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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Den Einkaufswagen trickreich "ins Abseits" geschoben

Ladendetektiv beobachtet georgische Diebesbande - ein Gauner konnte mitsamt Diebesgut gestellt werden

Bad Pyrmont  (wbn). Mit dem aufmerksamen Detektiv im Hintergrund hatten die Gauner nicht gerechnet. Er beobachtete sie bei einem Ladendiebstahl und nahm die Verfolgung auf. Zumindest einer der Diebe - ein Georgier - konnte mitsamt Diebesgut gefasst werden. Die zwei anderen Gauner wurden immerhin identifiziert.

Hier der Polizeibericht aus Bad Pyrmont: Am Dienstag, gegen 14.00 Uhr, beobachtete ein Ladendetektiv in einem Verbrauchermarkt in Bad Pyrmont "An der Schwage", wie ein Diebestrio mehrfach an unbesetzten Kassen Tabakwaren in einen Einkaufswagen lud und damit in einen wenig frequentieren Teil des Marktes fuhr. Dort verstauten die Diebe die Waren in ihrer Kleidung und verließen damit das Geschäft, bevor sie vom Detektiv angehalten werden konnten. Der Zeuge beobachtete, wie zwei der Männer an der Thaler Landstraße warteten und zu einem Dritten in einen Opel Vectra mit Dortmunder Kennzeichen stiegen.

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Kranfahrer und Betonbauer gefragt

Im Bau von Windenergie-Anlagen: 250 Langzeitarbeitslose erhalten neue Chance auf dem Arbeitsmarkt

Hannover (wbn). Der zunehmende Fachkräftebedarf macht sich auch im Bereich des Offshore-Windenergieanlagenbaus bemerkbar. Daher investiert das Land Niedersachsen in Cuxhaven rund vier Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in die berufliche Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen.

Rund 250 Arbeitslose erhalten damit die Chance auf eine Beschäftigung im Umfeld der Offshore-Industrie in der Region Cuxhaven. Das Projekt wird in enger Abstimmung mit den Jobcentern in Stade und Cuxhaven durchgeführt, die sich mit insgesamt rund zwei Millionen Euro an dem Projekt beteiligen (Zahlung Arbeitslosengeld II, Fahrtkostenerstattung, zusätzliche Qualifizierungsmodule). Die Jobcenter wählen die Teilnehmer aus und betreuen sie während der Qualifizierungsphase weiter.

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Beim Frisör unbedingt nachfragen

Krebsgefahr! Gesundheitsamt warnt vor Haarglättungsmitteln mit Formaldehyd

Hameln/Berlin (wbn). Sie gelten als krebserregend im Nasen- und Rachenbereich, sie können starke Allergien auslösen und zu einem lebensbedrohlichen Schock führen – Haarglättungsmittel mit Formaldehyd.

Darauf weist heute das Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont hin und beruft sich dabei auf das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Dieses rät vom Gebrauch von Haarglättungsmitteln ab, die Formaldehyd in teilweise hohen Konzentrationen enthalten. Aufgefallen waren den Überwachungsbehörden von Baden-Württemberg solche Mittel, die freies Formaldehyd in Konzentrationen von 1,7 bis 1,8 Prozent enthielten. Formaldehyd wirkt stark reizend auf Augen, Haut und Schleimhäute. Der Stoff kann außerdem Allergien auslösen und ist vom BfR als krebserzeugend beim Menschen eingestuft worden. Deshalb rät das BfR Verbrauchern dringend vom Hausgebrauch solcher Produkte ab. Auch beim Frisör sollte nachgefragt werden, falls man die Haare entsprechend behandeln lassen möchte.

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In der Mittagszeit Türen aufgebrochen

Kein guter Start ins neue Jahr: Geld weg, Scheckkarten weg - Diebe schleichen durch die Hotelzimmer

Bad Pyrmont (wbn). Das neue Jahr fing unerfreulich an: Hoteldiebe waren in Bad Pyrmont unterwegs und brachen zur Mittagszeit Zimmer auf.

Zwei ältere Damen bewohnten in einem Bad Pyrmonter Hotel ein Doppelzimmer. In den Mittagsstunden des Sonntags, 2.1.2011, verließen sie ihr Zimmer, um das Mittagessen im Hause einzunehmen. Als sie zurückkehrten mussten sie feststellen, dass ihr Zimmer offensichtlich in der Zwischenzeit durchsucht worden war, denn Schranktüren waren geöffnet und Gepäckstücke hervorgeholt worden.

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Landesstraße 583 für eine Stunde gesperrt

Gespannfahrzeug landet auf eisglatter Fahrbahn im Graben - Aufwändige Bergung mit dem Kran

Holzminden (wbn). Auf eisglatter Fahrbahn geriet am heutigen Morgen ein Gespannfahrzeug zwischen Arholzen und Lobach außer Kontrolle, kollidierte mit dem Gegenverkehr und landete schließlich im Graben.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt, auch der Sachschaden hielt sich in Grenzen. Die Bergung des Fahrzeuggespanns war allerdings sehr aufwändig und konnte nur unter Zuhilfenahme eines Kranwagens bewerkstelligt werden. Gegen 7:00 Uhr befuhr ein 44-jähriger Mann aus Gütersloh mit seinem Zugfahrzeug und mit einem Anhänger, der mit einem Transporter beladen war,  die Landesstraße 583 aus Richtung Arholzen kommend, in Richtung Lobach. Auf der Gefällstrecke, kurz vor Erreichen der Bundesstraße 64, kam auf eisglatter Fahrbahn beim Abbremsen der mitgeführte Anhänger ins Schleuder, geriet in den Gegenverkehr und landete anschließend mit Zugfahrzeug komplett im Graben.

(Zum Bild: Während der Bergungsarbeiten blieb die Landesstraße 583 gut eine Stunde lang gesperrt. Foto: Polizei)

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Das Ausmaß der Belastungen ist noch nicht zu überblicken

Fünf Schweinemast-Betriebe im Raum Nienburg haben möglicherweise mit Dioxin belastetes Futtermittel erhalten

Nienburg (wbn). Die Meldung über hochgiftige Dioxine in Futtermitteln - jetzt ist auch der Landkreis Nienburg betroffen, wie die Weserbergland-Nachrichten.de heute Nachmittag von der Landkreis-Pressestelle erfahren haben.

In Schleswig-Holstein wurden im Dezember vergangenen Jahres in Futterfetten für die Herstellung von Geflügel- und Schweinefutter Verunreinigungen mit Dioxin nachgewiesen. Das verunreinigte Fett war bereits an mehrere Mischfuttermittelhersteller geliefert und bei der Herstellung von Futtermitteln in unterschiedlichen Anteilen verwendet worden. Nach vorläufigen Erkenntnissen des Veterinäramtes haben im Landkreis Nienburg  fünf Schweinemastbetriebe Futtermittel erhalten, die im Verdacht stehen, mit Dioxin verunreinigt zu sein.

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Leichter Umsatzrückgang im vergangenen Jahr

Ein neues Schiff im neuen Jahr - "Flotte Weser" schippert jetzt mit acht Ausflugsbooten durchs Weserbergland

Hameln/Nienburg (wbn). Das schlechte Wetter im Sommer 2010 hat der "Flotte Weser" einen leichten Umsatzrückgang von rund drei Prozent beschert. Das berichtete Reeder Jörg Menze laut NDR 1.

Ein leichtes Plus habe hingegen der Charterverkehr mit Betriebsausflügen, Hochzeiten, Geburtstagen oder Vereinsfeiern. Deshalb sei die Bilanz noch glimpflich ausgefallen, sagte Menze dem niedersächsischen Sender. Im Jahr zuvor hätten die Ausflugs-Schiffe rund 196.000 Passagiere befördert. In diesem Jahr wird auf der Weser zudem ein neues Schiff zu sehen sein.

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Dennoch weiterhin positive Tendenz im Weserbergland

Wintereinbruch lässt Arbeitslosenzahl im Dezember erwartungsgemäß steigen

Hameln (wbn). Im Dezember ist die Arbeitslosenzahl im Bezirk der Agentur für Arbeit Hameln saisonbedingt gestiegen: Gegenüber November waren 394 mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (+ 2,5%). Die Arbeitslosenquote für den gesamten Agenturbezirk betrug im Dezember 8,0 Prozent. Die Tendenz auf dem Arbeitsmarkt bleibt dennoch weiterhin positiv.

Die Gesamtzahl der arbeitslosen Menschen ist im Vergleich zum November 2009 um 1.734 geringer - ein Minus von 9,7 Prozent. Insgesamt meldeten sich 1.314 Menschen aus einer regulären Erwerbstätigkeit arbeitslos und damit deutlich mehr als im November (+172 / 13,1%). Die beiden Rechtskreise waren unterschiedlich vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen: Während im konjunkturabhängigeren SGB III-Bereich die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Menschen um 340 (7,1%) auf 5.153 stieg, waren in den Jobcentern 54 (0,5%) mehr Kunden arbeitslos gemeldet. Insgesamt waren im SGB II-Bereich im Dezember 10.928 Menschen erwerbslos.

(Zur Grafik: Der rote Kurvenverlauf zeigt die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Weserbergland. Grafik: Agentur für Arbeit)

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Hat das Frühstücks-Ei noch geschmeckt?

Eieiei - Dioxin-Gefahr: In Niedersachsen sind mehr als 1000 Höfe gesperrt worden

Hannover (wbn). Schmeckt das Frühstücksei noch? Allein in Niedersachsen sind 1000 landwirtschaftliche Betriebe vor dem Hintergrund einer möglichen Dioxin-Kontamination gesperrt worden. Dies berichtet Welt online unter Berufung auf einen Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Hannover.

Die gute Nachricht: Nach Informationen des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung sind im Landkreis Hameln-Pyrmont jedoch keine Betriebe von der Dioxin-Kontamination betroffen. Nach dem Bekanntwerden einer Belastung mit hochgiftigen Dioxinen in einer Komponente für Geflügel- und Schweinefutter ist in Niedersachsen eine große Überwachungsaktion angelaufen. Überprüft wurden Mischfuttermittel-Hersteller, die diese Fettkomponente bei der Herstellung ihrer Futtermittel in unterschiedlichen Anteilen verwendet haben. Da in der Folge nicht ausgeschossen werden konnte, dass sich entsprechende Belastungen der Lebensmittel ergeben, wurde die Vermarktung von Eiern betroffener Betriebe vorsorglich eingestellt.

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Es reicht die Online-Anmeldung

Neuer Internetservice: Agentur für Arbeit erleichtert jetzt die Arbeitsplatzsuche

Hameln (wbn). Die Agentur für Arbeit erleichtert jetzt die Arbeitsplatzsuche: Es reicht nunmehr die Meldung per Telefon oder Internet. Gerade bei Eis und Schnee sparen diese kundenfreundlichen Alternativen den Weg zur Agentur für Arbeit.

Wer von Arbeitslosigkeit bedroht ist, muss sich ohnehin frühzeitig arbeitsuchend melden, insbesondere bei kurzfristiger Kündigung. Aber auch ungekündigte Beschäftigte können die Angebote nutzen, um sich beruflich neu zu orientieren. Die Agentur für Arbeit Hameln gibt Tipps, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Jobbörse ist unter www.arbeitsagentur.de zu finden. Dort kann sich der Interessent online arbeitsuchend melden und bekommt eine Benutzerkennung für den Zugang zur Jobbörse.

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Täter ist erst 15 Jahre alt

Jugendliche versuchen Einbruch bei Schlecker - Aufmerksame Zeugin geht dazwischen

Hameln (wbn). Wieder ein Einbruchversuch bei Schlecker. Doch diesmal gab es aufmerksame Beobachter, die das Tatgeschehen  sofort der Polizei meldeten. Die Einbrecher waren gerade mal 15 und 16 Jahre jung.

Hier der Polizeibericht aus Hameln:  Am Samstag, dem 1. Januar, gegen 18:10 Uhr, versuchten zwei Jugendliche in das Kaufhaus "Schlecker" am Güterbahnhof in Hameln einzubrechen. Durch eine aufmerksame Zeugin wurden die Täter bei der Tatbegehung beobachtet und wenig später angesprochen. Unmittelbar danach flüchteten die Jugendlichen zu Fuß.

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Pressekonferenz zur ersten großen Aktion im neuen Jahr

Protest mit dem Hintern: Atomkraftgegner rufen vor Grohnde zur "Sitzprobe" gegen MOX-Brennstofftransport auf

Grohnde/Hannover (wbn). Ein breites Bündnis von Anti-Atom-Gruppen hat für Samstag, 15. Januar, zur Demonstration mit „Sitzprobe“ vor dem Atomkraftwerk Grohnde in Emmerthal aufgerufen. Die Demonstration richtet sich gegen den im Frühjahr erwarteten Transport von 16 MOX-Brennelementen aus dem britischen Atomkomplex Sellafield zum Atomkraftwerk Grohnde.

Die Atomkraftgegner fordern den Stopp der Atomtransporte und des Einsatzes von Mischoxid-Brennelementen in Atomkraftwerken sowie den Ausstieg aus der Atomenergie. Zu der Demonstration haben sich auch 30 Landwirte aus der Region mit ihren Traktoren angesagt. Bis 2016 sollen noch 648 MOX-Brennelemente in Frankreich, Belgien  oder Großbritannien gefertigt und in deutschen Atomkraftwerken eingesetzt werden. Das geht es einer Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Das bedeutet nach Auffassung der AKW-Gegner, „dass radioaktives Plutonium quer durch Europa transportiert werden soll, aus dem man über 1500 Atombomben bauen könnte“.

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Erst im März soll entschieden werden

Dohme beteuert: UWG-Kandidat zur Bürgermeisterwahl steht noch nicht fest

Coppenbrügge (wbn). Die Unabhängige Wählergemeinschaft des Fleckens Coppenbrügge hält sich in der Frage des Bürgermeisterkandidaten weiterhin bedeckt. UWG-Ratsherr Klaus-Dieter Dohme sagte unter Anspielung auf eine Radiomeldung, er müsse „zum derzeitigen Zeitpunkt dementieren“, wenn davon ausgegangen werde, dass er der UWG-Kandidat sei.

Da Dohme seine Worte sehr genau wählt, kommt die Betonung „zum derzeitigen Zeitpunkt“ nicht von ungefähr. Tatsache ist: Dohme ist der Dreh- und Angelpunkt der UWG und fleißige Strippenzieher im Hintergrund. Zugleich vereint er die größte kommunalpolitische Erfahrung in den Reihen der UWG auf sich und hat sich ein kantiges Image zugelegt. Seine Kandidatur ist von daher in Verbindung mit einem ausgeprägten Ego, flankiert von einer professionell dargestellten Bescheidenheit, naheliegend.

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Jetzt geht's wieder

Spezieller Rutsch ins neue Jahr: Die Kreisabfallwirtschaft war vorübergehend auf Eis gelegt

Hameln (wbn). Aufgrund der extremen Eisglätte am Silvestermorgen mussten sämtliche Sammeltouren der Kreisabfallwirtschaft im Landkreis Hameln-Pyrmont ausfallen.

Alle ausgefallenen Touren vom Freitag werden am heutigen Montag nachgeholt. Dadurch kann es zu weiteren Verschiebungen bei den für die erste Januarwoche geplanten Abfuhrterminen für Rest- und Biomüll sowie Gelbe Säcke und Papier kommen. Die Kreisabfallwirtschaft holt alle Termine bis spätestens Samstag, 8. Januar, nach und bittet alle betroffenen Kunden, die Tonnen beziehungsweise Papier und Gelbe Säcke jeweils zum regulären Abfuhrtermin an die Straße zu stellen und bis zur Abholung einfach stehen zu lassen.

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Schutzhütten, Info-Tafeln, penible Wegweisung - der Wanderer von heute bricht nicht mehr ins Blaue auf

Ein Schritt in die richtige Richtung? Der "Qualitätswanderweg" durch das Weserbergland

Von Ralph L o r e n z

Hameln (wbn). Einmal  am offenen Fenster tief durchatmen. Die Augen schließen. Und dann diesem eingängigen Wortpfad folgen: „Über allen Gipfeln / ist Ruh, / In allen Wipfeln / spürest du / kaum einen Hauch…“  Goethe hat das 1776 vom Ettersberg aus an Frau von Stein geschrieben. In „Wandrers Nachtlied/Ein Gleiches“.

Der romantisch veranlagte Herr ist im Thüringer Wald gern und oft gewandert. Seine begnadetsten Eingebungen sind ihm sicher an der frischen Luft gekommen, bei einem ordentlichen Adrenalin- und Sauerstoff-Doping in abendlicher Kühle am Waldesrand. Aus heutiger Sicht unglaublich: Goethe war ohne Navi unterwegs, ohne Jack Wolfskin-Klamotten und all dem Trekking-Plunder, den die Leute tragen, die so tun als würden sie am Lagerfeuer mit dem Grizzly kuscheln. Auch hat der Altmeister nicht Wert darauf gelegt, dass sein Outdoor-Zeug zum nächsten Parkplatz mit Wanderkarten- und Touristenbeschilderung schon mal vorabgekarrt wird zur Erleichterung des Marschgepäcks. Der Mann erscheint – ohne i-Phone und Follower auf Twitter - aus heutiger Sicht wie ein zauseliger Kulturbanause. Für die unverfälschte Begegnung mit der Natur stellt der Wanderer von heute ganz andere Ansprüche. Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte, selbst bekennender Wanderer, zudem Vorsitzender der Weserbergland Tourismus e.V. und Wilhelm Kuhlmann, Geschäftsführer Naturpark Weserbergland, haben das rechtzeitig geschnallt und zur Jahreswende im Gleichschritt verkündet: „Umsetzung Weserberglandweg zum Qualitätswanderweg ist gesichert“.

(Zum Bild: Landrat Rüdiger Butte und Wilhelm Kuhlmann, Naturpark-Geschäftsführer, haben bei der Planung des Qualitätswanderweges die Fäden in die Hand genommen. Sie sehen in der Tourismusförderung für das Weserbergland eine große Chance. Foto: Lorenz)

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Eis, Schnee und umgestürzte Bäume. Auf einigen Straßen ging nichts mehr. Die Silvesterbilanz der Polizei

Das neue Jahr begann mit Veilchen und blauen Flecken - Schreckschusswaffe aus der Hand geschlagen

Holzminden/Eschershausen (wbn). In der Neujahrsnacht wurden nicht nur die Sektgläser angestoßen, nein es gab auch hier und dort was auf die Glocke. Doch das gehört für die Polizei in der heutigen gewaltbereiten Zeit schon zum üblichen Silvesterlärm.

Die Kontrahenten waren ausschließlich junge Erwachsene, wobei einer mit einer Schreckschusswaffe herumfuchtelte, die ihm dann im Gerangel abgenommen wurde. Hier der zusammenfassende Bericht der Holzmindener Polizei zum Neujahrswochenende: "Außergewöhnliche oder spektakuläre Einsätze waren zwar nicht zu verzeichnen, dennoch mussten die Einsatzbeamtinnen- und beamten im Landkreis zahlreiche handfeste körperliche Auseinandersetzungen aufnehmen und bearbeiten", beschrieb die Polizei das Einsatzgeschehen zum Jahreswechsel. Denn nicht alle Silvesterfeiern verliefen friedlich. Und begonnene Streitigkeiten mit Wortgefechten arteten in einigen Fällen schließlich in körperlichen Auseinandersetzungen mit Verletzungen aus.

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Star-Gast der Jungen Union Hameln-Pyrmont

Aygül Özkan, die von Wulff gezündete Polit-Rakete am Landesfirmament, kommt zum Neujahrsempfang nach Hameln

Hameln (wbn). Was für eine Rakete im neuen Jahr: Aygül Özkan kommt nach Hameln.

Die Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration in Niedersachsen, in Hamburg aufgewachsene Tochter eines Schneiders aus Ankara, wird am Sonntag, 23. Januar, im Café-Restaurant „Im Breckehof“ über „Niedersächsische Sozialpolitik in Zeiten des demographischen Wandels“ sprechen. Sie ist der Promi-Gast beim Neujahrsempfang der Jungen Union Hameln-Pyrmont. Matthias Koch, Kreisvorsitzender der Jungen Union, hat es noch immer geschafft interessante Polit-Prominenz aus der niedersächsischen Landespolitik zu den Neujahrstreffen einzuladen. Anders als die ebenfalls vom seinerzeitigen Ministerpräsidenten Christian Wulff zeitgleich ins Amt berufene niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen, die sich wegen ihrer familiären Verstrickung in umstrittene Putenmastbetriebe als Belastung erwies und zurücktreten musste, hat die gelernte Juristin Özkan in der Landespolitik einigermaßen Tritt gefasst.

(Zum Bild: Gewinnendes Lächeln, natürlicher Charme - Aygül Özkan war schon in Hameln, hier mit Landrat Rüdiger Butte und Ärzten im Hamelner Sana-Klinikum. Foto: Lorenz)

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Viele Projektideen gesammelt

Publikumspräsentation im neuen Jahr: Wie sich die drei Sünteldörfer ihre Zukunft vorstellen

Hameln/Holtensen (wbn). Das Forum zur Dorf- und Landentwicklung der Sünteldörfer Unsen, Welliehausen und Holtensen stellt im Januar der Öffentlichkeit seine Arbeit vor.

„Viele Sünteltaler haben sich in den vergangenen Monaten engagiert und voller Elan für ihre Dörfer eingesetzt und dabei bewiesen, wie lebendig die drei Dörfer sind“, so der Leiter des Projekts „Forum Dorf- und Landentwicklung“ Markus Löwer von der Niedersächsischen Landgesellschaft. Dabei wurden viele gute Projektideen für eine aktive Verbesserung der Lebensqualität in den Sünteldörfern zusammengetragen. Nun ist die Zeit reif, die stattlichen Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit und der Hamelner Politik zu präsentieren.

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Alles ist zu Protokoll genommen: Jahresrückblick einmal anders

Kuriositäten aus dem Polizeialltag im Weserbergland: Von Sir Henry, dem Griff in die Männlichkeit und einem verlorenen Ehering

Von Jasmin Kaatz

Hameln/Göttingen (wbn). Es war ein arbeitsreiches Jahr 2010 auf das die für das Weserbergland zuständige Polizeiinspektion Göttingen in diesen Tagen zurückblickt. Doch nicht nur mit Mord und Totschlag, einer Vielzahl von umfangreichen Ermittlungskomplexen oder auch Großeinsätzen, wie dem Castor-Transport und vielen Demonstrationen, hatten sich die Beamten zu beschäftigen. Ganz am Rande kamen sie bei ihren Streifenfahrten auch in diesem Jahr wieder auf einige "Kuriositäten" zu, wie der nachfolgende kleine Rückblick aus dem Weserbergland zeigen soll.

"Griff in die Männlichkeit"

Das Jahr 2010 startete ziemlich "handgreiflich" mit einem schmerzhaften Griff ins "beste Stück". Nach einem Streit, dessen Ursache vermutlich in einem Verkehrsverstoß lag,  sanktionierte ein PKW-Fahrer einen 28 Jahre alten Radfahrer im Januar in Göttingen mit einen gezielten Griff in dessen "Männlichkeit" und einem Stoß gegen den Kopf. Der Autofahrer verfolgte den Radler zuvor bis in eine Straße. Hier stoppte er den 28-Jährigen und versetzte ihm unvermittelt u. a. einen kräftigen Griff in den Genitalbereich. Der Radfahrer erstattete Anzeige bei der Polizei.

Dumm gelaufen....

Um einen Code für sein gesperrtes Autoradio mit integriertem Navigationsgerät zu erhalten, suchte im Februar ein 44 Jahre alter Mann aus Duderstadt ein Göttinger Autohaus auf. Alles hätte so schön sein können, doch leider war das Gerät geklaut...und noch schlimmer: die Angestellten wussten dies bereits. Der mutmaßliche Hehler wurde an eine Polizeistreife übergeben.

Nach zwölf Jahren aufgetaucht

Doch...nicht immer geht es so schnell. Manchmal tauchen gestohlene Dinge erst viel später wieder auf. So geschehen Mitte Februar in Göttingen. Hier wurde bei Arbeiten in der Zwischendecke eines Bürogebäudes eine Geldbörse entdeckt, die ihrem Besitzer vor zwölf Jahren (1998) gestohlen wurde. Ermittlungen ergaben, dass der Mann inzwischen nach Hannover umgezogen war. Die Geldbörse ging daraufhin zu ihm auf Reisen.

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Erst aaah, dann oooh im neuen Jahr

Handys weg, Scheckkarten, Geldbörsen und Autoschlüssel geklaut - das Ende einer Neujahrsparty im Weserbergland

Lüntorf (wbn). Abruptes Ende einer Silvesterparty in Lüntorf bei Emmerthal. Mehr als 50 Jugendliche feierten ins neue Jahr hinein, bejubelten Böller und Raketen, als hinter ihrem Rücken unbekannte Langfinger die Ablenkung am Himmel geschickt zu nutzen wussten.

„Geld weg, Handy weg, Bankkarte weg, Papiere weg und im schlimmsten Fall dann noch das Auto...“  – so meldete sich heute nach Mitternacht die Mutter eines Opfers bei den Weserbergland-Nachrichten.de „Das Handy unserer Tochter konnte man 30 Minuten später schon nicht mehr anrufen. Wahrscheinlich wurde die SIM-Karte rausgenommen und weggeschmissen und nun wird das erst 9 Monate alte Handy wahrscheinlich bei Ebay verkauft“, stellte die Frau aus Emmerthal fest, die allerdings vorbildlich reagierte, indem sie nicht nur das Leid beklagte sondern auch umgehend die Bankkarte sperren ließ.

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Täter war bewaffnet und maskiert - diesmal traf es die Autohof-Tankstelle in Lauenau

"Alles Geld da rein, schnell, schnell..." - schon wieder Tanke im Weserbergland überfallen

Lauenau (wbn). Schon wieder ist eine Tanke im Weserbergland überfallen worden. Am letzten Tag des alten Jahres kam unerbetener Besuch. Ein bewaffneter Tankstellenräuber hat die bekannte Autohof-Tankstelle in Lauenau überfallen. Er war maskiert und kam am heutigen frühen Morgen. Seine Beute: Ein dreistelliger Betrag.

Hier die Schilderung der Polizeisprecherin Gabriele Mielke aus Nienburg: „ In den frühen Morgenstunden des heutigen Freitag überfällt eine maskierte männliche Person die Tankstelle "KMS Autohof" in Lauenau, Hanomagstraße, erbeutet unter Vorhalt einer Schusswaffe einen dreistelligen Betrag und flüchtet unerkannt. Die eigentliche Tathandlung dauert nur drei Minuten. Um 04.23 Uhr betritt der Unbekannte die Tankstelle. Im Kassenraum befinden sich die Kassiererin und ein Kunde. Der Räuber bedroht die 53-Jährige Mitarbeiterin mit einer Waffe, reicht ihr eine schwarze Tasche und fordert mit den Worten "Alles Geld da rein, schnell, schnell!" die Herausgabe von Bargeld.

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