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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Es geschah heute am frühen Morgen

Nur 400 Meter Heimweg - doch er setzte sich volltrunken ans Steuer und kam auf der Felge an

Hildesheim (wbn). Er hätte heute Morgen nur die vierhundert Meter nach einer durchzechten Nacht nach Hause laufen – oder besser wanken – müssen. Doch dazu war er offenbar auch nicht mehr in der Lage und setzte sich volltrunken ans Steuer.

Mit dem entsprechenden Ergebnis, wie der nachfolgende Polizeibericht aus Hildesheim zeigt: Nach einer durchzechten Nacht will der stark alkoholisiert Beschuldigte in den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntags, gegen 5:00 Uhr, mit seinem Pkw zum etwa 400 m entfernten Wohnhaus fahren. Schon nach kurzer Fahrt kollidiert er jedoch mit dem ersten geparkten Pkw und einem erhöhten Bordstein, so dass sich sein kompletter Vorderreifen von der Felge löst.

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Atomkrise in Japan - Atomausstieg-Forderungen im Weserbergland: Was sagt Buttes Gegner dazu?

CDU-Landratskandidat Dr. Walter: "Eines dürfen wir jetzt nicht abschalten - die Vernunft"

Hameln/Stuttgart (wbn). Die erste Landtagswahl nach dem Atomdesaster in Japan ist auch eine Abstimmung über die Energiepolitik der schwarz-gelben Koalition von Angela Merkel in Berlin. 7,8 Millionen Baden-Württemberger sind heute an die Wahlurnen gerufen worden und werden unter anderem die Frage nach den Halbwertzeiten dieser Bundesregierung beantworten. Und nach dem verbliebenen Rückhalt der CDU in ihrem „Muster-Ländle“ Baden-Württemberg. Dem Land der Häuslebauer und der Autokonstrukteure. Auch das Weserbergland wird in wenigen Monaten zur Wahlurne gerufen – in der Kommunalwahl und der Landratswahl.  Landrat Rüdiger Butte (SPD) hat bekanntermaßen aus seiner kritischen Distanz gegenüber der Kernenergie kein Hehl gemacht und spontan an der Mahnwache in der Hamelner Münsterkirche zum Gedenken an die Erdbeben- und Atomkraftopfer in Japan teilgenommen. Dr. Stephan Walter, CDU-Herausforderer von Rüdiger Butte, war nicht dabei. Wie hält er es mit der Kernenergie?

Mehr als sonstwo in Niedersachsen muss er sich im Weserbergland mit der Atomenergie auseinandersetzen, denn schließlich gibt es in dem Landkreis, in dem er Landrat werden will, das Kernkraftwerk in Grohnde.  Eine erste, weitergehende  Antwort hat er darauf gegeben als er sich im Hotel Stadt Hameln als Landratskandidat den CDU-Mitgliedern präsentierte. Hier ein Auszug aus seiner Kandidaten-Rede zum Thema Energieversorgung und Kernenergie: „Meine Damen und Herren! Die Frage der Energieversorgung ist eine der wichtigsten Zukunftsfragen. Das ist mit den furchtbaren Ereignissen in Japan erst recht deutlich geworden. Viele haben jetzt viele Antworten parat. Manche haben schon immer recht gehabt. David McAllister sagt: „Die Kernenergie hat jetzt…keine wirkliche Zukunft mehr.“ Das stimmt. Aber eines dürfen wir jetzt nicht abschalten: Die Vernunft.

(Zum Bild: Dr. Stephan Walter mit Innenministern Uwe Schünemann. Im Hintergrund der Landtagsabgeordnete und Parteifreund Otto Deppmeyer. Foto: Lorenz)

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Im Falle der verlorenen Wahl kehrt sie hinter ihren Schreibtisch in Bad Münder zurück

Jetzt ist Silvia Nieber eine Bürgermeisterin auf Abruf - es zieht sie in die Hansestadt Stade

Bad Münder/Stade (wbn).  Ab heute ist Silvia Nieber in ihrer Kurstadt Bad Münder eine Bürgermeisterin auf Abruf. Denn an diesem Wochenende ist bekannt geworden, dass sie eine neue Herausforderung in einer doppelt so großen Stadt anstrebt. Völlig überraschend hat sie das Angebot angenommen in der Hansestadt Stade als Stadtoberhaupt für die SPD zu kandidieren.

Innerhalb nur weniger Tage ist ihre Entscheidung gefallen.  Für Dienstag ist in dem norddeutschen Stade bereits die offizielle Kandidatenvorstellung der dort noch völlig unbekannten Kommunalpolitikerin vorgesehen. Ursprünglich wollte in Stade der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten sich selbst als Bürgermeisterkandidat aufstellen lassen. Doch um eine Kampfkandidatur zu verhindern hat der Betriebsratsvorsitzende der Elbekliniken, Kai Holm,  zugunsten der dynamischen Bewerberin aus dem Süden verzichtet.

Interessant: Holms Vorgänger als Fraktionschef, Klaus Quiatkowsky, hatte Nieber aus Bad Münder abgeworben. Für die 50-jährige, gebürtige Bremerin kam das reizvolle Angebot wie aus heiterem Himmel. Wenn Nieber es bei der Kommunalwahl am 11. September nicht schaffen sollte, dann will sie doch lieber in Bad Münder bleiben, aber dann nicht mehr für eine weitere Amtszeit antreten. In Stade muss Nieber für die Kandidatur noch einige Hürden überwinden. Die Zustimmung zu ihrer Person im SPD-Vorstand und in der Fraktion von Stade wird immerhin lediglich als Formsache angesehen.

(Zum Bild: Silvia Nieber strahlt stets Zuversicht aus. Schafft sie den Sprung in die Hansestadt Stade? Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Von der Ernährungsberatung bis zur Tiergesundheit

Erfrischende Idee für die ganze Familie - der erste Aerzener Gesundheitstag ist heute in der Domänenburg gestartet

Aerzen (wbn). Fit durch den noch jungen Frühling. Seit heute Vormittag, 10 Uhr,  informieren 24 Aussteller in der Domänenburg in Aerzen über Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden.

Ein wichtiger Schwerpunkt sei dabei die Vorsorge, sagte die erste Vorsitzende der Werbegemeinschaft Aerzen und Groß Berkel, Annegret Lorenz, gegenüber Radio Aktiv. Weitere Themen sind Ernährungsberatung, Krankengymnastik, Massage oder Tiergesundheit.

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Die Zigarette kurz vorm Schlafengehen war das große Glück

Und plötzlich war da Feuer unterm Dach - Nächtlicher Großeinsatz der Feuerwehren in Salzhemmendorf

Hemmendorf (wbn). Zigarettenrauchen soll der Gesundheit schaden, heißt die Warnung auf den Zigarettenpackungen mit einem schönen Gruß vom Gesundheitsminister. Doch in diesem Falle war die Kippe lebensrettend, die sich zu nächtlicher Stunde ein Hausbewohner vor der Tür angezündet hat. Er guckte entspannt in den Nachthimmel und entdeckte nämlich zu seinem Entsetzen, dass nicht nur seine Zigarette glühte, sondern auch das Gebälk im Dachstuhl. Dachstuhlbrand!

Nicht auszudenken, wenn der Brand zu einem späteren Zeitpunkt erst bemerkt worden wäre! Die gegen 23 Uhr alarmierte Feuerwehr aus Hemmendorf tat das Richtige. Ortsbrandmeister Rolf Schmidt gab schon in der Anfahrt sofort die nächst höhere Alarmstufe und verhinderte auf diese Weise nach Einschätzung von Gemeindebrandmeister Walter Wiegmann ein noch größeres Schadensausmaß.

Gut 60 Feuerwehrkräft aus Hemmendorf, Salzhemmendorf und Oldendorf bekämpften den Großbrand in dem Backsteinhaus nahe der Bundesstraße 1 – schräg gegenüber vom Schützenhaus. Hinzu kamen Polizisten und Rettungssanitäter aus Marienau.

(Zum Foto: Feuerwehreinsatz um Mitternacht in Hemmendorf. Über die Drehleiter aus Gronau wird der Dachstuhlbrand bekämpft. Foto: Mahrhold)

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Das Geheimnis ist gelüftet: Klaus-Peter Wennemann soll's richten. Er kommt aus der Rattenfängerstadt, war Jahrzehnte beim BHW und kann richtig gut mit Geld umgehen

Wennemann, geh' Du voran - jetzt haben die Freidemokraten plötzlich doch einen "Kandidaten-Kandidaten" zur Landratswahl

Hameln (wbn). Jetzt ist der Name des voraussichtlichen Kandidaten der FDP für die Landratswahl am 11. September bekannt und erweist sich als weitere Überraschung im illustren Reigen der Bewerber für das Amt des Landrats in Hameln-Pyrmont: Klaus-Peter Wennemann heißt er, wird demnächst 54 Jahre alt und ist verheiratet. Die FDP-Kreisvorsitzende Martina Tigges-Friedrichs sieht damit vor allem die Chance das liberale Profil im Weserbergland zu schärfen: "Wir wollen mit einem eigenen Kandidaten für die Landratswahl als eigenständige Partei wahrgenommen werden."

Mit Wennemann ist eine Persönlichkeit aus dem Hut gezaubert worden, die nicht nur aus Hameln stammt und 20 Jahre als studierter Diplom-Ökonom beim BHW war, sondern auch schon für FDP-Spitzenpolitiker wie den damaligen Wirtschaftsminister Dr. Rösler  im Landesfachausschuß für Finanzen beratend tätig war. Kein Wunder, dass der Rat von Klaus-Peter Wennemann bundesweit gefragt ist. Er hat in der Oberliga der Wirtschaftsfachleute mitgemischt, kannte die FDP-Legende Lord Ralf Dahrendorf aus seiner Londoner Zeit – Wennemann: Professor Dahrendorf ist mein großes Vorbild – und will nunmehr sein exzellentes Fachwissen einzig und allein dem verschuldeten Landkreis im Weserbergland andienen. FDP-Kreisfraktionsvorsitzender Fockenbrock hatte den „Seiteneinsteiger“ als politisches Talent erkannt und nach seiner Bereitschaft gefragt, zur Landratswahl den Hut in den Ring zu werfen.

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Heute erfolgt die Gründung mit einer Lehrerin an der Spitze

Neue Bürgerinitiative will gegen den Ausbau der Eisenbahnstrecke Löhne-Hameln-Elze vorgehen

Hameln/Elze (wbn). In den Widerstand gegen den Ausbau der  Eisenbahnlinie Löhne-Hameln-Elze zu einer stark befahrenen Güterzug-Transitstrecke kommt Bewegung. Nachdem die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller vor kurzem erstmals Alarm geschlagen hat und der „Frische Wind“ aus Hameln am Wochenende Tausende Info-Flyer entlang der Bahnlinie in die Briefkästen geworfen hatte, will sich heute Abend eine Bürgerinitiative gründen, die ebenfalls gegen den möglichen zweigleisigen Ausbau Front macht.

Der führende Kopf ist der Hamelner Rechtsanwalt Zemlin, der heute Nachmittag die Gründungsabsicht im Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de bestätigt hatte. Die Gründungsversammlung findet in seinem Hamelner Anwaltshaus statt. Dem Vernehmen nach schließt er auch den Rechtsweg gegen das Vorhaben der Bahn nicht aus. Zemlin ist unter den Kritikern der Eisenbahn-Verkehrsplanungen kein Unbekannter.

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Schaden in fünfstelliger Höhe

Mit zwei nagelneuen Audis aus dem Verkaufsraum ab und davon - dreister Einbruch in Autohaus

Holzminden (wbn). Zwei nagelneue Audis aus dem Verkaufsraum geklaut – das ist schon ziemlich dreist. Die Täter sind mit ihrer rollenden Beute spurlos verschwunden. Der Schaden bewegt sich in fünfstelliger Höhe.

Hier der Polizeibericht aus Holzminden: Bislang unbekannte Täter drangen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gewaltsam in den Verkaufsraum eines Autohauses in Holzminden ein und entwendeten zwei hochwertige Neufahrzeuge der Marke Audi. Eine Mitarbeiterin hatte am Morgen das beschädigte Fenster bemerkt. Danach hatte sie unverzüglich die Polizei informiert. Es entstand ein Gesamtschaden in fünfstelliger Höhe.

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Der operierende Arzt hat ihr nicht geglaubt

Höllische Schmerzen nach Operation: Patientin musste monatelang mit Metall-Klemme (16 cm!) herumlaufen

Holzminden/Höxter (wbn). Es war dieser unerträgliche „stechende Schmerz“, der auch ein Dreivierteljahr nach der Operation nicht aufhörte: Heftige Vorwürfe gegen einen Arzt des evangelischen Krankenhauses in Holzminden. Bei einer gynäkologischen Operation wurde eine Metall-Klemme im Bauch der Patientin „vergessen“.

Das sperrige Ding ist sage und schreibe 16 Zentimeter lang, kann gar nicht zu übersehen sein. Hatte der Operateur am offenen Bauch die Übersicht verloren? Das 49-jährige Opfer - eine Zahnarzthelferin - erlitt furchtbare Schmerzen, doch der operierende Arzt wollte der Frau nicht helfen als sie nach dem Krankenhausaufenthalt mit ihren Beschwerden mehrfach zu ihm kam. Laut „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld bezeichnete er die Patientin aus Höxter als „Hypochonder“ und nahm sie in keiner Weise ernst.

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Salzhemmendorfer Gemeinderat behandelt Fusionsantrag heute Abend eindrucksvoll durch "Nichtbefassung"

Eine Sau rennt durchs Dorf und verliert sich in der Dunkelheit - wie Hochzeitsmacher Stenger in zwei Minuten abblitzte

Salzhemmendorf (wbn). Gibt es nach 2013 eine neue Großgemeinde „Coppenhemmendorf“ oder „Salzbrügge“ im Weserbergland?  Mit zusammen 17.500 Einwohnern? Mit dieser Frage wurde vergangene Woche in den Weserbergland-Nachrichten.de ein Bericht über Udo Stengers Vorstoß für eine Fusion der beiden Nachbargemeinden am Ith eingeleitet. Stenger, der ehemalige Verwaltungsdirektor von Salzhemmendorf und jetzige Einzelkämpfer der BWG im Salzhemmendorfer Gemeinderat, hatte im Vorfeld der heutigen Gemeinderatssitzung mächtigen Aufwand betrieben.

In Coppenbrügge ließ er Flugblätter in den Briefkasten werfen, in Salzhemmendorf reservierte er sich eine halbe Zeitungsseite in „Salzhemmendorf Aktuell“. All das diente dazu seine durchaus interessanten Argumente für einen Fusionsversuch mit vorheriger Bürgerbefragung an den Mann zu bringen. Er wollte zunächst einmal am heutigen Donnerstag abend eine umfassende Diskussion über ein freiwilliges Zusammengehen unter dem Aspekt des allgemeinen Sparzwanges und des Einwohnerschwundes anzetteln, machte aber eine mächtige Bauchlandung. „Nichtbefassung“ lautete das einhellige Urteil aller Fraktionen in Daumen-runter-Manier. Mit anderen Worten: Man hielt die Sache nicht einmal für diskussionswürdig. Für seine Ein-Mann-Show in Sachen Gemeindefusion zwischen Coppenbrügge und Salzhemmendorf wurden ihm gerade mal zwei Minuten zur Begründung eingeräumt.

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Jetzt wird es erst recht spannend! Steht der FDP-Bewerber in den nächsten vier Wochen fest?

Eilt! Erste Hinweise auf einen eigenen Kandidaten der FDP zur Landratswahl im Kreis Hameln-Pyrmont

Hameln (wbn). Ist es Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins der Liberalen auf Kreisebene – oder eher eine Verzweiflungstat vor dem Hintergrund der zunehmend schriller werdenden Signale aus dem Bündnis in der Bundeshauptstadt? Oder ist es beides? Die Weserbergland-Nachrichten.de haben deutliche Hinweise, dass die FDP im Weserbergland mit einem eigenen Kandidaten zur Landratswahl im Landkreis Hameln-Pyrmont antreten wird. Dies wäre eine kleine Sensation.

Der Mann soll eine „interessante Vita“ und schon länger mit den Freidemokraten sympathisiert haben, deutete ein für gewöhnlich gut informierter FDP-Politiker auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de an. In etwa vier Wochen wird es eine Mitgliederversammlung zur Kommunalwahl geben. Da könnte der Landratskandidat der Liberalen offiziell ins Rennen geschickt werden. Die Entwicklung überrascht insofern als bislang der Eindruck einer unverbrüchlichen Treue in der Mehrheitsfraktion erweckt worden ist, bestehend aus CDU, FDP und den Grünen. Doch offenbar ist Bewegung in das Bündnis geraten, nachdem nicht mehr auszuschließen ist, dass die Grünen ebenfalls einen eigenen Kandidaten aufbieten, der angeblich aus Hessisch Oldendorf kommt. Letzteres Signal hat offenbar den Ausschlag dafür gegeben, dass auch in den Reihen der FDP ein geeigneter Kandidat ausgeguckt wird.

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Und die Handwerker haben wieder das Nachsehen

Es bleibt alles in der Familie: Fard-Clan sichert sich bei Zwangsversteigerung die eigene Immobilie in Welliehausen

Welliehausen (wbn). Es bleibt wieder einmal alles in der Familie. Knapp und auf den Punkt gebracht, berichtet Radio Aktiv über die Zwangsversteigerung der Fard-Immobilie in Welliehausen: Den Zuschlag bei der Zwangsversteigerung der Fard Villa in Welliehausen hat Astrid Memari Fard erhalten.

Astrid ist Ehefrau des bisherigen Eigentümers Akbar Memari Fard. Für 341.000 Euro ersteigerte sie durch einen Vertreter das Haus in dem sie bislang noch wohnt. Die Vertreter des Hauptgläubigers Stadtsparkasse Hannover wollten sich auf Nachfrage zu dem Ergebnis nicht äußern. Insgesamt hat die Stadtsparkasse Forderungen von 450.000 Euro.

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Ungewollte Extratour durch Ostwestfalen-Lippe

Fliegerbombe entschärft! Maschinen aus Bulgarien und Rumänien mussten auf den Airport Paderborn ausweichen

Lippstadt/Paderborn (wbn). Bombig! Bulgarische Flugpassagiere, die mit ihrer Maschine einen Flug nach Dortmund gebucht hatten, landeten unversehens im Lipperland auf dem Paderborn-Lippstadt Airport. Der Grund: Die Entschärfung einer Fliegerbombe in Dortmund.

Weil der Flugbetrieb am Airport in Dortmund bis 14.00 Uhr eingestellt wurde, mussten gestern zwei Maschinen der Airline Wizzair auf den Paderborn-Lippstadt Airport ausweichen!  Aufgrund der Bombenentschärfung einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg in Dortmund-Hacheney war der Anflugsektor des Airports in Dortmund gesperrt. 308 Passagiere strandeten deshalb in der ostwestfälischen Provinz am Rande des Weserberglandes und erfreuten sich zumindest der schönen Landschaft. Um 12.29 Uhr wich die erste Wizzair Maschine mit insgesamt 166 Fluggästen aus Sofia / Bulgarien auf den Paderborn-Lippstadt Airport aus.

(Zum Bild: Seltener "Vogel" in Paderborn-Lippstadt: Wizzair-Maschine aus Bulgarien. Foto: Airport Paderborn-Lippstadt)

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Verdacht der Untreue erhärtet

Mein Gott Jösten! Nach der Suspendierung die endgültige fristlose Kündigung - ein rabenschwarzer Tag für den beliebten Diakon

Hameln/Hannover (wbn). Ein rabenschwarzer Tag für „Mister Jugendwerkstatt“ Jösten und das endgültige Aus in einer schier unglaublichen Erfolgsstory diakonischer Jugendarbeit. Der Pressesprecher der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, Dr. Johannes Neukirch, hat heute gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de bestätigt, dass dem Jugendwerkstatt-Leiter Klaus Dieter Jösten (60) vom Kirchenkreisvorstand  Hameln-Pyrmont mit sofortiger Wirkung gekündigt worden ist.

Grund: Der Verdacht auf Untreue, womit auch die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entzogen worden sei. Heute Vormittag hatte sich noch einmal die Mitarbeitervertretung mit dem Vorgang befasst. Doch hier wurde offenbar nur noch einmal formal bestätigt, was der Kirchenkreisvorstand Hameln-Pyrmont schon unmittelbar zuvor beschlossen hatte. Bei einem jährlichen Zuschuss seitens des Kirchenkreises von jährlich gut eine Viertelmillion Euro müsse „auf den Cent genau“ abgerechnet werden, rief Neumann in Erinnerung. Bei einer Wirtschaftsprüfung, die wohl auch dem Zweck diente mögliche Einsparpotentiale der auf hohem Niveau liegenden Zuschüsse zu durchleuchten, sind wohl Vorgänge aufgedeckt worden, die nicht den Einsatz von Kirchengeldern rechtfertigen. Dazu gehört wohl auch die Renovierung einer Wohnung von Jöstens Lebensgefährtin.

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Der Fahrer stand auch noch unter Drogeneinfluss

Diebestrio auf der B 217 geschnappt - Im Wagen lagen noch die geklauten Klamotten

Bad Münder/Altenhagen/Seelze (wbn). Im Fahrzeug lagen noch die Kleidungsstücke mit den Sicherheitsetiketten. Deutlicher konnten die Hinweise nicht sein. Die Polizei aus Bad Münder hatte bei einer Verkehrskontrolle ein Diebestrio erwischt, von dem eine Person auch noch unter Drogen stand.

Da hiess es erst einmal Festnahme mit Wohnungsdurchsuchungen. Hier der Polizeibericht: Am Dienstag, gegen 17:30 Uhr, stoppten Einsatzbeamte des Polizeikommissariats Bad Münder im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der Bundesstraße 217, kurz vor der Ortschaft Altenhagen, einen PKW. Im Fahrzeug befanden sich zwei männliche (38, 39) und eine weibliche Person (54). Während der Überprüfung stellten die Polizeibeamten auf der Rücksitzbank und im Kofferraum des Fahrzeugs mehrere Kleidungstücke mit Sicherheitsetiketten fest.

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Eindrucksvolles Votum bei der CDU-Mitgliederversammlung zur Wahl des Landratskandidaten

Walter kann Reden schreiben. Kann er auch Landrat? 98,7 Prozent der stimmberechtigen CDU-Mitglieder sind davon überzeugt!

Von Ralph Lorenz

Hameln (wbn). Irgendwie sieht er schon mächtig nach Landrat aus, der mit 98,7 Prozent der abgegebenen Stimmen von der CDU zum Landratskandidaten gekürte Dr. Stephan Walter. Der ewige Ghostwriter prominenter Politiker, der endlich mal seine Reden auch selbst halten will. Und in der Zukunft möglichst als Hauptverwaltungsbeamter des Landkreises Hameln-Pyrmont. Nachdem er einmütig vom CDU-Kreisvorstand als ernst zu nehmender Gegner des derzeitigen Amtsinhabers und Wiederbewerbers Rüdiger Butte (SPD) ausgerufen wurde, hat ihm gestern die Mitgliederversammlung im Hotel Stadt Hameln mit 149 Ja-Stimmen bei zwei Nein-Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten eindrucksvoll ins Rennen geschickt

Dazu gab’s einen beherzten Händedruck des niedersächsischen Innenministers Schünemann, den Walter „Uwe“ nennen darf, weil er auch für ihn schon Reden geschrieben hat. Und es gab einen herzhaften Schmatz von Walters Ehefrau. Otto Deppmeyer, der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete, strahlte bei alledem wie ein Honigkuchenpferd.

Schließlich gab es Zeiten in den zurückliegenden Wochen und Monaten, da mochten manche CDU-Getreuen schon gar nicht mehr daran glauben, dass die heimische CDU gegen den Platzhirsch Rüdiger Butte personell Paroli bieten könnte. Doch Walter, mein Gott, hat gestern Abend alle Zweifel zerstreut. Zumindest aus der Sicht der in Aufbruchstimmung befindlichen CDU-Klientel im Weserbergland. „Schon jetzt kann ich sagen: Es macht mir große Freude“. Als er das gleich zu Beginn der Rede sagte, da wirkte Walter noch ziemlich angespannt. Reden schreiben ist das eine, sie zu halten, das andere. Vielleicht ist diese Rede die folgenreichste seines Lebens.

(Zum Bild: Die heimische CDU ist überzeugt - dieser Mann "kann Landrat". Links die Landtagsabgeordnete Körtner, Innenminister Uwe Schünemann, rechts Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Otto Deppmeyer. Unteres Foto: Gruppenbild mit zwei Damen. Walters Ehefrau muss den frisch gebackenen offiziellen Landratskandidaten einfach nur knuddeln. Dahinter Ursula Körtner, die diese Entscheidung richtig gut findet. Fotos: Lorenz)

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Überraschende Entwicklung im Kreisausschuß

Landrat zieht "Start-Hilfe"-Antrag vorerst zurück - jetzt sind die Handwerker und der Wirtschaftsminister am Zug

Hameln/Hannover (wbn). Überraschende Wende im Kreisausschuss Hameln-Pyrmont zum Thema „Start-Hilfe – Ausbildungszuschuss für Ausbildungsstellen". Landrat Rüdiger Butte hat heute Nachmittag nach Informationen der Weserbergland-Nachrichten.de die im Jugendhilfeausschuss mehrheitlich beschlossene Antragsvorlage zur Bezuschussung von 40 Ausbildungsstellen für besonders benachteiligte Bewerber von sich aus zurückgezogen.

Dafür gibt es zwei gute Gründe. Zum einen sind es die Bestrebungen von Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode, ein eigenes Programm auf Landesebene aufzulegen und des weiteren sollen die praxisnahen Vorschläge der Kreishandwerkerschaft Hameln-Pyrmont  abgewartet werden. Der Vorschlag, diese beiden Entwicklungen abzuwarten, ist dem Vernehmen nach auf eine breite zustimmende Resonanz gestoßen.

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Finanzamt hält Programm-CDs bereit!

Informationen aus dem Elster-Nest: Wolfgang Abend-Achilles informiert im Finanzamt Hameln über Steuererklärung per Internet

Hameln (wbn). Auf ein Neues: Zweiter Elster-Aktionstag 2011 im Finanzamt Hameln. Der erste Informationstag sei mit regem Interesse belohnt worden, sagte Wolfgang Abend-Achilles vom Finanzamt Hameln den Weserbergland-Nachrichten.de

Deshalb gibt es jetzt eine Zugabe am Donnerstag, 24. März. Bemerkenswert: Auch viele ältere Menschen interessieren sich für die Abwicklung der Steuererklärung via Internet. Wer einmal seine Steuererklärung selbst erstellt hat, weiß: Das deutsche Steuerrecht gilt zu Recht als das komplizierteste der Welt. Immerhin: Mit der richtigen Software lässt sich der Arbeitsaufwand auf ein erträgliches Maß reduzieren. Mit einem 2. Elster-Aktionstag in diesem Jahr wirbt das Finanzamt Hameln für die Nutzung der aktuellen und kostenlosen Steuersoftware der Finanzverwaltung.

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Auch auf Landesebene wird intensiv über Ausbildungszuschuss für benachteiligte Bewerber nachgedacht

Start-Hilfe mit Startschwierigkeiten - doch gerade Wirtschaftsminister Bode (FDP) gibt Landrat Rüdiger Butte (SPD) recht

Hameln/Hannover (wbn). Es war ihm ein Herzensanliegen – Landrat Rüdiger Butte hat im Jugendhilfeausschuss des Kreistages Hameln-Pyrmont einen ersten Sieg für das von ihm favorisierte Jugendförderprojekt „StartHilfe – Ausbildungszuschuss für Ausbildungsstellen“ erzielen können und sich dabei gegen die Mehrheitsfraktion durchgesetzt.

Dabei kam ihm die besondere Zusammensetzung dieses Gremiums zugute und die große Frage bleibt jetzt, ob ihm das auch in der Beschlussfassung des Kreistages gegen den Widerstand von CDU und FDP gelingen wird. Für die Dauer von einem Jahr sollen maximal 40 Ausbildungsverhältnisse mit besonders benachteiligten Bewerbern mit jeweils 400 Euro bezuschusst werden. Und das nicht irgendwann, sondern schon im August, wenn ein erheblicher Verdrängungswettbewerb auf dem regionalen Ausbildungsmarkt zu befürchten ist und den Letzten wieder einmal die Hunde beißen – mit sozialen und volkswirtschaftlichen Folgen, die die Gesellschaft im Kreis noch wesentlich teurer kommen können. So weit, so gut.

Wirtschaftsminister will ebenfalls benachteiligte Bewerber fördern

Doch CDU, FDP und Grüne im Kreistag wollen stattdessen lieber auf ein qualifiziertes Ausbildungscoaching sowie Berufswahlbegleitung setzen. Das sehen die eigenen Landespolitiker in Niedersachsen freilich nochmal anders.

(Zum Bild: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bode und Landrat Rüdiger Butte haben den gleichen Gedanken. Foto: Wirtschaftsministerium)

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Erneute Forderung nach Ausstieg aus Atomenergie - Erneuerbare Energien als Ausweg

Mahnwache für Fukushima: 300 Menschen gedenken in der Münsterkirche der Erdbeben- und Kernkraftopfer in Japan

Hameln (wbn). Das Anti-Atom-Plenum-Weserbergland, der BUND Hameln-Pyrmont und die Münsterkirchengemeinde St. Bonifatius hatten am heutigen Montag erneut zur Mahnwache für Fukushima eingeladen. 300 Menschen gedachten um 18 Uhr am Hochzeitshaus der Menschen in Japan, die ihr Zuhause verloren haben und nun von radioaktiver Strahlung bedroht werden.

Sie gedachten der Techniker und Ingenieure und der vielen Freiwilligen, die weiterhin ihr Leben riskieren um das Schlimmste zu verhindern. Und sie mahnten die hiesigen Politiker, die Tragödie nicht weiter für ihren Wahlkampf zu benutzen.  Britta Kellermann vom Anti-Atom-Plenum-Weserbergland forderte die deutschen Politiker auf, parteiübergreifend nach einem Konsens zu suchen um die Energiewende zu erneuerbaren Energien einzuleiten und alle Atomkraftwerke „endlich abzuschalten“.

(Zum Bild: Mahnwache am heutigen Montag vor dem Hochzeitshaus in Hameln. Anschließend ging es zur Andacht in die Münsterkirche. Foto: Kellermann)

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Flugblatt-Aktion warnt: Noch haben Sie Ruhe...

Ausbau der Bahnlinie Elze- Hameln-Löhne zur Güterzug-Rennstrecke? Frischer Wind stellt das Signal auf Rot

Hameln/Hessisch Oldendorf/Löhne (wbn). Den Eisenbahnplanern in Berlin bläst bei ihren bereits griffbereit in den Schubladen liegenden Entwürfen für einen zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Elze-Hameln-Löhne verstärkt der Gegenwind ins Gesicht.

Die heimische Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und Lothar Ibrügger, der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, haben vor Wochen mit Nachdruck als erste vor dem Ausbau zu einer zweigleisigen Güterzugstrecke durchs Weserbergland gewarnt.  Jetzt bekommen sie auch noch mächtig Rückenwind von der eigenständig zur Kommunalwahl antretenden „Wählergemeinschaft Frischer Wind“ aus Hameln.

Tobias Matter, Vorsitzender und Sprecher des Frischen Windes, hat mit seinen Getreuen am Wochenende mit einer breit angelegten Flugblattaktion begonnen. Sie soll Bürger entlang der Bahnstrecke für das drohende Ausbauprojekt sensibilisieren und aufrütteln. „Noch haben Sie Ihre Ruhe“,  weist der in großer Auflage gedruckte Flyer mit seiner Titelseite auf die trügerische Stille hin. Doch im Innenteil werden dann Fotos von den Bahnübergängen in Fischbeck, Hameln, Afferde, Coppenbrügge, Marienau und der Bahnbrücke in Benstorf gezeigt.

Bahnstrecke wird zum Eisernen Vorhang durchs Weserbergland

Bei einer zu befürchtenden Güterzugfrequenz im „15-Minuten-Takt“  - so die Argumentation des Frischen Windes – drohe die Bahnstrecke als eine Art „eiserner Vorhang“ das idyllische Weserbergland zu zerschneiden.

(Zum Bild: Flyer-Titelseite des Frischen Windes gegen den Ausbau der Bahnstrecke Elze-Hameln-Löhne. Foto: Frischer Wind)

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