen.

Das dient in erster Linie dem eigenen Wohle des risikofreudigen Standbetreibers, was die bezahlenden Gäste aber nicht daran hindert, sich selbst zuzuprosten und „zum Wohle“ zu sagen. Nach dem Glühweinmarkt dürfte es in Hameln wieder einige Millionäre mehr geben. Der Glühweinmarkt wird in diesem Jahr voraussichtlich auch einen Rekordbesuch verzeichnen. Denn noch nie wurde so früh die Werbetrommel gerührt wie in diesem Jahr. Dabei bedienten sich die Verantwortlichen, die aber gleichzeitig jegliche Verantwortung von sich weisen, einer raffinierten Werbestrategie, die es bis in die bundesweiten Schlagzeilen und TV-Nachrichten schaffte.

(Zum Bild: Weihnachtsmarkt in Hameln. Jetzt wird wieder frohlockt und Glühwein getrunken. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Schwerer Unfall in Fischbeck

Lebensgefährlich verletzt! Spaziergängerin wollte mit Hund die Fahrbahn überqueren - von Auto erfasst

Fischbeck  (wbn). Akute Lebensgefahr! Eine Fußgängerin (34), die mit ihrem Hund in der Dunkelheit die Fahrbahn überqueren wollte, wurde von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt.

Hier der Polizeibericht: Am Montag, gegen 19:28 Uhr, ereignete sich auf der Bahnhofstraße in Fischbeck ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 34-jähriger Frau, die mit ihrem Hund spazieren ging, beabsichtigte in Höhe der Stiftstraße die Fahrbahn vom Gehweg aus zu überqueren. Hierbei übersah sie den aus Hameln kommenden und die Bahnhofstraße in Richtung Weibeck fahrenden Personenwagen.

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Haftbefehl wegen zweifachen Mordes ausgestellt

Handelte auch er im Drogenwahn? 26-Jähriger steht im Verdacht die beiden Jugendlichen in Bodenfelde bestialisch ermordet zu haben  

Bodenfelde (wbn). Noch während des bewegenden Trauergottesdienstes für die ermordeten Jugendlichen Nina B. und Tobias L. in Bodenfelde (Landkreis Northeim) verdichteten sich die Gerüchte: Die Polizei hat in letzter Minute einen arbeitslosen Alkoholiker und Drogenkonsumenten aus dem Regionalzug geholt. Der Mann soll für die schreckliche Tat infrage kommen.

Er ist 26 Jahre alt und soll im Internet immer wieder den Kontakt zu jungen Mädchen gesucht haben. Gestern Abend bestätigte die Kripo den Weserbergland-Nachrichten.de: „Ein Tatverdächtiger wurde am Montag, gegen 20.00 Uhr, in Bodenfelde festgenommen. Zwischenzeitlich wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen beim Amtsgericht Northeim ein Haftbefehl ausgestellt. Der Tatverdächtige sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft.“ Der Haftbefehl wurde wegen zweifachen Mordes ausgestellt, wie ergänzend zu erfahren war. Gestern sickerten weitere Einzelheiten zu der Tat an die Öffentlichkeit.

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Raubüberfall in Hameln

Wieder ein Schlecker-Markt - Täter hält Kassiererin die Schusswaffe an den Kopf

Hameln (wbn). Warum trifft es unverhältnismäßig oft die Schlecker-Märkte? Schon wieder ein Überfall!

Ein Schlecker-Markt in der Hamelner Nordstadt ist gestern abend gegen 17.30 Uhr überfallen worden. Ein mit einem schwarz-weißen Schal maskierter Mann betrat, so der Bericht von Radio Aktiv,  das Geschäft und ging sofort zu der Kassiererin, die allein in dem Laden war. Er hielt ihr eine Schusswaffe an den Kopf. Daraufhin übergab sie ihm das Geld aus der Kasse in einer Plastiktüte.

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Unisex betreut das Hairstyling der Gäste

"Blondie" im Bahnhof lädt ein zur "Reichfeier-Party" - Überraschungstüte für die ersten 550 Gäste

Hameln (wbn). Das gab es so noch nie. Kurz nach dem Re-Opening der Diskothek „Blondie“ im Hamelner Bahnhof findet an diesem Samstag die erste „Mega Sponsoren Party“ der Rattenfänger-Stadt statt.

Frei nach dem Motto „Feier dich reich“ warten auf die Gäste zahlreiche Überraschungen und Geschenke. Etliche bekannte Sponsoren beschenken das feierlustige Volk mit gratis Drinks, Gutscheinen und Größerem! Vom Apple Ipad bis zum Burgergutschein gibt’s so manche Überraschung. Die ersten 550 Gäste erhalten ausserdem eine Überraschungstüte.

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Eine gute Wahl der Jury

Felicitas Hoppe erhält den Rattenfänger-Literaturpreis - Ritterschlag für Iwein Löwenritter

Hameln (wbn). Eine löwenritterliche Meisterleistung erhält den Ritterschlag in der Rattenfängerstadt: Die Autorin Felicitas Hoppe erhält am Freitag den mit 5.000 Euro dotierten Rattenfänger-Literaturpreis der Stadt Hameln. Die Jury kürte aus 307 Bucheinsendungen einstimmig ihr Buch »Iwein Löwenritter«, erschienen im  S. Fischer Verlag, zum Preisbuch.

Hier die Begründung durch den Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Bernhard Rank: „Kann man eines der gewichtigsten Werke der mittelalterlichen Literatur, Hartmann von Aues Versepos »Iwein«, so nacherzählen, dass Kinder nicht überfordert oder gelangweilt sind, sondern sich fasziniert auf diese ihnen fremde Welt einlassen? Felicitas Hoppe hat den Versuch gewagt und herausgekommen ist ein Meisterwerk der phantastischen Kinder­literatur: in seiner Sprache anspruchsvoll, poetisch und verstehbar, in seinen Schilderungen packend, farbig und geheimnisvoll, in seinem Erzählton sachkundig, engagiert und mit ausgeprägtem Humor. Was erklärt werden muss, findet gebührend Beachtung; was nach Bewertung verlangt, wird behutsam kom­mentiert – ohne verkürzende Vereinfachung oder pädagogische Aufdringlichkeit.

(Zum Bild: Autorin Felicitas Hoppe. Foto: Sven Paustian)

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Heute nachmittag werden möglicherweise neue Erkenntnisse präsentiert

Der Doppelmord an den Jugendlichen von Bodenfelde: Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen

Bodenfelde/Northeim (wbn). Endlich eine Spur des Jugendmörders von Bodenfelde. Die Polizei hat nach dem mysteriösen Mord an zwei Jugendlichen in Bodenfelde offenbar einen Tatverdächtigen gefasst.

Dies meldet heute morgen der „Stern“ auf der Basis einer ersten dpa-Nachricht. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Göttingen wird mit der Bemerkung zitiert, dass im Laufe des heutigen Tages möglicherweise neue Tatsachen präsentiert werden könnten. Die 14-jährige Nina aus Bodenfelde ist nach ersten Erkenntnissen ebenso wie der ein Jahr jüngere Tobias Opfer eines Sexualverbrechens geworden.

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Glühende Aschereste waren die Ursache

Feuer im Heizungskeller - Rentner bei Löschversuchen schwer verletzt

Reher (wbn). Aschereste am Kellerboden haben sich für einen Rentner als verhängnisvoll erwiesen. Wie es aussieht, haben Glutreste aus einem Brennkessel einen Brand ausgelöst. Der 75-jährige Hausbewohner wollte das Feuer auf eigene Faust löschen und geriet dabei in höchster Gefahr.

Mit schweren Verletzungen musste der Mann nach Hameln in das Krankenhaus gebracht werden. Hier der Polizeibericht von heute Nachmittag: Am heutigen Montag kam es gegen 10.15 Uhr, im Kellergeschoss eines Hauses in der Ernst-Starke-Straße zu einem Brand. Aufgrund der bisher geführten kriminalpolizeilichen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der 75-jährige Hauseigentümer im Laufe des frühen Vormittags Aschereste aus der Brennkammer des Feststoffbrennkessels herausgenommen und auf den Boden des Heizungskellerraumes "zum Auskühlen" abgelegt hatte.

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Der graue Jäger kommt nach Niedersachsen und ins Weserbergland zurück

Wolfsexperte ist sich sicher: Der Wolf wird auch am Solling und am Ith wieder heimisch werden

Hannover/Hameln (wbn). Eine Rotkäppchen-Märchenfigur kehrt zurück: Der Wolf. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander feiert dies als Erfolg und bereitet schon einmal die Bevölkerung darauf vor. Wolfsexperte Matthias Vogelsang, der mit seiner Frau und acht Wölfen im „Familien-Rudel“ lange Zeit im Weserbergland verbracht hat, rechnet fest damit, dass Wölfe auch im Solling und am Ith heimisch werden

 „Der Wolf ist ein Opportunist“, sagte er heute den Weserbergland-Nachrichten.de Und: „Die Bedingungen für Wölfe sind im Weserbergland recht gut.“ Ohnehin ist der Wolf auf leisen Pfoten schon im Solling angekommen. Es wurde mehrfach ein Rüde in dieser Region gesichtet und von Jägern ins Visier genommen – aber mit der Handy-Kamera. Ein anderer soll sich in der Lüneburger Heide aufhalten. Das Land Niedersachsen ist auf eine mögliche Rückkehr der Wölfe gut vorbereitet: Mit dem heute in Hannover offiziell vorgestellten „Niedersächsischen Wolfskonzept“ ist unter der Federführung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz in enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, der Landesjägerschaft Niedersachsen sowie verschiedenen Verbänden und beteiligten Interessengruppen ein Handlungsrahmen für den Umgang mit dem streng geschützten Wolf geschaffen worden. „Niedersachsen hat seine Hausaufgaben gemacht“, lobte Umweltminister Hans-Heinrich Sander das wegweisende und vorausschauende Konzept, das in einem konstruktiven und partnerschaftlichen Dialog entstanden ist.

(Zum Bild: Der Wolf kehrt nach Niedersachsen und ins Weserbergland zurück - am Solling ist er schon gesichtet worden. Foto: Vogelsang)

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Karl-Wilhelm Steinmann kann's nicht glauben - den meisten Handwerkern geht's wieder richtig gut

Geschäftsklima-Index: Der Kreishandwerksmeister reibt sich verwundert die Augen - traumhafte Zahlen wie lange nicht mehr

Hameln (wbn). 65,5 Prozent der Handwerksbetriebe im Landkreis Hameln-Pyrmont sind mehr als zufrieden! Kreishandwerksmeister Karl-Wilhelm Steinmann reibt sich die Augen: Der Geschäftsklimaindex für das Weserbergland wirft derzeit traumhafte Zahlen aus.

Steinmann sagte heute morgen zu den Weserbergland-Nachrichten.de: „Solange ich der Kreishandwerkerschaft vorstehe, also seit 10 Jahren, habe ich folgende Werte zwar erträumen können, in der Realität aber nie erlebt. Laut Herbstgutachten der Kammer Hannover liegt der Geschäftsklimaindex im Herbst kammerweit bei 63,5, in Hameln sogar bei 65,5 Prozent, das heißt, 65,5 Prozent der Betriebe berichten über eine befriedigende bis gute Geschäftslage und 56 Prozent erwarten dies auch noch für das nächste Quartal.“ In den Aufzeichnungen der Kammer müsse man bis in das Jahr 1994 zurückgehen, wolle man derartige Zufriedenheitswerte finden.

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Vorstoß des Kreistagsabgeordneten Christian Meyer

Grüne fordern: Mehr Geld für Klex-Jugendzentrum in Bodenwerder und Verzicht auf Petri-Pipeline

Bodenwerder (wbn). Statt teure Petri-Pipeline mehr Geld für das Jugendzentrum Klex! Das ist die Position der Grünen in Bodenwerder.

Die grüne Samtgemeinderatsfraktion in Bodenwerder hat sich auf ihrer letzten Sitzung ausführlich mit der Situation des Jugendzentrums Klex beschäftigt. Eberhard Böhm und Heiko Limburg unterstrichen die gute Arbeit und hohe Anerkennung der geleisteten Jugendarbeit. "Das Klex ist unverzichtbar. Die von Bürgermeister Lienig vorgeschlagene Halbierung der Zuschüsse der Samtgemeinde von 50.547 Euro auf 25.000 Euro findet nicht unsere Zustimmung", erklärte Fraktionssprecher Andreas Kretschmer. Stattdessen sollten die mobilen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit auch stärker auf die Alt-Samtgemeinde Polle ausgeweitet werden. Hierfür wären sowohl die Zuschüsse des Landkreises Holzminden als auch die der Samtgemeinde Bodenwerder Polle zu erhöhen.

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Ein Schlag ins Gesicht für die Ehrenamtlichen der Dorfgemeinschaft

Kupfer-Diebe im Kräutergarten der Marienauer Klosterkapelle - Dachrinnen und Fallrohr geklaut

Marienau (wbn). Fritz Bretzing, Sprecher der Marienauer Dorfgemeinschaft, bringt so schnell nichts aus der Fassung. Doch der nächtliche Diebstahl der Kupfer-Dachrinnen an dem kleinen Gartenhäuschen im Kräutergarten hinter der altehrwürdigen Marienauer Kapelle schlägt ihm mächtig auf den Magen. Beide Dachrinnen nebst Fallrohr wurden aus der Befestigung gerissen.

Die unbekannten Täter haben wohl nur gesehen, dass es sich hierbei um wertvolle Kupferrohre handelt. Auch an der 760 Jahre alten Kapelle (St. Marienkirche) selbst haben sie sich frevelhaft an einem Kupferrohr vergriffen. Von den Tätern gibt es noch keine Spur. Wer etwas Verdächtiges im Kräutergarten bemerkt habe, solle dies der Coppenbrügger Polizei  oder der Polizeidienststelle in Bad Münder melden, bittet Bretzing. Der Tatzeitpunkt ist auch unklar. Ehrenamtliche hatten nur in den vergangenen Tagen mit Erstaunen festgestellt, dass die Rohre fehlten. "Obergärtner" Gerd Godt wurde auch noch arglos gefragt: „Hast Du die Dachrinnen abgenommen um sie winterfest zu machen?“ Augenscheinlich sind es die ansteigenden Altmetallpreise, die wieder die Begehrlichkeit von Dieben wecken. 500 Euro dürfte der Sachschaden locker betragen.

(Zum Bild: Kräutergärtner Godt weist auf die beschädigten Halterungen der gestohlenen Kupfer-Dachrinnen hin. Statt Kupfer gibt's jetzt Kunststoff. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Plötzlich unerwünscht?

Ralf Hermes ist verbittert: Stadt und Landkreis haben uns als Bund den Stuhl vor die Tür gestellt

Hameln (wbn). Der Bund ist bei der Klimaschutzagentur offenbar nicht mehr "mit im Bunde". Bittere Worte des BUND-Kreisgruppenvorsitzenden Ralf Hermes zur lang erwarteten Gründung der Klimaschutzagentur Hameln-Pyrmont. „Stadt und Landkreis haben uns als BUND den Stuhl vor die Tür gestellt“, stellt der BUND-Sprecher in einem enttäuschten Kommentar zu der Agenturgründung fest.

Weiter heißt es in dem persönlich gehaltenen Schreiben von Ralf Hermes: „Hoffnung und Verärgerung - dazwischen pendeln meine Gefühle beim Bewerten der Klimaschutzaktivitäten von Stadt und Landkreis. Eigentlich sollten Triumpfgefühle aufkommen. Ein neues Radfahrkonzept der Stadt Hameln, Planungen für Windkraft - und in dieser Woche hat sich nach langem zähen Ringen die Klimaschutzagentur konstiutiert. Zwar mit E.ON-Mitarbeitern im Gepäck aber dennoch mit einer weitgehend neutralen Struktur. So hoffen wir zumindest.“ Hermes fährt fort: „Durften wir noch nach unserem Filmerfolg "Eine unbequeme Wahrheit" sogar zu zweit am offiziellen "Runden Tisch Klimaschutz" teilnehmen, laufen die Infowege jetzt über andere Kanäle.

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Deutschlands phantasievollste Stollenbäckerin präsentiert ihre Weihnachtsüberraschung 

Zur Adventszeit macht der Rattenfänger die kleinen Naschkatzen und Naschratten mit Beate Diers Rattenfängerstollen willenlos

Von Veronica M a g u i r e MA

Hameln (wbn). Die Geschichte des Rattenfängers muss wohl umgeschrieben werden. Es waren nicht die verzaubernden Flötentöne des Rattenfängers, die Hamelns Kinder zum größten Kinderauszug in der Geschichte der Menschenkinder veranlassten. Nein, es müssen die leckeren Brosamen des Rattenfänger-Stollens gewesen sein, die alle Naschkatzen, Naschmäuse und Naschratten zur willenlosen Gefolgschaft des Rattenfängers an der Weser verpflichteten.

Lokale Historiker, die selbst von diesem nach mittelalterlichem Geheimrezept gebackenen Mystik-Stollen probiert haben, sind umgehend dem Zauber erlegen und hegen seitdem keinen Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Geschichte. Orientalische Gewürze, die nach altem Rezept hergestellt, seit Jahrhunderten über die geheimnisvollen Handelsstraßen dieser Welt auf verschlungenen Pfaden über die B 1 in die mystische Weser-Metropole gefunden haben, sind wesentlicher Bestandteil dieses einzigartigen Stollens. Ist es Zufall, dass dieses Manna für geplagte Seelen im Gefolge des Rattenfänger-Jubiläums wiederentdeckt wurde? Nein, natürlich nicht. Denn Deutschlands ruhmreichste und gewiss phantasievollste Stollenbäckerin lebt in Emmerthal und damit gewissermaßen vor den Toren von Hameln. Beate Diers, die vielfache Deutsche Meisterin im Stollenbacken, hat den ultimativen Rattenfänger-Stollen „in den Farben des Rattenfängers“, wie sie stolz anmerkt, in ihrer rustikalen Steinofenbackstube kreiert und damit ein Meister-Backwerk von historischer Dimension geschaffen.

(Zum Bild: Beide sind kreative Könnerinnen ihres Fachs: Rechts Beate Diers mit ihrem neuen Rattenfängerstollen, links Puppenmacherin Roth, aus deren Manufaktur auch die zauberhafte Rattenfängerfigur stammt. Beide waren im Herbst in Olaf Seiferts Herbstmarkt-Scheune zu sehen und werden auch auf dessen Weihnachtsmarkt wieder vertreten sein. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Mehr als 90 Lehrer und Pastoren erproben neue Unterrichtsmethoden

Religionspädagogische Tagung mit Teilnehmern aus drei Landkreisen

Von Ralf Neite

HildesheimHameln (wbn). Die Hildesheimer Religionspädagogische Tagung hat ihren Wirkungskreis verdreifacht. Neben Interessenten aus dem Landkreis Hildesheim sind jetzt auch Besucher aus Hameln-Pyrmont und Holzminden vertreten.

„Bilder setzen Gedanken frei, die die Kinder sonst so nicht hätten und formulieren könnten“, weiß Ingrid lllig. Es kommt allerdings darauf an, welche Motive man auswählt – und vor allem, wie sie im Unterricht eingesetzt werden. Genau darum geht es gerade in einem Seminarraum des Pfarrheims von St. Mauritius in Hildesheim, wo ein Dutzend Religionslehrerinnen konzentriert an Bildkarteien arbeiten. Alle Tische im Raum sind damit bedeckt, und den Fußboden gleich noch dazu. Die Hildesheimer Religionspädagogische Tagung gibt es bereits seit 25 Jahren, so viel Zuspruch wie in diesem Jahr hat sie jedoch lange nicht gehabt.

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Drah' die net um, oh-oh-ooh, der Kommissar geht um: Sechs Verwarnungen wegen öffentlichen Urinierens, zwei Verstöße gegen Waffengesetz, Kokain sichergestellt

Großrazzia der Polizei im Steintorviertel - Schläger, Zuhälter, Drogendealer unter die Lupe genommen

Hannover (wbn). Die Polizei in Hannover zeigt am berühmt-berüchtigten Steintor Flagge. Mit einer Großrazzia im Steintorviertel ist die Polizeiinspektion Mitte in der Nacht zum heutigen Sonnabend gegen milieutypische Kriminalitätsformen wie Drogenhandel, Raub und Körperverletzung vorgegangen.

80 Beamte riegelten die Reitwallstraße für fast zwei Stunden komplett ab und kontrollierten mehrere Objekte. Sichergestellt wurde unter anderem Rauschgift sowie eine scharfe Schußwaffe.  Die Polizei konzentrierte ihre Kontrollen zunächst auf die Reitwallstraße, die um 22 Uhr abgeriegelt wurde. Allein in dieser Straße hat die Polizeiinspektion Mitte seit Anfang 2009 rund 300 Straftaten registriert. So wurde immer wieder beobachtet, dass Dealer bestimmte Objekte wie Spielhallen nutzen, um ihre Rauschgiftgeschäfte anzubahnen oder abzuwickeln. Laut Polizeidirektor Olaf Gösmann, der  die Razzia angeordnet hat, ist die Reitwallstraße ein "gefährlicher Ort". "Die Straße hat sich zu einem Rückzugsort für Dealer, Räuber und Schläger entwickelt. Diesen besorgniserregenden Trend wollen wir mit häufiger Präsenz, aber auch mit Großkontrollen, aufhalten", erklärt Gösmann.

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