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Öffentlichkeitsfahndung nach 22-jährigen Iraker in Niedersachsen

Gewaltverbrecher flieht aus psychiatrischer Klinik und greift einen Taxifahrer an

Oldenburg (wbn).  Aus einer psychiatrischen Klinik im niedersächsischen Wehnen im Landkreis Ammerland ist ein Gewaltverbrecher geflohen, der auf der Flucht bereits wieder grundlos einen Menschen angegriffen hat.

Der wegen versuchten Totschlags einsitzende 22-Jährige soll bereits einen Taxifahrer gewürgt haben.  Die Staatsanwaltschaft hat den flüchtigen Straftäter heute zur Öffentlichkeitsfahndung ausgeschrieben. Es handelt sich um den Iraker Ali Hawkar.

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Vatertag im Weserbergland:

Der "TSV Saufen" lässt grüßen - mit der fahrbaren Theke zwischen Emmerthal und Grohnde

Hameln/Emmerthal (wbn). Hoch die Tassen – schon am frühen Morgen. Väter, die es sind oder noch werden wollen, haben sich heute im Weserberegland bei vorwiegend sonnigem, aber kühlem Wetter rudelweise zum Vatertagsausflug aufgemacht.

Diese Gruppe trafen die Weserbergland-Nachrichten.de erkennbar fröhlicher Dinge in Emmerthal. Der Bollerwagen war einer der besseren Art: Zur fahrbaren Theke ausgebaut, mit einem Kranz von Bierdosen. Bei Dosenbier kommt jedenfalls die richtige Vatertagsstimmung auf. Wie sich die Gruppe nannte, war ihr eigentlich selbst noch nicht so richtig klar, aber schließlich einigten sie sich auf „TSV Saufen“ – ein süffiger Name. Mit der Dose in der Hand, kommt man durch das ganze Land...

(Zum Bild: Eine lustige Truppe machte sich heute Vormittag in Emmerthal Richtung Grohnde auf dem Weg - der "TSV Saufen". Foto: Lorenz)

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Der Gastkommentar

Mehr "Kraft" für das Weserbergland - Die Wahl in NRW und ihre Wirkung auf Niedersachsen

Von Ulrich W a t e r m a n n MdL

Als Nachbarn freuen wir uns mit den Menschen im größten Bundesland unserer Republik. Sie haben sich aus guten Gründen für Rot/Grün und Hannelore Kraft als Ministerpräsidentin entschieden. Unter den erschwerten Bedingungen einer Minderheitsregierung hat Rot/Grün Kurs gehalten in allen wichtigen Politikfeldern. So wurde ein 'Schulfrieden' geschlossen. Wünschen wir uns in Niedersachsen nicht auch, dass endlich gute Bildungspolitik möglich wird? So wurde die finanzielle Ausstattung der Kommunen verbessert. Ist das nicht auch dringend erforderlich für die Gemeinden, Städte und Landkreise in Niedersachsen? Versprochen und eingehalten, das haben die Wählerinnen und Wähler in NRW geprüft und bewertet.

Zum Autor dieses Beitrages: Ulrich Watermann ist der heimische SPD-Landtagsabgeordnete im Landkreis Hameln-Pyrmont. Foto: SPD

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CDU stellt Infratest dimap-Ergebnis in Frage
Thümler: NDR-Umfrage methodisch höchst fragwürdig - Aussagekraft zu Wahlchancen "gleich null"

Hannover (wbn). Die NDR-Wählerumfrage zur derzeitigen Beurteilung der politischen Landschaft in Niedersachsen ist von der CDU erwartungsgemäß kritisch hinterfragt worden.

„Die Platzierung einer solchen Umfrage im unmittelbaren Stimmungssog der Wahlen eines Nachbarlandes, mit ganz anderen politischen Rahmenbedingungen, ist methodisch höchst fragwürdig", sagte Björn Thümler, Vorsitzender der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, heute anlässlich des aktuellen Niedersachsentrends, den Infratest dimap Anfang der Woche im Auftrag des NDR durchgeführt hat.

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Landrat Rüdiger Butte steigt auch wieder in den Sattel

Gute Laune in Vorfreude auf das Felgenfest im Weserbergland - Grundschule Kirchohsen steht in den Startlöchern

Kirchohsen/Emmerthal (wbn). Noch gut zwei Wochen, dann heißt es wieder: „Autofreier Sonntag im Wesertal“.

Gemeinsam mit Bernhard Kruppki und Jens Tölke von der Sparkasse Weserbergland besuchte Landrat Rüdiger Butte die Grundschule in Kirchohsen, um mit den Schülern der 4. Klasse an das bevorstehende Felgenfest zu erinnern. Am Sonntag, den 3. Juli, verwandeln sich 55 Kilometer Bundes- und Landesstrasse entlang der Weser von Rinteln bis Bodenwerder einen ganzen Tag lang in ein El Dorado für große und kleine Radfahrer, Inliner und Fußgänger aus nah und fern.

(Zum Bild: Landrat Rüdiger Butte sowie Bernhard Kruppki und Jens Tölke von der Sparkasse Weserbergland freuen sich auf das bevorstehende Felgenfest im Weserbergland und lassen die roten GUT-Kappen der Sparkasse Weserbergland fliegen, die wie immer zu den großen Sponsoren der Felgenfest-Vereanstaltung gehört. Foto: Sparkasse Weserbergland)

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In Spandau zogen die Hertha-Randalierer die Notbremse um der wartenden Bahnpolizei zu entgehen

Der Chaoten-Zug durchs Weserbergland ist an seinem Berliner Ziel nie angekommen

Hannover/Berlin (wbn). Eine Fuhre Hertha-Hass nach Berlin: Der Chaoten-Zug mit aus Düsseldorf zurückreisenden Hertha-„Fans“ ist in Berlin-Mitte nie, wie geplant, angekommen. Grund: Die Randalierer wussten, dass sie im Berliner Zentrum "ein großer Bahnhof" der Bundespolizei erwarten würde!

Nach einer Vandalismus-Orgie bei der Fahrt durch Nordrhein-Westfalen und durch das niedersächsische Weserbergland haben die Chaoten in Berlin-Spandau die Notbremse gezogen und damit den Zug an der Weiterfahrt gehindert. Es musste erst ein Techniker herbeigerufen werden, der den Zug wieder gängig machen konnte. Von da wurde der Chaotenzug an einen Ort dirigiert, an dem erst einmal der Schaden erfasst und dokumentiert werden konnte. Dies hat heute Mittag ein Berliner Bahnsprecher den Weserbergland-Nachrichten.de auf Anfrage bestätigt. Ursprünglich sollte dieser Sonderzug Richtung Berlin Hauptbahnhof weiterfahren. Von den etwa 800 „Fans“ im Zug waren etwa 180 an der Randale beteiligt. In Spandau stürmten die meisten aus dem Zug und verteilten sich in alle Richtungen.  Damit sind sie einem besonderen Empfang der Bundespolizei entgangen, der wohl bei dem Innenstadthalt mit Aufnahme sämtlicher Personalien geplant war.

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NDR-Umfrage in Niedersachsen:

SPD und Piraten im Aufwind, CDU und Grüne verlieren an Zustimmung

Hannover (wbn). Ein gutes halbes Jahr vor der Landtagswahl in Niedersachsen hat sich die politische Stimmung gegenüber dem Januar 2012 deutlich verändert.

In der aktuellen Umfrage im Auftrag des NDR Regionalmagazins „Hallo Niedersachsen“ fällt die CDU in der Wählergunst von 36 auf jetzt 32 Prozent und liegt damit erstmals seit 2002 wieder hinter der SPD, die mit 36 Prozent der Wählerstimmen rechnen könnte (+ 4). Die Grünen können ebenfalls ihr Januarniveau nicht halten und kämen derzeit auf 13 Prozent (- 4). Die FDP legt um einen Punkt auf jetzt 4 Prozent zu, die Linke verliert zwei Punkte, für sie würden sich nur noch 3 Prozent der Wähler entscheiden. Beide Parteien wären damit nicht mehr im Landesparlament vertreten. Die Piraten würden dagegen mit einem Stimmenanteil von 8 Prozent (+ 4) auch in Niedersachsen den Sprung in den Landtag schaffen.

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Diesen Zug aus Berlin wollen wir nie wieder sehen!

Die nächtliche Geisterbahn der Hertha-Chaoten durchs Weserbergland: Eisenbahnwaggon zerlegt, Passanten mit Bierflaschen beworfen

Düsseldorf/Hannover/Berlin (wbn). Sie wurden von der Bahn dahin gefahren, wo sie hergekommen sind: Sogenannte Hertha-„Fans“ auf dem Rückweg von Düsseldorf nach Berlin. 800 entfesselte Chaoten, die ihre Wut über die Niederlage an der Bundesbahn ausgelassen und die Fensterscheiben des Zuges eingetreten hatten. Ein nächtlicher Geisterzug, quer durch das Weserbergland und durch Niedersachsen, mit meist unzurechnungsfähigen gewaltbereiten Insassen, die sich hart am Rande des Wahnsinns befanden.

Am Abend zuvor waren sie bei dem Relegationsspiel gegen Düsseldorf gewesen. Dort hatten im Hertha-Block zum Schluß Enttäuschung, Wut und Hass obsiegt, nachdem Hertha infolge des 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf aus der Bundesliga abgestiegen ist. Düsseldorf hingegen war nach fünfzehn Jahren Bundesliga-Abstinenz der Wiedereinstieg gelungen. Chaos-Auftritte der gegnerischen Fanblöcke machten zum Schluss einen geordneten Spielverlauf nahezu unmöglich. Selbst die Fußballspieler mussten um ihr Leben fürchten.

In adrenalingesteuerter Stimmung Heimreise im Zug angetreten

Kurz vor Abpfiff hatten Tausende Fortuna-Anhänger das Feld gestürmt und damit den Sieg der eigenen Mannschaft in Gefahr gebracht, begleitet von Rauchbomben aus den Rängen, die auch von Hertha-Anhängern gezündet worden waren und die Szene in ein gespenstisches Licht gehüllt hatten. In dieser aufgeladenen Stimmung trat ein Zug mit sogenannten Hertha-„Fans“ die Heimreise durch Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen an. Die adrenalingesteuerte Stimmung an Bord war so explosiv, dass die Bahn den Zug nicht einmal im Hauptbahnhof von Hannover einfahren lassen wollte.

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Mit gezücktem Messer vor verschlossener Tür

Schlechte Karten in der Spielhalle: Der bewaffnete und maskierte Räuber drehte auf dem Absatz um

Hameln (wbn).  Ohne es zu ahnen ist das Personal einer Spielhalle in der Hamelner Werkstraße einem bewaffneten Raubüberfall entgangen. Ein maskierter Unbekannter war beobachtet worden wie er vergeblich versucht hatte die Tür zu einem Nebenraum zu öffnen, in dem er das Spielhallen-Personal vermutet hatte.

Der Maskenmann hatte ein Messer in der Hand.  Er drehte jedoch auf dem Absatz um als er merken musste, dass er nicht weiterkam und verschwand durch den Haupteingang in die Dunkelheit. Jetzt bittet die Polizei um weitere Hinweise auf den Täter.

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Traktor verschwand von der Silo-Kante

Mit dem Vorderrad in der Luft - das konnte nicht gut gehen

Kreipke (wbn).  Und plötzlich war der Traktor verschwunden. Bei Silo-Arbeiten wagte sich ein Traktorfahrer mit seiner Zugmaschine zu weit an eine Böschungskante.

Es genügte schon, dass plötzlich ein Rad in der Luft hing. Von da an ging’s ungewollt bergab. Hier der Polizeibericht aus Holzminden:  „Im wahrsten Sinne des Wortes "abgestürzt" ist am gestrigen Montagabend in Kreipke im Landkreis Holzminden ein 46jähriger Landwirt mit seinem Traktor, als er mit seiner Zugmaschine über die Kante eines Silos geriet und vier Meter tief samt Traktor eine Böschung hinabstürzte.

(Zum Bild: Da war der Traktor mit einem Mal über die Kante geflogen. Der Fahrer erlitt Verletzungen und wurde in das Sana-Klinikum nach Hameln eingeliefert. Foto: Polizei)

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Die in Hameln geborene Schriftstellerin steht jetzt auf einer Stufe mit Benn, Böll und Grass

Felicitas, die Glückliche - angesehener Büchner-Preis geht an die Autorin Felicitas Hoppe

Darmstadt/Hameln (wbn). Wow, sie nimmt die Leseratten gefangen, stammt aus der Rattenfängerstadt Hameln und ist spätestens mit dem heutigen Tag in der Literaturszene ganz oben angekommen: Felicitas Hoppe – das lateinische Wort felicitas bedeutet Glück, Fruchtbarkeit und Seligkeit.

Fruchtbar ist das literarische Schaffen, glücklich der Zeitpunkt und für die Seligkeit dürfte der Tsunami an Glückwünschen sorgen - hoffentlich auch aus dem Weserbergland. Die in Hameln geborene und in Berlin lebende Schriftstellerin Felicitas Hoppe ist mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet worden. Das wurde heute Vormittag in Darmstadt von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung bekannt gegeben. Die 51-jährige Schriftstellerin erhält diese bedeutendste deutsche Auszeichnung für Literatur weil ihre „sensible und bei allem Sinn für Komik melancholische Erzählkunst das Geheimnis der Identität“ umkreise – „in einer Zeit, in der das Reden in eigener Sache die Literatur immer mehr dominiert“.

(Zum Bild: Felicitas Hoppe bekam vor zwei Jahren den "Rattenfängerpreis" für das Buch "Iwein Löwenritter". Jetzt also der Büchner-Preis. Foto: Fischerverlag)

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Die Radarkontrollpunkte im Mai - zweite Hälfte

Landkreis Hameln-Pyrmont führt wieder seine Geschwindigkeits-Kontrollen durch

Hameln (wbn). Der Landkreis Hameln-Pyrmont führt wieder Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet durch. Jetzt im Mai fliegen nicht nur die Maikiäfer über die Straße sondern auch die Bikes.

Deshalb besondere Vorsicht! Von "Radarfalle" keine Rede. Auch hier gibt es wieder faire Vorabinformationen zum entspannten Autofahren im Weserbergland. Nachfolgend wurden der Redaktion der Weserbergland-Nachrichten.de  folgende Meßstellen in den Städten und Gemeinden des Weserberglandes mitgeteilt. Zeitraum 21. Mai bis 1. Juni 2012.

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Autoservicebetrieb betroffen

Heute am frühen Morgen: Werkstattbrand in Klein Berkel - 100.000 Euro Schaden

Klein Berkel (wbn). Werkstattbrand in Klein Berkel. Betroffen ist die Lagerhalle eines Autoservicebetriebes.

Bei dem Feuer am heutigen Dienstag gegen 5.30 Uhr entstand ein hoher Sachschaden, der zunächst mit rund 100.000 Euro beziffert worden ist. Die Brandursache ist noch unklar. Es wird von der Polizei weiterhin ermittelt. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war heute Morgen mit drei Löschzügen im Einsatz, hatte den Werkstattbrand nach eineinhalb Stunden gelöscht.

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Sechs Drehtage im Weserbergland

Ungelogen: Ben Becker mimt für arte und NDR den Lügenbaron

Hämelschenburg (wbn). Ungelogen, Ben Becker lässt den Münchhausen auferstehen. Für ein sogenanntes Doku-Drama  von arte und NDR.

Der Mime mit der rauchig-knarzenden Stimme ist die Idealbesetzung, hat der doch auch im wahren eigenen Leben so manche Lügengeschichte gekonnt unter die Leute gebracht. Die Nachricht etwa, dass Beckenbauer im Jahre 1997 verblichen sei. Das geschah in einem Radiointerview und nicht wenige hatten dies Ben Becker geglaubt. Der Kaiser selbst soll sich trefflich amüsiert haben – „Totgeglaubte leben länger“, sei dessen Kommentar gewesen. Auf der Marienburg und in Hämelschenburg macht Ben Becker nun eins auf Münchhausen, bestaunt von Touristen während der Dreharbeiten. Regisseur Kai Christiansen lässt Beckers Phantasie freien Raum und tut gut daran.

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Ziemlich dreist

Jagdhütte aufgebrochen - Einbrecher verspeisen Vorräte am Lagerfeuer

Lügde/Bad Pyrmont (wbn). „Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?“, werden sich einige Jäger in Anlehnung an ein bekanntes Märchen fragen, nachdem nächtens ihre Jagdhütte auf dem Kortenberg bei Lügde aufgebrochen und einige Vorräte verzehrt wurden.

Die Einbrecher schienen sich ihrer Sache ziemlich sicher zu sein, denn sie machten ein regelrechtes Picknick mit Lagerfeuer. Hier der Polizeibericht aus Lügde: „In der Nacht zum Sonntag ist in eine Jagdhütte auf dem "Kortenberg" eingebrochen worden.

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Unerwartete Begegnung im Wald
Reh springt über die Straße - Motorradfahrer aus Springe landet im Graben


Bessinghausen/Harderode (wbn). Seine Tierliebe wurde einem 17 Jahre alten Motorradfahrer aus Springe zum Verhängnis. Als ein Rehlein über die Straße sprang, wich er aus und rutschte in den Straßengraben.


Das Reh verschwand im Wald, der Motorradfahrer lag am Boden. Glücklicherweise wurde er bei diesem Unfall zwischen Bessinghausen und Harderode nur leicht verletzt. Zur Zeit ist im Wonnemonat Mai allerlei Wild unterwegs. Hier der Polizeibericht: "Am Sonntagabend, 13.5.2012, gegen 18:15 h, befuhr ein Kradfahrer (17, aus Springe) mit seinem Yamaha Leichtkraftrad die Landesstraße 425 von Bessinghausen nach Harderode.

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Gestern Abend im TV:

Die Qual nach der Wahl. Wie Gabriel bei Jauch mit den Hufen scharrt

Von Klaus-Peter Wennemann

Berlin (wbn). Manchmal sind  Wahlergebnisse in etwa wie erwartet und dann wird der Abend doch noch spannend. So gestern durch die Talkrunde bei Jauch mit Gabriel (SPD), von der Leyen (CDU), Rösler (FDP) und Trittin ( Grüne).

Konnte man in dieser Runde eher ein Freudenfest von Rot/Grün erwarten und einen FDP-Spitzenkandidaten, der seine Macht verteidigt, sowie eine CDU-Repräsentantin, die diese Landtagswahl weit von einer Trendwahl für den Bund sieht, so gab es gegen Ende der Sendung noch einen „Knaller“. Sigmar Gabriel, angesprochen auf die Unterstützung von Ex-Kanzler Schröder für Peer Steinbrück, gingen offenbar die Nerven durch, denn anders ist nicht zu erklären, dass er von einem „alten Zirkuspferd“ (Schröder) sprach, welches „auch noch einmal in die Manege will“.

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Mehr als 200 Altautos in Flammen

Feuerwehrkameraden aus dem Weserbergland greifen bei Großbrand im Nachbarkreis Lippe ein

Dörentrup/Hameln (wbn).  Großbrand im Nachbarkreis Lippe. Mehr als 200 Alt-Fahrzeuge standen am Samstag Nachmittag bei einem Brand auf dem Gelände einer Autoverwertung im lippischen Dörentrup in Flammen. Das Großfeuer drohte auf einen angrenzenden Reifenhandel überzugreifen.

130 Feuerwehrkameraden kämpften gegen die Flammenwand der übereinander gestapelten Schrottautos an. Zur Verstärkung rückten auch Feuerwehren aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont an.  Drei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten verletzt.  Am Sonntag bezifferte die Polizei den Schaden auf mehr als 200.000 Euro.

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Der Gast-Kommentar zur NRW-Wahl

Gewonnen haben SPD und Christian Lindner - Hannelore Kraft steht ganz in der Tradition von „Bruder Johannes“

Von Klaus-Peter Wennemann

Bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen hat es keine wirklichen Überraschungen gegeben. Sicherlich ist der Einbruch der CDU stärker als erwartet und die Stabilisierung der FDP deutlicher, aber das Muster, welches sich bereits letzte Woche in Schleswig-Holstein abzeichnete, hat sich verstärkt: Personen bestimmen immer mehr den Wahlkampf, das Momentum der Piraten nimmt ab, Grüne, Piraten und Linke stehen im „Verdrängungswettbewerb“.

Klare Siegerin ist die alte und neue Ministerpräsidentin. Ihre Wahlstrategie, als „Landesmutter“ in die Fußstapfen des einstigen „Landesvaters Bruder Johannes“ zu treten ist, voll aufgegangen. Sie konnte damit nicht nur traditionelle SPD-Wähler zurückgewinnen, sondern darüber hinaus hat sie ganz offensichtlich auch viele Nichtwähler mobilisieren können. Zum Abschneiden der CDU kann und muss man nicht viel sagen. Röttgen passte nicht als Spitzenkandidat des wichtigsten Bundeslandes und hatte zum Schluss offenbar auch keine Nerven. NRW ist bei der CDU andere, charismatischere CDU-Kandidaten gewohnt. Adenauer und Barzel lassen grüssen.

(Zur Person: Klaus-Peter Wennemann ist Stadtverbandsvorsitzender der FDP in Hameln, international aktiver Finanzexperte und war Landratskandidat der Liberalen im Weserbergland. Er gehört zu den regelmäßigen Kolumnisten der Weserbergland-Nachrichten.de Foto: FDP)

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Gestern Abend auf der Ottensteiner Hochebene gekrönt
Die schönste Raps-Blüte des Weserberglands heißt Madeleine - sie ist die neue Rapskönigin

Von Ralph Lorenz
Lüntorf/Emmerthal (wbn). Gut 30.000 Kilometer ist die Rapskönigin 2011 in der höheren Mission der Ottensteiner Hochebene durch Deutschland gefahren – für den Raps und dessen Anbau. Madeleine Schwitalla, die Rapskönigin 2012, gestern Abend in Lüntorf beim Rapsfest aus der Taufe gehoben, dürfte für eine vergleichbare Kilometerleistung gut sein. Denn sie fährt für ihr junges Leben gerne Auto. Bevorzugt an Rapsfeldern entlang, bei offenem Fenster, nicht gerade mit einer Rhapsodie, aber mit den angesagten Discohits im Autoradio.

Insofern haben die Rapsfest-Organisatoren auch in diesem Jahr eine gute Wahl getroffen. So frisch und keck, wie sich die 19-jährige Abiturientin aus Bad Pyrmont als Anwärterin auf die Königinnenwürden präsentiert hat, dürfte die Rapsbranche noch viel und guten Spaß haben im Laufe der einjährigen Regentschaft, die Madeleine quer durch die Republik führen wird. Schon gestern Abend hatte sich das Publikum über die gewollten oder ungewollten Versprecher der jungen Dame aus dem Kurbad königlich amüsiert. Dabei weiß sie alles, was eine Königin über die knallgelbe Blütenpracht des Rapsanbaus wissen muss. Möglicherweise hatte sie sich auch mit dem Rapskuchen gedopt, den eine Mitbewerberin zum Rapsfest gebacken hatte.

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Lampenfieber und glückstrahlende Augen

Vanessa Siemer endlich „adelig“ – Nienburgs neue Spargelkönigin ist heute Mittag gekrönt worden

Aus Nienburg berichtet Silke S c h m i d t

Nienburg (wbn). Pünktlich zum Mittagessen – vielerorten lässt frischer Spargel  in tollen Variationen das Wasser im Munde zusammen laufen – „servierte“ Nienburg heute der Öffentlichkeit seine neue Spargelkönigin: Vanessa Siemer ist heute um 13.30 Uhr gekrönt worden.

Und damit wird für die 18-jährige Auszubildende der Raiffeisen-Warengenossenschaft Grafschaft Hoya ein Traum wahr, den nicht nur kleine Mädchen träumen: „Ich habe meine Vorgängerinnen schon immer beneidet“, gibt sie unumwunden zu. Eigentlich ging ihr Wunsch, endlich „adelig“ zu werden, schon vor vier Wochen in Erfüllung, als ihr sozusagen der Antrag auf den Thron gemacht wurde. Die Zeit war auch nötig, um alle Vorbereitungen treffen zu können. Insbesondere das Kleid, das sich die Drakenburgerin wünschte, war natürlich nicht von jetzt auf gleich gefertigt.

Spargelschlank und eine königliche Erscheinung

Heute trägt es die neue Edelgemüse-Monarchin voller Freude und Stolz – und auch ihre Familie verfolgt das Geschehen rund um das Nienburger Spargelmuseum mit glückstrahlenden Augen.

(Zum Bild: Vanessa Siemer ist die Repräsentantin dies Nienburger Spargels im Jahre 2012. Foto: Spargelvermarktung Nienburg)

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