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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Landrat Rüdiger Butte hat nochmal ins Konjunkturpaket gelangt

Die beste Nachricht des Jahres für alle Internet-Nutzer im Weserbergland: 2011 kommt das Breitband endlich flächendeckend

Hameln/Hannover (wbn). Frohe Kunde für den Landkreis Hameln-Pyrmont aus dem Wirtschaftsministerium in Hannover:  Die „Breitbandversorgung“ im Weserbergland wird deutlich verbessert werden. Mit anderen Worten: Unternehmen und Bürger kommen schneller auf die Datenautobahn, also ins Internet.

Denn bislang nützte der schnellste Rechner nichts, wenn der Zugang ins Internet auf unterstem Niveau ablief. Eine rasche und stabile Internetverbindung ist aber für viele Freiberufler und Mittelständler im Weserbergland existenzwichtig im harten überregionalen Wettbewerb. Auch deshalb, weil inzwischen über das Internet extrem kostengünstig in guter Qualität telefoniert werden kann. Sind aus dem Konjunkturpaket II bereits im Rahmen einer ersten Ausschreibung finanzielle Mittel für eine spürbare Verbesserung der Breitbandversorgung im Landkreis Hameln-Pyrmont möglich gewesen, so wird sich diese Situation weiter durch eine Folgeausschreibung verbessern. Damit werde es gelingen, Ende des Jahres 2011 den Landkreis Hameln-Pyrmont mit einer beinahe hundertprozentigen Breitbandversorgung von mindestens zwei MB auszustatten, heißt es in einer Mitteilung der Landkreisverwaltung Hameln-Pyrmont.

(Zum Bild: Macht das Weserbergland mit Breitbandverkabelung im neuen Jahr zukunftsfähig: Landrat Rüdiger Butte. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Polizei zeigt Videos der Überwachungskamera - der Gauner mit den weißen Handschuhen

Übel mitgespielt: Hier überfallen zwei Gangster gerade die Spielothek in Hessisch Oldendorf

Hessisch Oldendorf (wbn). Nach dem Raub auf die Spielothek in Hessisch Oldendorf: Die Polizei fahndet mit Video-Bildern und einer genaueren Personenbeschreibung nach den unbekannten Tätern. Eine besondere Rolle spielen die weißen Handschuhe eines Verdächtigen.

Nachfolgend die Schilderung der Kripo: Am Mittwoch, dem 17.11.2010, gegen 1:10 Uhr, kam es zu einem schweren Raub auf eine Spielothek in Hessisch Oldendorf. Die zwei unbekannten, männlichen und maskierten Täter betraten über einen Hintereingang die Spielothek und erbeuteten mehrere Hundert Euro Bargeld.

Ein Klopfen an der Eingangstür

Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass es bereits am 5.11.2010 zu einem Vorfall in der Spielothek gekommen sei. An diesem Tag hatte die Spielhallenaufsicht, gegen 2:00 Uhr, beim Abschließen der Räumlichkeiten ein Klopfen an der bereits verschlossenen Eingangstür bemerkt. Diese rief  der klopfenden Person zu, dass bereits Geschlossen sei. Durch einen Spalt am Fenster konnte die Spielhallenaufsicht erkennen, dass die vor der Eingangstür stehende Person weiße Handschuhe getragen habe. Kurze Zeit später verließ der Mitarbeiter die Räumlichkeiten um das am Gebäude befestigte Außengitter herunter zu lassen.

(Zum Bild: Hier der Moment des Überfalls auf die Spielhallenaufsicht. Fotos: Polizei)

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Terroralarm in der Landesmetropole

Heute Mittag: Bahngleise im Hauptbahnhof von Hannover gesperrt - verdächtige Plastiktüte wurde mit Wasserstrahl "entschärft"

Hannover (wbn). Aufregung an Gleis 11 im Hauptbahnhof Hannover. An einem Mülleimer war eine verdächtige Plastiktüte entdeckt worden, die offenbar niemandem gehörte. Bombenalarm! Die Bundespolizei sperrte daraufhin die Bahngleise 9 bis 14. Der Bahnhof wurde in der Mittagszeit zum Teil geräumt.

Gegen 14.30 Uhr wurde die mysteriöse Tasche „entschärft“, indem sie mit einem Wasserstrahl zerstört worden war. Vor dem Hintergrund der offenbar begründeten Terrorwarnung aus dem Bundesinnenministerium herrscht bundesweit erhöhte Alarmbereitschaft. Angesichts der veränderten Sicherheitslage in der Bundesrepublik wird auch die Polizeidirektion Hannover die sichtbare Präsenz von Polizeibeamten verstärken.

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Bevor noch mehr passiert - 73 Teilnehmer des Ausbildungs-Lehrganges nach Hause geschickt

Nach dem schrecklichen Todessturz der Offiziersanwärterin aus Bodenwerder: Ausbildung auf Gorch Fock für ein Jahr abgebrochen

Kiel/Bodenwerder (wbn). Nach dem tödlichen Absturz der 25-jährigen Offiziersanwärterin auf dem Bundesmarine-Segelschulschiff Gorch Fock sind Konsequenzen gezogen worden. Unter dem Eindruck des Absturzes aus der Takelage des Schulschiffes ist die Ausbildung abgebrochen worden.

Sie soll frühestens im September kommenden Jahres wieder aufgenommen werden. Dies berichtet heute die Rheinische Post in ihrer Online-Ausgabe. Demzufolge treten nunmehr 73 Personen des Ausbildungslehrganges vorzeitig ihre Rückreise von Brasilien in die Bundesrepublik Deutschland an. Das Schiff indessen setzt seine Weltreise fort. Jetzt werden erst einmal die Umstände des Absturzes der 25 Jahre alten Obermaatin aus Bodenwerder (Landkreis Holzminden) untersucht.

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Polizisten versuchten Wiederbelebung am Unfallort

80-jährige Pkw-Fahrerin gerät auf Gegenfahrbahn - bei Frontalzusammenstoß tödlich verletzt

Stadthagen (wbn) . Auch sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen durch Polizeibeamte am Unfallort blieben ohne Erfolg. Eine 80 Jahre alte Frau aus Lauenhagen ist gestern ihren tödlichen Verletzungen erlegen, die sie bei einem Frontalzusammenstoß erlitten hat.

Die Frau war auf die Gegenfahrbahn gekommen. Hier der Polizeibericht: Am gestrigen Nachmittag ereignete sich in der Ortschaft Lauenhagen ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Eine 80 jährige Pkw-Fahrerin aus Lauenhagen befuhr die Stadthäger Straße Richtung Stadthagen und geriet aus ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn.  Ein ihr entgegenkommendes Fahrzeug konnte noch ausweichen, das unmittelbar darauf folgende Auto einer 53-Jährigen aus Münchehagen kollidierte jedoch trotz Notbremsung frontal.

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Ist doch was dran? Meldung im NDR

Die "Weihnachtsmarkt-Razzia" im Rathaus: Staatsanwaltschaft Hannover hat in Hameln "Unregelmässigkeiten" festgestellt 

Hameln/Hannover (wbn). Im Zusammenhang mit den Turbulenzen bei der Vergabe der Weihnachtsmarktstände in Hameln sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft „Unregelmässigkeiten“ festgestellt worden. Das berichtet heute der Hamelner NDR-Korrespondent vor dem Hintergrund der gestern erfolgten Razzia im Hamelner Rathaus.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hannover bestehe der Verdacht, dass sich die Standbetreiber unrechtmäßig günstige Stellplätze auf dem Weihnachtsmarkt beschafft haben. Dabei seien Unterlagen und Computerdaten sichergestellt worden. Konkrete Hinweise, dass Bestechungsgeld geflossen sei, habe man bisher allerdings nicht, sagte  Staatsanwalt Hans-Jürgen Lendeckel  laut NDR am heutigen Donnerstag. Allerdings seien Unregelmäßigkeiten festgestellt worden.

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Klare Ansage: Verwaltung stellt sich hinter ihre Mitarbeiter

Ein Anruf zur Rathaus-Razzia, bei dem der Pressesprecher der Hamelner Oberbürgermeisterin absolut im Regen steht...

Von Ralph Lorenz

Hameln (wbn). Der Hamelner Pressesprecher Thomas Wahmes hat beim Radeln heftigen Gegenwind. Und regnen tut‘s auch. Doch dieser gerade eintreffende abendliche Handy-Anruf der Weserbergland-Nachrichten.de auf der umweltverträglich und klimabewusst gestalteten Nachhausefahrt mit dem Rad, lässt ihn im strömenden Regen an geeigneter Stelle absteigen und drei Sätze sagen. Abgezirkelte, wohlüberlegte Sätze nach einer zwangsläufigen Phase des umsichtigen Schweigens in den Stunden, die der spektakulären Rathaus-Razzia folgten.

Doch manchmal ist Schweigen doch nur Silber und Reden eben Gold, gerade für einen Pressesprecher:  „Die Verwaltung stellt sich ausdrücklich vor ihre Mitarbeiter“, tut er heute Abend gegen 18.31 Uhr kund. Dazu hat er knapp 24 Stunden gebraucht. Mit anderen Worten: Die Oberbürgermeisterin und Volljuristin Susanne Lippmann lässt zunächst mal niemanden in ihrer Verwaltung im Regen stehen. Auch wenn erstmal etwas Zeit vergeht. Das gibt er mit fester Stimme zu verstehen, während um ihn herum die Autoreifen durch die Regenpfützen platschen und das Thermometer auf zwei Grad abgesackt ist, wobei der Regen die gefühlte Kälte nur noch schlimmer macht.  Ein Handy-Fotoporträt würde jetzt zeigen, wie ihm der Nieselregen über die Nase läuft, die Wangen gerötet sind und die Pressesprechertätigkeit für die Hamelner Oberbürgermeisterin gerade zu dieser Vorweihnachtszeit unter diesen besonderen Umständen kein Zuckerschlecken ist.

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Polizei bittet um Zeugenhinweise

Schnaps geklaut, Schränke aufgebrochen - "Hotelgäste", die von vornherein nicht übernachten wollten...

Hameln (wbn). Schränke aufgebrochen, Schnaps geklaut, Schaden angerichtet – in der Nacht zum heutigen Donnerstag hatten sich die falschen Gäste in einem Apartement-Hotel in Hameln eingefunden. Und übernachten wollten sie schon garnicht.

Hier der Polizeibericht: Bislang unbekannte Täter drangen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in die Geschäftsräume eines Apartmenthotels in Hameln ein. Durch Einschlagen des Scheibeneinsatzes der Terrassentür gelangten die Täter in das Innere des Gebäudes. In den Büroräumen wurden verschlossene Schränke aufgebrochen und mehrere darin befindliche, zum Verkauf stehende, Schnapsflaschen entwendet.

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Lauensteiner Ortsrat gibt seine Zustimmung

Sachorientierte Diskussion: Salzhemmendorf beschließt heute das Konzept der Grundschulschließungen

Salzhemmendorf (wbn). Unaufgeregt und sachorientiert wird die Zukunft des Schulstandortes Salzhemmendorf diskutiert. Das beeindruckt auch politische Beobachter aus den Nachbargemeinden des Landkreises Hameln-Pyrmont. Jüngstes Beispiel: Eltern und Schulleiter der Grundschule Lauenstein befürworten das Konzept der Grundschulschließungen im Flecken Salzhemmendorf.

Dies berichtet heute Radio Aktiv. Bedingt durch den demographischen Wandel gehen die Schülerzahlen an der Grundschule Lauenstein kontinuierlich zurück. Zur Zeit besuchen 54 Kinder die Grundschule in Lauenstein. Die Eltern fordern, dass die Auflösung der Grundschule zum Wohl ihrer Kinder geschehe, so Birgit Henschel vom Elternrat Lauenstein.

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Ging bei der Vergabe von lukrativen Weihnachtsmarkt-Standplätzen doch nicht alles mit rechten Dingen zu?

Noch vor Nikolaus wird die Rute ausgepackt! Staatsanwaltschaft durchstöbert mit Großaufgebot das Hamelner Rathaus und Privatwohnungen - Bestechungsverdacht!

Hameln (wbn). Schöne „Bescherung“ – und das noch lange vor Heiligabend. Im Streit um die Vergabe von Standplätzen auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt ist jetzt auch noch die Staatsanwaltschaft aus Hannover aktiv geworden. Offizielle Durchsuchung im Hamelner Rathaus in den Büros von Rathausmitarbeitern, die in Verbindung mit dem Weihnachtsmarkt stehen.

Offenbar ist eine Anzeige erstattet worden dahingehend, dass  bei der Vergabe lukrativer Standplätze auf dem traditionsreichen Hamelner Weihnachtsmarkt nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein könnte. Dabei muss es sehr glaubwürdige und ungewöhnlich detaillierte Hinweise gegeben haben. Der Anzeigenerstatter ist allerdings nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft muss aber einen hinreichenden Anfangsverdacht gesehen haben, sonst hätte sie nicht gleich 80 Beamte in Marsch gesetzt, was einer groß angelegten „Razzia“ gleichkommt. Die Beamten tauchten nicht nur heute in den Räumen der völlig überraschten Stadtverwaltung von Hameln auf sondern besuchten auch diverse Privatadressen im Weserbergland. Im Raum steht hartnäckig der Verdacht der Bestechlichkeit! In den zurückliegenden Wochen hatte es viel Ärger um die Vergabekriterien für die Aussteller gegeben, war doch in Hannover wieder einmal das Verwaltungsgericht damit beschäftigt. Langjährige Weihnachtsmarkt-Beschicker waren plötzlich nicht mehr gut genug für den Hamelner Traditionsmarkt. Das hat viel Ärger und wohl auch Verdächtigungen aller Art gegeben.

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Es geschah heute Nacht

Die Räuber kamen mit Messer und Maske: Überfall auf Spielothek in Hessisch Oldendorf

Hessisch Oldendorf (wbn). Es geschah heute nach Mitternacht: Bewaffneter Raubüberfall auf eine Spielothek in Hessisch Oldendorf.

Zwei Maskierte Männer schlichen sich durch den Hintereingang in die Spielothek. Sie bedrohten die Spielhallenaufsicht mit einem Messer, zwangen sie zur Herausgabe des gesamten Geldes. Wieviel die Räuber heute Nacht erbeutet haben, das ist noch unklar. Hier die Darstellung der Polizei: Heute, gegen 1:10 Uhr, wurde der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland über Notruf ein Raubüberfall auf eine Spielothek in Hessisch Oldendorf mitgeteilt.

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Aufmerksamer Zeuge gab der Polizei in Holzminden einen Hinweis

Im Leben sieht man sich immer zweimal - 63-jähriger Räuber aus Hameln konnte festgenommen werden

Hameln/Holzminden (wbn). Man sieht sich immer zweimal im Leben. Das sollten Räuber beherzigen, die ihren Mitbürgerinnen die Tasche klauen. Ein Hamelner hatte einer Geschäftsfrau in Holzminden die Geldtasche entrissen und sie wieder hergeben müssen, als flinke Passanten ihn stellen konnten.

Der Versuch den 63-Jährigen der Polizei zu übergeben, scheiterte jedoch. Der Mann konnte fliehen. Jetzt wurde der Hamelner durch Zufall wiedererkannt und diesmal war auch die Polizei rechtzeitig zur Stelle. Hier der Polizeibericht von heute Mittag aus Holzminden: „Der Raub der Geldtasche einer Geschäftsfrau auf dem Weg zur Bank in Holzmindens Innenstadt vom 5.November ist aufgeklärt. Ein Tatzeuge hat den Räuber gestern Mittag im Bereich Bleiche / Johannismarkt wiedererkannt und sofort die Polizei verständigt.

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Was Sie woanders nicht lesen werden...

Merkels Parteitagsergebnis ist schön gerechnet: Sie hat die 90-Prozent-Marke klar verfehlt!

Hameln/Karlsruhe (wbn). Viele  CDU-Delegierte sind vom Karlsruher Bundesparteitag ins Weserbergland zurückgekehrt in dem Glauben Angelika Merkel mit 90,4 Prozent der Stimmen als Bundesvorsitzende im Amt bestätigt zu haben. So haben es nahezu alle regionalen Tageszeitungen gemeldet. Pustekuchen. Sie hat bei genauem Nachrechnen „nur“ 88,7 Prozent der Stimmen erhalten.

Dem alternativ berichtenden unabhängigen Mediendienst Meedia blieb es vorbehalten in einer Topstory auf diese rechnerische Feinheit hinzuweisen. Wie kommts? Meedia rechnet wie folgt vor: Nach der CDU-Rechenmethode hat Merkel angeblich 90,4 Prozent der Delegiertenstimmen bekommen. Nur wer selbst zum Taschenrechner greift, stellt fest: In Wirklichkeit hat die Kanzlerin die 90-Prozent-Marke klar verfehlt. Von 952 Delegierten stimmten 842 für sie und 89 gegen sie; 18 enthielten sich; drei Stimmen waren ungültig. Also bekam sie 842 von 949 gültigen Stimmen - macht 88,7 Prozent.

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Brandursache noch unklar

Nach glühender Liebe entflammt? Love-Mobile bei Bodenwerder ist in der Nacht abgebrannt

Bodenwerder (wbn). Eine Rast-Stätte der besonderen Art hat sich über Nacht in Rauch und Asche aufgelöst. War es die Restglut von einem besonders heißen Schäferstündchen? Jedenfalls ist das "Love-Mobile" bei Bodenwerder aus unbekannten Gründen ausgebrannt.

Die Bewohnerin steht jetzt buchstäblich im Hemdchen da und muss sich in der kalten Jahreszeit nach einem neuen horizontalen Arbeitsplätzchen umschauen. Hier der Polizeibericht, über den auch so mancher Brummifahrer eine Träne vergießen dürfte: Der seit mehreren Jahren auf dem Parkplatz "Lichtensruh" an der Bundesstraße 83 in der Gemarkung Bodenwerder abgestellte Wohnwagen brannte in der Nacht zu heute vollständig aus. Von dem als so genanntes "Love-Mobile" genutzten Fahrzeug blieb nur das Fahrgestell übrig.

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Trinkwasser-Einzugsgebiet wäre durch vergrößerten Steinabbau gefährdet

Grünen-Sprecher Schmiedekind erwartet klare Ablehnung der Rheinkalk-Erweiterungspläne in Salzhemmendorf

Salzhemmendorf (wbn). Der Grünen-Fraktionschef in Salzhemmendorf, Helmut Schmiedekind, erwartet eine Gemeinderatsmehrheit für die Ablehnung der Rheinkalk-Erweiterungspläne auf Salzhemmendorfer Markung. Schmiedekind, der zugleich auch Vorsitzender der Grünen-Faktion im Kreistag Hameln-Pyrmont ist, hat heute im Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de von einem „allgemeinen Unbehagen“ nicht nur bei den Salzhemmendorfer Grünen gesprochen.

Gegen die Absicht das bestehende Gelände für den Gesteinsabbau von 60 Hektar um 20 Hektar zu erweitern, spreche das Trinkwassereinzugsgebiet. Ganz in der Nähe liege eine Quelle. Die könne durch Gesteinssprengungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Bedenken würden sich aber auch aus touristischer Sicht ergeben. Schon jetzt sei der Steinbruch aus Richtung Levedagsen deutlich sichtbar. Schmiedekind mutmaßt, dass seitens des Landwirtschaftsministeriums in Hannover die Wünsche der Industrie überproportional berücksichtigt worden sind und man jetzt erstmal schauen wolle, wie groß der Widerstand im Landkreis Hameln-Pyrmont sei. Auf Kreisebene gibt es eine Ablehnung quer über alle Fraktionen hinweg bezüglich der Erweiterungspläne für den Kiesabbau bei Tündern, das nicht in eine „Inselsituation“ geraten dürfe, nicht aber bezüglich des Abbaues von Dolomit in Salzhemmendorf. Dieser Dolomit ist das einzige Vorkommen im Landkreis Hameln-Pyrmont.

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Am ersten Prozesstag schweigt sich der brutale Drogen-Junkie aus, der Julian getötet hat

Hildesheim/Delligsen (wbn). Was geht in dem 27-jährigen arbeitslosen Maurer vor, der den kleinen fünfjährigen Julian in Delligsen so bestialisch zu Tode geprügelt hat? Zeigt er Zeichen der Reue? Begreift der Drogen-Junkie die Brutalität seiner Tat? Die Prozessbeobachter des ersten Verhandlungstages vor dem Hildesheimer Landgericht konnten am Vormittag darauf keine Antwort erfahren.

Der „Ziehvater“ und Lebensgefährte der Mutter, die am Nachmittag als Nebenklägerin gehört werden soll,  schweigt. Was von ihm zu vernehmen ist, geht lediglich aus den Protokollen der Kripo hervor. „Er hat mich so sehr zur Weißglut gebracht. Ich bin einfach ausgetickt.“ Dieser Satz vor dem Haftrichter steht im Raum, wurde am heutigen Tag vor der Strafkammer 1 des Hildesheimer Landgerichtes vorgelesen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 27-Jährigen, der das Verbrechen damals aufgrund der intensiven Vernehmung noch am selben Tag seiner Festnahme eingestanden hatte, nicht nur besondere Grausamkeit bei der Tatausübung sondern auch ausgesprochen niedrige Beweggründe vor.

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Strafkammer in Hildesheim hat acht Prozesstage angesetzt

Der Tod des kleinen Julian - ab heute versucht das Gericht das Unfassbare aufzuklären

Hildesheim/Delligsen (wbn). Prozessauftakt vor dem Hildesheimer Landgericht. Der 26-jährige „Lebens“-Gefährte von Julians Mutter aus Delligsen muss sich seit heute vormittag für den schrecklichen Tod des fünfjährigen Julian verantworten. Angesetzt sind acht Verhandlungstage. Es geht um den Vorwurf des Kindesmordes, der Körperverletzung in mindestens drei Fällen und der Nötigung.

Schon vor Prozeßbeginn sind weitere Einzelheiten der grausamen Tat an die Öffentlichkeit gedrungen. Der 26-jährige Drogenabhängige soll bereits vor dem qualvollen Tod von Julian den jüngsten Bruder beim Wickeln gequält und dieses Verbrechen aber dem kleinen Julian in die Schuhe geschoben haben. Julian musste unter Gewaltandrohungen „eingestehen“, dass er für die bösartige Verletzung am Penis des kleinen Bruders verantwortlich sei. Das Kind hatte im Krankenhaus behandelt werden müssen. Aus den Tatvorwürfen der Anklageschrift geht hervor, dass hinter der biederen Fassade des Wohnhauses in dem kleinen Ort Delligsen – Kreis Holzminden – regelrechte Gewaltorgien stattgefunden haben.

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Auch diesmal fördert der Bürgerpreis der Bürgerstiftung Weserbergland Erstaunliches zutage

Die „Höhenretter“ erklimmen den Gipfel der Hilfsbereitschaft im Weserbergland

Hameln/Oldendorf  (wbn). Ihr letzter Einsatz war in einem "Dänischen Bettenlager". Da hatte Frau Holle im vergangenen Winter ihre Schneedecke auf dem Dach des Bettenspezialisten in Hessisch Oldendorf mit voller Wucht ausgebreitet - die ganze Chose drohte wie ein riesiges Bett unter der tonnenschweren Flockenlast zusammenzukrachen.  Diese Betten-Orgie konnten die "Höhenretter" der Freiwilligen Feuerwehr Oldendorf mit ihren Kameradinnen und Kameraden vor Ort gerade noch verhindern. Sie sicherten mit Seilen jene Kräfte, die unter riskanten Bedingungen in großer Höhe Schnee schippen mussten.

Ein eindrucksvolles Beispiel für die Einsatzstärke der in ganz Norddeutschland einmaligen Spezialistentruppe unter Leitung des stellvertretenden Salzhemmendorfer Gemeindebrandmeisters Dirk Habenicht. Deshalb stand er auch mit seinem Team verdientermaßen im Mittelpunkt der diesjährigen Bürgerpreisverleihung der Sparkasse Weserbergland.  Das Weserbergland ist damit auch die Heimat der Kümmerer und Helfer! Diesen Eindruck haben die Juroren der Preisverleihung 2010 für den Bürgerpreis der Bürgerstiftung Weserbergland unter dem anspruchsvollen Motto „Retten, helfen, Chancen schenken“.  Die in Norddeutschland einmalige Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Oldendorf hat diesmal den Bürgerpreis in der Kategorie Alltagshelden auf regionaler Ebene gewonnen.

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Kreuzung in Eschershausen bis in den Morgen gesperrt

Taxi prallt nach Mitternacht mit voll besetztem Skoda zusammen - fünf Verletzte!

Eschershausen (wbn). Vier schwer verletzte und eine leicht verletzte Person forderte der folgenschwere Verkehrsunfall, der sich in der Nacht zum gestrigen Samstag in Eschershausen im Landkreis Holzminden ereignete. Auf einer Kreuzung war ein Taxi mit einem kreuzenden PKW-Skoda zusammengestoßen.

Gegen 2:45 Uhr befuhr ein 23jähriger Fahrer mit seinem Taxi (Opel Zafira) in Eschershausen die Ringstraße in Richtung Mühlenbergsstraße. Im Kreuzungsbereich Ringstraße / Mühlenbergstraße stieß der Fahrer des Opel-Taxi mit einem Skoda zusammen, dessen vier Insassen die Mühlenbergstraße in Richtung Holzen befahren hatten. Der Anstoß auf der Kreuzung war so heftig, dass sowohl die 21-jährige Fahrerin des Skoda als auch  ihre weiteren drei Mitfahrer im Alter von 19, 20 und 21 Jahren schwer verletzt wurden. Der 20jährige Insasse musste mit schweren Kopfverletzungen in die Medizinische Hochschule in Hannover eingeliefert werden, während die anderen drei Schwerverletzen in die Krankenhäuser Stadtoldendorf und Holzminden gebracht wurden. (Zum Bild: Die nächtliche Unfallstelle in Eschershausen. Stundenlang blieb die Kreuzung gesperrt. Foto: Polizei)

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Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt

Brandursache ist noch ein Rätsel: Im Café Barcelona züngelten am frühen Morgen die Flammen

Bodenwerder (wbn). Das frühe „Gassigehen“ mit einem Hund hat Schlimmeres verhütet. Die Hundebsitzer entdeckten zufällig den Brand in einem Café in der Weserstraße in Bodenwerder.

Hier der Polizeibericht aus Bodenwerder: Aus noch ungeklärter Ursache geriet in der Nacht zum gestrigen Samstag der Schankraum eines Cafes in der Weserstraße in Bodenwerder in Brand. Die Räumlichkeit brannte völlig aus. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf ca. 50.000 Euro. Kurz nach 5:00 Uhr bemerkten ein Anwohner und dessen Freundin, die zu diesem Zeitpunkt gerade an der Weserpromenade mit ihrem Hund "Gassi" gingen,  Rauchentwicklung in der Gaststätte "Cafe Barcelona".

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Rückebetrieb ohne Rücksicht - Forstarbeiter beschädigen ohne Not das Vorzeigeprojekt der Ministerin Grotelüschen

Wie die Forstbehörde die Macher des legendären Bergmannsweges regelrecht verkohlt hat

Von Ralph L o r e n z

Marienau/Osterwald (wbn). Manchmal erzählt eine Situationskomik die ganze Geschichte. Eine Situationskomik wie diese: Der Hamelner NDR-Reporter interviewt den „Vater“ des Coppenbrügger Bergmannsweg, Friedrich-Wilhelm Vespermann, im Morast des vom Holzrückebetrieb verunstalteten Wanderweges. Es geht um die Rücksichtslosigkeit der örtlichen Holz- und Forstwirtschaft im Umgang mit einem der romantischsten und geschichtsträchtigsten Wanderwege Niedersachsens. Da nahen, wie von der Regie bestellt, zwei Nordic-Walkerinnen...

 Geistesgegenwärtig schwenkt der Rundfunkmann sein Mikrofon auf der Jagd nach authentischen O-Tönen (so heißt ein Originalton im Rundfunksprech). Was sie denn von dem Zustand dieses Wanderweges halten würden, ob sie jetzt darauf weiterlaufen würden? Die Damen  gucken sich, dann den Reporter ungläubig an. „Welcher Wanderweg?“ „Wir laufen den lang!“ wedeln sie mit ihrem Stock über den befestigten Forstweg, der den Bergmannsweg kreuzt und auf dem sie auch gekommen sind. Den Reporter scheinen sie in diesem Moment ob seiner Frage wohl für Gaga zu halten.

"Welcher Wanderweg?"

Doch der NDR-Mann besteht darauf, dass da ein Wanderweg ist und steht tapfer im Matsch während hinter ihm Friedrich-Wilhelm Vespermann heftig nickt. Dann gucken die sportiven Damen in die Schlamm-Kraterlandschaft und beteuern glaubhaft, dass ihnen nicht der Sinn danach stehe da reinzulaufen. Aber so richtig haben sie das NDR-Männlein, das da steht im Wald allein, an einem frühen Donnerstag morgen noch nicht verstanden.

Die Botschaft ist damit klar: Der Jahrhunderte alte Bergmannsweg (seit 1750) hat sich an dieser Stelle unter den grobstolligen Reifen schwerer Holzrückefahrzeuge bis zur Unkenntlichkeit in eine Morastlandschaft aufgelöst. Aufgelöst ist auch das Rentnerehepaar aus Osterwald. Sie geben sich gegenseitig Halt um nicht in den Dreck zu fallen. Dabei haben sie diesen Waldwanderweg als 21 Kilometer lange Hauswanderstrecke lieben gelernt. Verbindet sich doch die Heimatgeschichte mit dem Naturerlebnis eines abwechslungsreichen Laubwaldes, immer wieder garniert mit Ausblicken auf Osterwald, Coppenbrügge, Dörpe und Brünnighausen – wie in einer Postkartenidylle des Weserberglandes.

(Zum Bild: Das Ehepaar Baum aus Osterwald auf dem Weg, der kein Weg mehr ist. Foto: Lorenz)

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