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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Wer hat die zwei davon rennenden Unbekannten gesehen?

Überfall nach Mitternacht: Taxifahrer mit Messer bedroht - Bargeld geraubt

Stadthagen (wbn). Dreister Überfall auf Taxifahrer. Heute Morgen, gegen 2.20 Uhr, wurde ein Taxi zum Viehmarkt in Stadthagen angefordert. Als der 40-jährige Taxifahrer dort eintraf, wurde plötzlich die Beifahrertür seines Fahrzeugs aufgerissen und ein teilweise maskierter Mann forderte Bargeld von ihm.

Dabei bedrohte der Täter den Fahrer mit einem Messer. Der Taxifahrer händigte dem Räuber etwas Geld in Scheinen aus, woraufhin der Täter in Richtung Wall flüchtete. Das Opfer verfolgte den Mann noch über die kleine Brücke hinter dem Kiosk in Richtung Kaufhaus Hagemeyer und verlor den Täter an der Bahnhofstraße aus den Augen.

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Mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Ducati-Biker verliert Kontrolle über seine Maschine - mit schwersten Knochenbrüchen im Straßengraben!

Holzminden (wbn). Nach einem Verkehrsunfall musste ein 30-jähriger Motorradfahrer aus Holzminden am Mittwochabend in die Uni-Klinik nach Göttingen geflogen werden. Er war mit seiner Ducati von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich beim folgenden Aufprall im Straßengraben schwerste Verletzungen zugezogen.

Der Unfall passierte gestern, um 18.10 Uhr, auf der Bundesstraße 497 zwischen Mühlenberg und Neuhaus. Vorbeikommende Autofahrer hatten sofort per Notruf die Einsatzleitstelle in Hameln informiert. Nur Minuten nach dem Eingang der Meldung waren die Rettungskräfte am Unfallort. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde auch der Rettungshubschrauber "Christoph 44" angefordert. Dieser landete mitten auf der Bundesstraße, die von der Polizei gesperrt worden war.

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"Geld verdienen, Risiken vermeiden", heißt die Devise

Herbstumfrage für das Weserbergland: Mehrheit der Unternehmen sieht ihre Entwicklung positiv 

Von Veronica Maguire MA

Hameln/Holzminden (wbn). Das starke Mittelfeld mit guten, wirtschaftlich zufriedenstellenden Ergebnissen  der Unternehmen im Weserbergland wächst. Zu dieser Einschätzung kommt die Herbstumfrage 2010 des Regio-Wirtschaftsbarometers für die Region, das von der Trans-Forma Syndikat GmbH und dem Arbeitgeberverband der Unternehmen im Weserbergland (AdU) gemeinsam erstellt wird.

Zeitgleich zum heutigen Tage kommt aus Berlin ein ebenfalls starkes Signal: 3,5 Prozent Wachstum prognostizieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrer neuen Gemeinschaftsdiagnose, die von der Rheinischen Post vorab bekannt gegeben worden ist und die heute in Berlin offiziell vorgestellt wird. So stark war die Konjunktur zuletzt vor 20 Jahren nach der Wiedervereinigung!

Doch zurück ins Weserbergland: 55,6 Prozent der heimischen Firmen sehen demzufolge ihre Entwicklung im Jahre 2010 positiv. 18,3 Prozent beurteilen die Entwicklung in 2010 negativ. Die erste Priorität liegt deshalb für das kommende Jahr auf „Geld verdienen, Risiken meiden und neue Reserven bilden“. 32 Prozent wollen deshalb kein Geld für Investitionen ausgeben und 44 Prozent ohne Neueinstellungen auskommen. Ausnahmen werden lediglich bei Neueinstellungen für die strategischen Kernbereiche Vertrieb und Produkt gemacht, die im Markt wieder Gelände gewinnen sollen. Das heißt auch: Der Anteil der Unternehmen, die mit dem vorhandenen Stamm auskommen wollen, hat sich fast verdoppelt.

(Zur Grafik: Die Entwicklung, wie sie sich in diesem Jahr im Weserbergland darstellt. Grafik: TFSG)

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Das geht uns alle an - auch im Weserbergland

WWF warnt: In zwanzig Jahren brauchen wir einen zweiten Planeten

Berlin/Hameln (wbn).  Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse, dies ist die zentrale Botschaft des „Living Planet Reports 2010“, den der World Wide Fund For Nature (WWF) heute vorgestellt hat. Sinnigerweise erfolgte die Vorstellung des Berichtes in einem Berliner Konsumtempel. Die Botschaft geht jeden an, auch im Weserbergland.

Zwar können gerade in dieser Region die Naturschützer beeindruckende Erfolge mit einem sich verändernden Umweltbewusstsein erzielen, doch sprechen anderswo die Zahlen eine klare Sprache. Wenn der Raubbau an der Natur so weitergeht, bräuchte die Menschheit in zwanzig Jahren einen zweiten Planeten! Hier die Bestandsaufnahme des WWF: Der Bestand von 2.500 ausgewählten Tierarten, die charakteristisch für die unterschiedlichen Land-, Meeres- und Süßwasserökosysteme der Erde sind, ist seit den 70er Jahren im Schnitt um rund 30 Prozent zurückgegangen. In den Tropen ist der natürliche Reichtum sogar noch stärker eingebrochen. Hier gingen die Populationsgrößen um fast 60 Prozent zurück. Der Living Planet Report dokumentiert, dass die Ursache für den Artentod im wachsenden Hunger nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen zu finden sind. „Um die Nachfrage nach Nahrung, Energieträgern und anderen natürlichen Rohstoffen zu decken, bräuchte man schon jetzt einen zweiten Planeten“, betont Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Der scheinbare Wohlstand in den Ländern mit hohem Einkommen werde mit dem biologischen Reichtum unter anderem der Tropen erkauft. Auch Deutschland gehöre zu den ökologischen Schuldnerländern.

(Zum Bild: Fischerei in Papua Neuguinea - Süßwasserfische liefern in vielen Entwicklungsländern bis zu 70 Prozent des tierischen Proteins in der menschlichen Nahrung. Foto: Brent Stirton / Getty Images / WWF) 

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Vorverfahren zur Umwelt-Verträglichkeitsprüfung

Holländer fragen, was das Weserbergland von ihrer Idee hält ein neues Kernkraftwerk zu bauen

Hannover/Borselle/Hameln (wbn). So eng ist Europa schon zusammengerückt. Wenn im niederländischen Borselle ein Kernkraftwerk geplant und gebaut wird, muss auch das benachbarte Bundesland Niedersachsen mitsamt dem Weserbergland im Anhörungsverfahren angehört werden.

Die Unterlagen für das Vorverfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Errichtung eines neuen Kernkraftwerkes am Standort Borssele (Niederlande) können ab morgen auch in Niedersachsen eingesehen werden. Ausgelegt sind die Unterlagen im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz sowie in den Regierungsvertretungen Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Lüneburg.

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Haus- und Grundstücksbesitzer sind zur Rattenbekämpfung verpflichtet

Jetzt kommen die Ratten - was zu tun ist, damit sie nicht bleiben

Nienburg (wbn). Wenn’s kalt wird, wollen die Ratten kuscheln. Im Stall, in der warmen Scheune, im Haus, nicht ungern auch in der Küche. Mit anderen Worten, die gefräsigen Tiere drängen jetzt mit aller Macht in die Gebäude. Der Landkreis Nienburg/Weser weist daher daraufhin, dass zur Bekämpfung der Ratten der jeweilige Haus- bzw. Grundstücksbesitzer verpflichtet ist.

Ist der Grundstücksbesitzer nicht gleichzeitig Eigentümer, so kann auch der Eigentümer durch die Gemeinde zur Rattenbekämpfung verpflichtet werden. Ratten sind so zu bekämpfen, dass Menschen, Haustiere und Wild nicht gefährdet werden. Dabei dürfen nur zugelassene Mittel als Giftköder eingesetzt und Verfahren angewendet werden, die den tierschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen. Werden Rattenbekämpfungsmittel an Orten ausgelegt oder aufgestellt, die anderen Personen zugänglich sind, so ist auf ihren Standort deutlich erkennbar hinzuweisen.

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Auch ein 71. Wiegenfest ist kein Grund zum Anstoßen im Straßenverkehr 

Crash zum Geburtstag - an der Bültekreuzung hat's mal wieder gekracht

Holzminden (wbn). Verkehrsunfälle auf der Holzmindener Bültekreuzung sind seit Inbetriebnahme der neuen Ampelanlage ja eher eine Seltenheit geworden. Doch am Dienstagnachmittag stießen wieder zwei Autos zusammen.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Nach Polizeiangaben fuhr ein 71-jähriger Mann aus Holzminden mit seinem Citroen, aus Richtung Kreisel kommend, auf die Bültekreuzung zu. Er wollte nach links in die Liebigstraße abbiegen. Die Ampelanlage zeigte für ihn Grünlicht und einen gelb blinkenden Pfeil. Doch der Autofahrer achtete offenbar nicht auf einen VW-Kleinbus, der ihm aus Richtung Innenstadt entgegen kam. Im Kreuzungsbereich stießen beide Autos heftig zusammen. Als Unfallzeit notierte die Polizei 16.40 Uhr. An dem Citroen waren Frontschürze und Kühlergriff nach dem Crash so stark deformiert, dass der Wagen abgeschleppt werden musste.

(Zum Bild: Trotz Ampelregelung hat's mal wieder an der Bültekreuzung gekracht. Foto: Polizei)

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Bus-Beeinträchtigungen auch in Barksen

Einschränkungen für den Busverkehr: Valentinibrücke in Emmerthal wird für drei Tage voll gesperrt

Emmerthal/Barksen (wbn). Beeinträchtigung des Oeffis-Linienverkehrs durch zwei Baustellen im Weserbergland: Während der Herbstferien werden Straßenbaumaßnahmen in Barksen und in Emmerthal zu kurzfristigen Einschränkungen beim Linienverkehr führen.

Ab Samstag, 16. Oktober, bis einschließlich Dienstag, den 19. Oktober, wird die Valentinibrücke zwischen Kirchohsen und Hagenohsen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Lediglich Fußgänger können diesen Bereich passieren. Der Busverkehr auf den Linien 3 und 44 muss in der Ortschaft Kirchohsen erheblich eingeschränkt werden: Die Linie 3 kann nur zwischen Klein Berkel und Hagenohsen verkehren. Für die Linie 44 wurde ein gesonderter Baufahrplan aufgestellt, der unter www.oeffis.de einsehbar ist. Die Kanalbauarbeiten in Barksen beginnen am Montag, den 18. Oktober und dauern bis Freitag, den 22. Oktober  an.

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Brandgeruch im abendlichen Zug

Was für Verbrecher! Vorsätzliche Brandstiftung in der S-Bahn bei Bad Münder. Zugbegleiter entdeckt das Feuer in letzter Minute

Bad Münder/Hannover (wbn). Das hätte böse ausgehen und teuer werden können. Unbekannte hatten abends in einem S-Bahnzug  bei Bad Münder vorsätzlich Feuer gelegt.  Sie wollten einen brennenden Zug durch die Nacht fahren lassen.

Der Fall hat sich bereits am Samstag Abend ereignet, ist aber erst heute von der Bundespolizei mitgeteilt worden. Vielleicht ist es nur dem raschen Einsatz eines Zugbegleiters zu verdanken, dass es am vergangenen Samstag in der S-Bahn Linie 5 nur zu einem Sachschaden gekommen ist.

Zugbegleiter entdeckt einen Stapel brennender Zeitungen

Kurz nach dem Halt in Bad Münder gegen 21:00 Uhr wurde der DB-Mitarbeiter durch Brandgeruch im hinteren Teil des Zuges auf einen brennenden Stapel von Zeitungen unter den Sitzen aufmerksam. Mit Getränkeresten und durch beherztes Austreten gelang es ihm, das Feuer zu löschen, ehe es noch größeren Schaden verursachen konnte.

(Zum Bild: Die Aussage dieses Beweisfotos ist deutlich, hier hat einer mehrere Zeitungsseiten unter den Zugsitzen in Brand gesteckt und damit vorsätzlich Feuer gelegt. Der oder die Täter könnten in Bad Münder, aus Richtung Hannover kommend, ausgestiegen sein. Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann der Bundespolizei anderweitig mit sachdienlichen Hinweisen behilflich sein? Foto: Polizei)

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An einer Tankstelle hatten sich heute zwei Autodiebe ziemlich "uncool" verhalten

Da gab der Skoda-Fahrer Gas... - Und nach kurzer Verfolgungsfahrt gab er auch gleich auf

Eschershausen (wbn). Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt mit Blaulicht und Martinshorn konnten Autodiebe am heutigen Dienstag von Beamten der Polizeistation Stadtoldendorf gestellt werden. Wie sich anschließend herausstellte, gehen offenbar noch viele weitere Straftaten auf das Konto des 22-jährigen Haupttatverdächtigen.

Ausgangspunkt der Polizeiaktion war eine Tankstelle in Eschershausen. Hier fielen den Polizisten zwei Männer an einem Skoda auf, die offenbar nicht erkannt werden wollten. Die Beamten überprüften das Auto-Kennzeichen und stellten fest, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war. In diesem Moment gab der Skoda-Fahrer Gas, missachtete polizeiliche Haltezeichen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf die B 64 in Richtung Holzminden.

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Kulturnachmittag im Operettencafé kommt der Bürgerstiftung zugute

Als Zugabe: Werke von Schubert im Gewölbekeller der Domänenburg

Aerzen (wbn). Das Operettencafé Weserbergland begeisterte mit dem Werk "Grüß Euch Gott, alle miteinander" das Publikum.

In der Domänenburg Aerzen gastierte am vergangenen Sonntag das Ensemble Operamobile mit weltbekannten Melodien, unter anderem von Johann Strauß und Franz Lehár. Unter der künstlerischen Leitung von Bettina Delius und Alexander Senger sangen und spielten Susanne Wiencierz, Achim Niedziella, Tadeusz Galczuk und Slawomir Saranok. Dabei kam auch das komische Element nicht zu kurz. Das begeisterte Publikum erlebte einen sehr kurzweiligen Nachmittag und wurde in der Pause mit einer großen Besonderheit überrascht: Das Ensemble gab im schönen Gewölbekeller der Domänenburg eine Zugabe mit Werken von Franz Schubert. Durch die Unterstützung der Sparkasse Weserbergland kamen die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten dem Bürgerstftungsfonds Aerzen zugute.

(Zum Bild: Ensemble Operamobile. Auftritt für die Bürgerstiftung. Foto: Sparkasse Weserbergland)

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Auf die Motorhaube geschleudert

Vierzehnjähriger Radfahrer schwer verletzt - Fordfahrerin hat ihn beim Abbiegen übersehen

Ottenstein (wbn). Wurde die Autofahrerin durch die tief stehende Sonne geblendet? Fakt ist, dass die 39-jährige Frau bei Abbiegen mit ihrem Ford einen Radfahrer nicht gesehen hat. Bei dem folgenden Zusammenstoß erlitt ein vierzehnjähriger Junge so schwere Verletzungen, dass er stationär im Hamelner Krankenhaus behandelt werden muss.

Nach Polizeiangaben passierte der Unfall am Montagnachmittag in der Ortsmitte von Ottenstein. Um 17.20 Uhr befuhr eine 39-jährige Frau mit ihrem Ford die Hehlener Straße und bog dann nach links in die Breite Straße ab. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Radfahrer. Im Einmündungsbereich prallten beide Verkehrsteilnehmer zusammen. Durch die Wucht des Anstoßes wurde der Radfahrer auf die Motorhaube des Autos geschleudert, anschließend stürzte er auf die Fahrbahn.

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Sanierung und Brandschutz wäre zu teuer geworden

Das Aus für den Jugendarrest in Bückeburg - Justizminister kündigt Schließung zum Januar 2012 an

Bückeburg/Hameln/Verden (wbn). Niedersachsens Justizminister Bernd Busemann hat das Aus für die Jugendarrestanstalt (JAA) Bückeburg verkündet, einer Zweigstelle der Jugendanstalt Hameln.

Untersuchungen des Staatlichen Baumanagements hätten ergeben, dass eine Weiterführung der Bückeburger Einrichtung Umbau-, Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen mit Kosten von rund sechs Millionen Euro verursachen würde, heißt es in dem Ministerium von Bernd Busemann.  Ob dieser Betrag dann tatsächlich ausreichen würde, um die Einrichtung langfristig intakt zu halten, sei zweifelhaft. „Vor diesem Hintergrund ist es nicht vertretbar, hier weiter zu investieren, zumal eine besser geeignete Liegenschaft für den Vollzug des Jugendarrests zur Verfügung steht", kündigte Busemann die Schließung der JAA Bückeburg zum 1. Januar 2012 an. Die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten, sofern sie nicht ohnehin in den Ruhestand gingen, im nahe gelegenen Hameln eingesetzt werden.

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Täter war zuvor entlassen worden

Amoklauf nach Mitternacht: Zwei Brände gelegt, reihenweise Autos beschädigt und vermutlich Mann am Geldautomaten überfallen und verletzt

Stadthagen (wbn). Nächtlicher Horror in Stadthagen und schlimmer als jeder Tatort. War alles Zufall? Ein 33-jähriger Mann wird gefeuert. Er hat in einem Fliesenfachgeschäft gearbeitet. Dann wird kurz vor Mitternacht genau in diesem Fliesengeschäft Feuerschein entdeckt. Ganz schnell kommt der Verdacht auf: Brandstiftung! Doch dann geht es in der selben Nacht weiter.

Vor dem brennenden Geschäfts sind Autos beschädigt worden. Dann plötzlich ein weiterer Notruf: Die Ehefrau des Geschäftsinhabers sieht den ehemaligen Mitarbeiter um das Privathaus schleichen, sieht wie er ihr Auto beschädigt. Und dann entdeckt sie erneut Feuerschein! Diesmal im Garten des Wohnhauses. Großalarm für Polizei und Feuerwehr. Gut 20 Polizisten, ein Diensthund und ein Polizeihubschrauber kommen zum Nachteinsatz. 100 Feuerwehrleute sind im Brandeinsatz unterwegs. Und schließlich wird der Gesuchte gegen 2 Uhr aus einem   Gebüsch herausgeholt. Was zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt ist: Der gemeingefährliche Täter kommt auch für den Überfall auf einen 43-jährigen Mann in Stadthagen in Frage, der am selben Abend an einem Geldautomaten überfallen, gewürgt und mit einem Messer verletzt worden ist. Gesamtschaden der Wahnsinnsaktionen: Mehr als 100.000 Euro.

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In Essen kam es zum erhofften Medaillensegen des RV Weser

Beachtlicher Saisonabschluss der Hamelner Ruderer bei der Deutschen Sprintmeisterschaft

Von Dirk Adomat

Hameln/Essen (wbn). Der Ruderverein „Weser“ (RVW) hat die erfolgreiche Rudersaison 2010 mit beachtlichen Erfolgen auf der 14. Deutschen Sprintmeisterschaft beendet. Bei der Sprintmeisterschaft auf der Ruhr in Essen-Kettwig präsentierte sich der Hamelner Verein in Bestform. Durch einen zweiten Platz im Vorlauf gelangte der B Junior-Mixed Doppelvierer mit Mareike Adomat, Nele Burgdorf, Dennis Hupe, Thorben Hake und Steuermann Linus Wollenweber direkt ins Finale.

Der Finallauf fand unter Flutlicht statt. Die Juniormannschaft kämpfte verbissen und verfehlte den dritten Platz höchst knapp. Besonderes Pech hatten auch Mareike Adomat und Nele Burgdorf mit ihrem Doppelzweier. Sie erzielten in ihrem Vorlauf "nur" den dritten Platz, allerdings auch mit der drittbesten Vorlaufzeit. Die Wettkampfbedingungen ließen jedoch nur die beiden Vorlaufsieger weiter kommen. Auch der zweite Platz im Hoffnungslauf reichte nicht für die Finalteilnahme.

„ Zwei Rennen an einem Tag war vielleicht doch zu belastend,“ zweifelte Cheftrainer Jörg Sehrbrock kurz an seiner Entscheidung, „doch es wäre auch ein Fehler gewesen, die Chance nicht in beiden Bootsklassen zu suchen. Beide Boote haben letztlich nicht enttäuscht.“ Der Junior B-Doppelvierer Thore Wessel, Melvin Lippek, Dennis Hupe, Thorben Hake und Steuerfrau Mareike Adomat kam nach einem zweiten Platz im Vorlauf über den Hoffnungslauf ins Finale und erzielte den vierten Platz. Auch die Riemenruderer im gesteuerten Vierer mit Eike Brockmann, Lars Adomat, Frederik - Maximilian Klein, Till Garbe und Steuerfrau Mareike Adomat mussten sich mit dem fünften Platz im Finale begnügen. Hervorragend präsentierte sich der A-Mixed-Doppelvierer mit Merle Wessel, Nora Wessel, Fabian Schönhütte und Jan Jedamski.

(Zum Bild: Helmut Griep (links) ließ es sich nicht nehmen, die Siegerehrung in seiner Funktion als Ehrenvorsitzender des Deutschen Ruderverbandes persönlich vorzunehmen. Foto: Adomat)

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Gemeinden erteilen Pflückerlaubnis - Die tolle Idee von "mundraub.org" aus Berlin

Teures Obst aus China? Das Weserbergland ist ein einziger Obstgarten - und viele Äpfel sind sogar gratis. Mann muss sich nur bücken

 

Von Veronica Maguire MA

Hameln/Hajen (wbn). Es sind die absurden Blüten der Globalisierung. Im Supermarkt werden derzeit knallrote Äpfel aus China gekauft. Für teures Geld. Und diejenigen, die sie kaufen fahren auf dem Weg zum Supermarkt achtlos über die duftenden Kostbarkeiten, die am Straßenbankett am Boden liegen. Der Unterschied: Die einen werden im Stehen gekauft, für die anderen muss man sich nur etwas bücken – dafür ist aber alles gratis.

Oder fast geschenkt für eine offizielle Pflückerlaubnis der Gemeinde. Die Weserbergland-Nachrichten.de trafen heute morgen eine fröhliche Gruppe von Selbstpflückern vom Kulturverein Kaleidoskop in Buchhagen (Kulturmühle), die mit offizieller Ernteerlaubnis und bereits üppig gefüllten Körben und Kisten an der Straße zum Emmerthaler Ortsteil Hajen zugange war. Strahlend blauer Himmel, rote Äpfel und apfelrote Wangen in der herbstlichen Morgenfrische! Was will man mehr im Weserbergland. Aus dem Obst wird erntefrischer, naturtrüber Apfelsaft gewonnen. Wie schon in den zurückliegenden Jahren. Da hatten die Kulturschaffenden auch schon mal eine mobile Apfelpresse dabei. Doch für die Weiterverarbeitung gilt als erste Adresse auch die Mosterei in Ockensen, die für ihren sachkundigen Umgang mit dem Pflück- und Fallobst aus den Obstlagen des Weserberglands bekannt ist und derzeit auch Hochsaison hat.

(Zum Bild: Obstpflücker aus Buchhagen an der Straße nach Hajen. Für ein geringes Entgeld an die Gemeindekasse sackweise erntereife Äpfel. Die Früchte des Weserberglandes gibt es an vielen Stellen fast geschenkt. Man muss nur genau hinschauen und sich erkundigen. Auch das Internet hilft weiter. Foto: wbn)

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Tragödie in einem Hamelner Alten- und Pflegeheim

Das dritte Ehedrama: Rentnerin wird mit tödlichen Stichverletzungen im Ehebett gefunden - Tatverdächtiger Mann liegt schlafend daneben. Er hat Alzheimer!

Hameln (wbn). Das dritte Ehedrama dieses zurückliegenden Wochenendes! Nach Holzminden (Ehefrau bekam lebensgefährlichen Stich in den Hals) und Hannover (Ehefrau wurde Messer brutal in den Bauch gerammt) jetzt auch ein schrecklicher Fall in Hameln. Und diesmal ist die Frau getötet worden! Mit Stichverletzungen ist eine 79 Jahre alte Frau tot in ihrem Ehebett in einem Hamelner Altenheim gefunden worden. Als Tatverdächtiger gilt ihr 84-jähriger Ehemann. Der schlief neben dem Todesopfer. Er leidet unter Altersdemenz.

Hier der von der Hamelner Polizei mit der Staatsanwaltschaft Hannover abgestimmte offizielle Bericht von heute morgen: Bereits am Samstagmorgen wurde in einem Hamelner Alten- und Pflegeheim eine 79-jährige Frau um 7.30 Uhr tot in ihrem Ehebett aufgefunden. Das Opfer wies eine Stichverletzung auf. Das Tatwerkzeug lag neben der Frau. Der 84-jährige Ehemann schlief zu diesem Zeitpunkt in dem gemeinsamen Ehebett. Das Pflegepersonal hatte das Ehepaar in deren Wohneinheit in der ersten Etage vorgefunden und zunächst einen Notarzt verständigt.

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Plötzlich nach rechts von Fahrbahn abgekommen

Was für ein Schutzengel: Junge Mutter überschlägt sich mit einjähriger Tochter im Kleinwagen - beide nur leicht verletzt

Eschershausen (wbn). Sie hat sich mit ihrem Kleinwagen überschlagen. Ihre kleine, noch einjährige Tochter war mit im Wagen. Doch beide hatten einen großen Schutzengel. Die Einjährige und ihre Mutter wurden nur leicht verletzt.

Zu einem spektakulären Verkehrsunfall kam es am Sonnabend auf der B 64. Nach einem Überschlag blieb der Fiat 500 auf dem Dach liegen. Die Beschädigungen waren so erheblich, dass das Auto nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Die Fahrerin und ihre einjährige Tochter erlitten leichtere Verletzungen. Nach Polizeiangaben passierte der Unfall um 14 Uhr auf der Fahrt von Eschershausen nach Negenborn. Ohne erkennbaren Grund kam die Fahrzeugführerin mit ihrem Auto zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab.

(Zum Bild: Eine Spielzeug-Quietscheente und Scherben liegen auf der Fahrbahn neben der aufgesprungenen Fahrzeugtür. Es ist ein Wunder: Mutter und einjährige Tochter sind bei diesem Unfall nur leicht verletzt worden. Das kleine Kind liegt zur Beobachtung noch im Krankenhaus. Foto: Polizei)

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Polizei: Versuchtes Tötungsdelikt - Was ist nur los in den Familien?

Das Blutwochenende: Auch in Holzminden zieht ein Mann das Messer gegen die eigene Ehefrau - Klinge verfehlt nur knapp Halsschlagader

Holzminden/Hildesheim (wbn). Die Polizei spricht diesmal klar von einem „versuchten  Tötungsdelikt“. Schon wieder eine brutale Messer-Attacke gegen die eigene Ehefrau! Was ist nur los an diesem Wochenende?

Nachdem gestern bekannt wurde, dass in Hannover-Stöcken ein 62-Jähriger seiner Frau am Mittagstisch im Streit das Messer in den Bauch gerammt hatte, kommt heute aus Holzminden die schockierende Nachricht von den lebensgefährlichen Messerstichen eines 53-Jährigen gegen die 31-jährige Ehefrau. Die Tat hatte sich ebenfalls gestern zugetragen, eine Stunde vor dem blutigen Geschehen in Hannover. Doch alles war in Holzminden noch viel schlimmer, wenn es überhaupt noch eine Steigerung gibt. Nur knapp stieß der Mann in der gemeinsamen Wohnung in Holzminden die Klinge eines Taschenmessers an der Halsschlagader seiner Ehefrau vorbei mehrfach in den Hals. Die Frau wäre sofort verblutet, wenn er getroffen hätte. Für die Polizei ergibt dies schon einen klarer Hinweis, dass er offenbar töten wollte oder offenbar den Tod des Opfers in kauf genommen hat. Der Täter sei alkoholisiert gewesen, heißt es.

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Waffenbesitzer muss seine Kontrolle selbst bezahlen

Landkreis stellt klar: Regelmäßige Überprüfung der Waffenbesitzer ist gebührenpflichtig 

Hameln (wbn). Jetzt wird gebührenmässig die Pistole auf die Brust gesetzt. Der Landkreis Hameln-Pyrmont lässt sich die Überprüfung der Waffenbesitzer bezahlen. Mit 25,56 Euro ist die Klientel der Waffeninhaber im Weserbergland im Landkreis Hameln-Pyrmont dabei.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont ist als Waffenbehörde dazu verpflichtet, Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch nach Ablauf von drei Jahren, erneut auf ihre Zuverlässigkeit und persönliche Eignung zu prüfen. Die Überprüfung erfolgt grundsätzlich durch eine Abfrage beim Bundeszentralregister, beim Staatsanwaltlichen Verfahrensregister und der örtlich zuständigen Polizei. Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes aus dem Jahr 2009 sind hierfür künftig Gebühren festzusetzen.

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Sie konnte noch ihre Söhne zu Hilfe rufen

Streit bei Tisch: Der eigenen Frau das Messer in den Bauch gerammt - Notoperation!

Hannover/Stöcken (wbn). Brutale Attacke am Mittagstisch gegen die eigene Ehefrau. Ein 62-Jähriger Mann hat heute Mittag seiner Frau ein Messer in den Bauch gerammt. Die Frau konnte noch per Telefon ihre Söhne zur Hilfe rufen, ehe sie zusammenbrach. Die Mutter ist inzwischen außer Lebensgefahr, war zur Notoperation in das Krankenhaus gebracht worden.

Warum der Ehemann seine Frau so schwer verletzt hat, ist vorerst ungeklärt. Er wird morgen dem Haftrichter vorgeführt. Hier der Polizeibericht aus Hannover: Heute Mittag gegen 12:00 Uhr ist es an der Obentrautstraße (Stöcken) in der Wohnung eines Ehepaares zu Streitigkeiten zwischen den Eheleuten gekommen. In der Auseinandersetzung ergriff der 62-Jährige ein Messer mit dem er seiner Frau (60 Jahre alt) eine Verletzung in der Bauchgegend zugefügt hat. Die 60-Jährige ist dadurch schwer verletzt und notoperiert worden - Lebensgefahr besteht nicht mehr.

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