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Moderne Anzeigetafeln, neue Technik
Hameln bekommt ein neues Parkleitsystem - Stadtwerke investieren 480.000 Euro


Hameln (wbn). Bessere Übersicht, weniger "Suchverkehr". Die Hamelner Stadtwerke nehmen ordentlich Geld in die Hand um den Parkplatz suchenden Autofahrern zu sagen wo’s lang geht.


Hameln soll ein neues Parkleitsystem bekommen. Im Sommer werden moderne Anzeigetafeln mit neuer Technik in Betrieb gehen, sagte die Sprecherin der Stadtwerke Hameln, Natalie Schäfer laut Radio Aktiv. Sie sollen in erster Linie den auswärtigen Autofahrern Hinweise geben.

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Zielpersonen im Wagen bei der Rückfahrt aus den Niederlanden überwältigt
Endstation Bad Oeynhausen - Drogenfahnder schnappen vier Tatverdächtige am frühen Morgen


Nienburg/Rinteln (wbn). Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt ein schönes Sprichwort... Die Drogenfahnder schlugen in den frühen Morgenstunden des heutigen Freitags zu. Nichtsahnend waren die Zielpersonen - zwei Männer und eine Frau - aus den Niederlanden zurückgekehrt, da erwischte es sie um 4.40 Uhr bei Bad Oeynhausen. Noch im Wagen wurden die drei Tatverdächtigen überwältigt.


Ein Vierter wurde in der Wohnung geschnappt. Sie alle stehen unter dem dringenden Verdacht der Drogenkriminalität. Es geht um Heroin. Hier der Polizeibericht aus Nienburg: „Nach mehrwöchiger, akribischer Ermittlungsarbeit kann das Polizeikommissariat Rinteln einen Ermittlungserfolg gegen die Drogenkriminalität verbuchen. " Vier Festnahmen und die Sicherstellung von rund 250 Gramm Heroin mit einem Marktwert von 6000 Euro", lautet das positive Resümee von Kriminalhauptkommissar Jörg Stuchlik am heutigen Freitag.

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Täter wohnten in Bückeburg und Stadthagen - viele Tatorte auch im Weserbergland
27 Wohnungseinbrüche! Polizei nimmt in länderübergreifender Aktion Kosovo-Bande fest


Hameln/Detmold (wbn).  Es war perfekte Zusammenarbeit über die Landesgrenzen - Nordrheinwestfalen und Niedersachsen - hinweg. Kripobeamte aus Detmold und Hameln haben eine aus dem Kosovo stammende Einbrecherbande festgenommen, die für 27 Wohnungseinbrüche im Weserbergland und dem benachbarten Ostwestfalen-Lippe in Frage kommt.


Spezialeinheiten aus Bielefeld hatten die drei tatverdächtigen Männer bereits am Samstag festgenommen, wie heute bekannt wurde. Die Serieneinbrecher stammen jedoch aus Stadthagen und Bückeburg. Hier der Polizeibericht von heute Vormittag: „Am Samstag, 07.01.2012, wurden drei tatverdächtige Männer durch Spezialeinheiten des Polizeipräsidiums Bielefeld in Zusammenarbeit mit der Kripo Detmold und Hameln in Stadthagen festgenommen. Die drei aus dem Kosovo stammenden und im Bereich Stadthagen/Bückeburg wohnenden Männer (28, 31,44) stehen im dringenden Verdacht in rund 27 Wohnhäuser eingebrochen zu sein.

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Eis, Schnee, Glühwein - Eisvergnügen beginnt bereits um 10 Uhr!
Heute von 16 Uhr bis 18 Uhr freier Eintritt beim Eislaufen im Bürgerpark

Hameln (wbn). Eis im Hamelner Bürgergarten und Schnee im Weserbergland. Das passt! Prima Timing zur Eröffnung der Eislaufanlage mit 1000 Quadratmetern in der Hamelner Innenstadt.


Die morgendliche Landschaft war streckenweise mit Schnee gepudert und bildete die stimmungsvolle Kulisse für das diesjährige Eisvergnügen in der Rattenfängermetropole. Stadtwerke Hameln, Sparkasse Weserbergland und Dewezet haben bei diesem Winterevent im Bürgergarten an einem Strang gezogen und für eine Wiederauflage der Stadtwerke-Idee des vergangenen Jahres gesorgt. Das Hamelner Eisvergnügen startet am heutigen Freitag bereits um 10 Uhr im Hamelner Bürgergarten. Für die ersten Runden auf dem Eis laden die Sponsoren an diesem Tag von 16 bis 18 Uhr zu einem „Schnupperlaufen“ ein – der Eintritt ist dann frei.

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Es ging um ein alkoholisches Getränk
Ladendieb schlägt Detektiv zweimal ins Gesicht und verschwindet mit dem Rad


Bad Pyrmont (wbn). Ein Ladendieb wurde in Bad Pyrmont von einem Ladendetektiv ertappt und schlug sofort unerwartet zu. Mit zwei Fausthieben traf er den Aufpasser so ins Gesicht, dass er sich an der Kasse losreißen konnte.


Der Dieb hatte ein alkoholisches Getränk durch die Kasse schmuggeln wollen. Der Ladendetektiv nahm die Verfolgung auf, doch der Täter hatte mit einem Rad entkommen können, obwohl er zwischendurch sogar gestürzt war. Jetzt bittet die Polizei in Bad Pyrmont um Zeugenhinweise. Hier der Polizeibericht vom heutigen Tag: Am 25.01.2012 wird der  Funkstreifenwagenbesatzung des PK Bad Pyrmont mitgeteilt, dass es im Rewe Markt an der Schilllerstraße zu einem räuberischen Diebstahl mit anschließender Körperverletzung gekommen ist.

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Stromriese bestätigt die Vorabmeldung
Folge des Kampfes um die Konzession der Stromnetze: E.ON ist bereit die schöne Westfalen Weser-Tochter zu verkaufen


Hameln/Paderborn/Herford (wbn). Es stimmt also doch. Warum  nur ein Stromnetzteil? Nehmt doch das ganze Unternehmen! Der Energieriese E.ON beabsichtigt - wie heute Vormittag auch von den Weserbergland-Nachrichten.de vorab berichtet - das Tochterunternehmen E.ON Westfalen Weser an die Städte und Gemeinden der Region zu verkaufen.


Heute Nachmittag erhielten die Weserbergland-Nachrichten.de folgende Pressemitteilung zu Sondierungsgesprächen über eine „mögliche Rekommunalisierung von E.ON Westfalen Weser aus der Paderborner Zentrale des regionalen E.ON-Ablegers:  Die Bürgermeister der Städte Herford und Paderborn haben sich mit E.ON Energie darauf verständigt, Sondierungsgespräche zur vollständigen Rekommunalisierung der E.ON Westfalen Weser AG aufzunehmen.

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Landrat Rüdiger Butte signalisiert: Haben dafür kein Geld
Stromschlag von E.on: Konzern will sich von seiner Tochter E.on Westfalen-Weser trennen - Rückkauf durch Kommunen?


Paderborn/Hameln (wbn). Hat der Riese inzwischen so wenig unternehmerische Energie? "Stromschlag" auf dem Energiesektor im Weserbergland: E.on will sich nach einem Bericht des in Bielefeld erscheinenden Westfalen-Blattes von seiner Tochtergesellschaft E.on Westfalen-Weser trennen. Das Blatt ist einer Pressemitteilung am heutigen Tage zuvorgekommen.

Unternehmenssprecher Michael Wippermann von E.on Westfalen-Weser wollte den Vorgang gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de heute Mittag nicht kommentieren, stellte aber für den Lauf des heutigen Nachmittags eine Pressemitteilung in Aussicht "in der viele Fragen beantwortet würden". Die E.on-Tochter ist neben dem ostwestfälischen Paderborn und Herford auch in Hameln vertreten. E.on Westfalen-Weser ist seinerzeit aus der Fusion der Regionalversorger Elektrizitätswerke Minden-Ravensberg (EMR, Herford), Pesag (Paderborn) und Wesertal (Hameln) entstanden.  An dem Unternehmen hat E.on einen Anteil von 63 Prozent. Die Städte Paderborn und Herford sind mit 21 Prozent dabei. Hinzu kommen die Landkreise mit etwa zwei Prozent. Der kommunale Minderheitsanteil beträgt 37 Prozent. 36 Kommunen der Region sind darin involviert. Offenbar sind jetzt bei einem möglichen Rückkauf im Zuge des Trends zur Kommunalisierung der Energieversorger die Städte und Gemeinden am Zug. Landrat Rüdiger Butte teilte heute Morgen den Weserbgergland-Nachrichten.de in einer ersten Stellungnahme mit, dass der Kreis Hameln-Pyrmont aus seiner Sicht dafür kein Geld in die Hand nehmen werde.

(Zum Bild: E.on-Strommast. Das Stromnetz in der Region von E.on Westfalen-Weser umfasst 31.500 Kilometer. Foto. E.on)

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NDR meldet: Rot-Grün läge bei Landtagswahl vorn, CDU würde leicht hinzugewinnen - FDP nur noch bei 3 Prozent
Niedersachsen-Umfrage: Wulff gilt als "nicht ehrlich" - aber andererseits als "sympathisch"


Hannover (wbn). Ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl in Niedersachsen liegen SPD und Grüne in der Gunst der Wähler vorn. Die CDU wäre zwar nach wie vor stärkste Kraft, wenn am kommenden Sonntag Landtagswahl wäre, die FDP würde aber nicht wieder in den Landtag einziehen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des NDR Magazins „Hallo Niedersachsen“. Interessant auch: 68 Prozent der Befragten sagen bei der Frage nach der Charaktereinschätzung Christian Wulff sei nicht ehrlich, aber 72 Prozent halten ihn weiterhin für „sympathisch“.


Nach dieser Umfrage gewinnt die CDU leicht und käme bei einer Landtagswahl auf 36 Prozent (Mai 2011: 34 %). Die SPD erreicht 32 Prozent (Mai 2011: 31%). Die Grünen verlieren im Vergleich zur letzten Umfrage und kämen auf 17 Prozent der Stimmen. (Mai 2011: 22%). Die FDP erhielte 3 Prozent und würde den Einzug ins Parlament verpassen. (Mai 2011: 5%). Auch die Linke müsste um den Wiedereinzug ins Parlament bangen, sie liegt bei 5 Prozent (Mai 2011: 5%). Die Piraten würden mit 4 Prozent zwar besser als die FDP abschneiden, aber nicht in den Landtag einziehen. Im Vergleich zur vergangenen Landtagswahl würden CDU, FDP und Linke damit Stimmen verlieren, die SPD könnte leicht, die Grünen deutlich zulegen.

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Tatverdächtiger hatte ohnehin noch eine Bewährungsstrafe
Oberhausener Diebespärchen nach Mitternacht in Hameln-Afferde geschnappt - mißglückter Einbruchversuch


Afferde (wbn).  Hameln-Afferde werden sie so schnell nicht vergessen. Denn: Die Diebestour eines Pärchens von Oberhausen nach Afferde hat sich nicht gelohnt. Im Gegenteil: Der Versuch in Afferde in eine Backfiliale nachts nach 1.26 Uhr einzudringen, ist gründlich misslungen und führte auf der Flucht  in die Arme der pfiffigen Hamelner Ordnungshüter.


Eine zur Bewährung ausgesetzte zehnmonatige Haftstrafe ist zusätzlich zum Verhängnis geworden. Der 44-Jährige befindet sich jetzt wieder einmal in Untersuchungshaft, die Frau wurde mangels Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt. Hier der Polizeibericht: Ein Ehepaar aus Oberhausen steht im dringenden Tatverdacht, am Montag, dem 23.01.2012, gegen 01:26 Uhr, gewaltsam versucht zu haben in eine Bäckereifiliale in Afferde einzudringen. Aus bislang unerklärbarem Grund ließ das Pärchen jedoch von ihrem Vorhaben ab.

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Am Morgen war's noch ein Verdacht - am Nachmittag ist's Gewissheit:
Jetzt ist es amtlich: „Schmallenberg-Virus“ auch im Landkreis Hameln-Pyrmont nachgewiesen

Von Veronica Maguire

Hameln/Bad Münder (wbn). Am heutigen Vormittag hatten die Weserbergland-Nachrichten.de erstmals beim Kreisveterinäramt  in Hameln angefragt. Da bestand lediglich ein vager Verdacht, dass das „Schmallenberg-Virus“ – eine Tierseuche aus Afrika – im Weserbergland aufgetreten sein könnte. Doch inzwischen besteht leider traurige Gewissheit: Nach einer Befundmitteilung des LAVES-Veterinärinstitut Hannover vom heutigen Tag wurde das sogenannte Schmallenberg-Virus auch bei einem missgebildeten Schaflamm eines Schafzüchters aus dem Raum Bad Münder nachgewiesen.


„Nach meinen Kenntnisstand“, so Dr. Peter Bolten vom Referat für Sicherheit und Verbraucherschutz beim Landkreis Hameln-Pyrmont, „besteht kein Risiko einer Ansteckungsgefahr für den Menschen.“ Nachfolgend die veterinärärztliche Stellungnahme des Landkreises Hameln-Pyrmont: „Das erst kürzlich bei Rindern entdeckte „Schmallenberg-Virus" (Bunyavirus) ist verantwortlich für Aborte, Lebensschwäche und Missbildungen bei Lämmern in Niedersachsen.  Nach Veröffentlichung des LAVES vom 20.01.2012 erfolgte der Nachweis „Schmallenberg-Virus"-spezifischer Genomfragmente für Niedersachsen bisher in 17 missgebildeten, überwiegend totgeborenen Lämmern.  Seit Dezember 2011 wurden in Niedersachsen vermehrt totgeborene oder lebensschwache, missgebildete Lämmer zur Obduktion an die Veterinärinstitute des LAVES eingesandt. Bis zum 20.01.2012 wurden ca. 35 missgebildete Schaflämmer im LAVES untersucht.

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Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de beim Kreisveterinäramt - Widersprüchliche Angaben zur Meldepflicht
Ist das Schmallenberg-Virus jetzt auch im Weserbergland? Missbildungen  aus vier Schafhaltungen gemeldet


Von Veronica Maguire

Hameln (wbn). Das Schmallenberg-Virus hat möglicherweise auch das Weserbergland erreicht. Jedenfalls sind aus vier Schafhaltungen missgebildete Schaflämmer gemeldet worden. Ob sich diese tatsächlich den aus Afrika stammenden aggressiven Schmallenberg-Virus eingefangen haben, soll eine Untersuchung im Veterinärinstitut Hannover ergeben.


In zwölf Betrieben in Niedersachsen ist die mit hohem Fieber beginnende Krankheit indessen bereits festgestellt worden. Offiziell ist von einer Meldepflicht bei dieser Tierkrankheit, die dem Menschen angeblich nicht gefährlich werden kann, auf Behördenebene in der Weserbergland-Region noch nichts bekannt. Das Bundesinstitut für Tiergesundheit hat unterdessen die Meldepflicht für die Krankheit empfohlen. Darüber muss allerdings der Bundesrat entscheiden. Die Lage ist diesbezühglich etwas verwirrend, denn andererseits betont die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dass "jetzt" eine Meldepflicht bestehe. Tierarzt Dr. Bolten aus der Kreisverwaltung Hameln-Pyrmont sagte heute vormittag den Weserbergland-Nachrichten.de auf Anfrage: „Nach hiesigem Kenntnisstand ist die Meldepflicht für das Schmallenberg-Virus noch nicht eingeführt worden. Falls dies geschehen sollte, bedeutet dies zunächst, dass die Fälle statistisch erfasst werden, ohne dass daraus unmittelbar tierseuchenrechtliche Maßnahmen oder Entschädigungsregelungen für die Tierhalter resultieren.

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Weserbergland-Nachrichten.de sprachen mit dem Landrat in Berlin:
Er hatte Anzeige erstattet: Rüdiger Butte zeigt sich von Einstellung des Ermittlungsverfahrens zur Erlebniswelt völlig überrascht


Hameln/Berlin (wbn). Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte zeigt sich von den Nachrichten über die Einstellung des staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens zur Erlebniswelt Renaissance im Weserbergland sichtlich überrascht.


In einer ersten Stellungnahme gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de sagte der Landrat, der sich zur Zeit dienstlich in Berlin aufhält, damit habe er nicht gerechnet. Vor allem hätten dies auch nicht die Informationen vermuten lassen, die in den zurückliegenden Monaten bruchstückhaft aus den Ermittlungsakten an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Bei dieser Gelegenheit müsse möglicherweis auch einmal die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsanwaltschaft in Hannover hinterfragt werden.

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Ist das wirklich eine gute Nachricht für das Weserbergland?
Paukenschlag zum Erlebniswelt-Drama im Weserbergland: Staatsanwaltschaft Hannover stellt Ermittlungsverfahren ein


Hannover/Hameln (wbn). Welch ein Paukenschlag. Inmitten wilder Spekulationen über Schuldanteile einzelner Beteiligter oder Unbeteiligter an dem Größenwahnprojekt „Erlebniswelt Renaissance“ hat die Staatsanwaltschaft Hannover das Ermittlunsgverfahren eingestellt.


Dies vermeldet heute Morgen der heimische Radiosender Radio Aktiv. Seit vier Jahren liefen die Ermittlungen um die Vorwürfe gegen die ehemaligen Geschäftsführer sowie Geschäftspartnern und den Aufsichtsrat. Ihnen wurde Untreue, Insolvenzverschleppung und Subventionsbetrug vorgeworfen. Ein strafrechtlich relevantes Verhalten konnte allerdings bei keinem der zuletzt acht Beschuldigten nachgewiesen werden, so die Staatsanwaltschaft Hannover.

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Erste Fälle gemeldet
Der gefährliche Erreger kommt aus Afrika: Schmallenberg-Virus bedroht Schafe, Rinder und Ziegen auch in Niedersachsen


Von Veronica Maguire

Hannover/Hameln  (wbn). Jetzt ist es auch nach Niedersachsen gekommen. Das Schmallenberg-Virus bedroht die Schafbestände. Erste Alarmzeichen: Starkes Fieber und ebenso starker Milchrückgang. Gefährdet sind aber auch Rinder und Ziegen. Allerdings sind aus dem Weserbergland noch keine Fälle gemeldet worden.


Wie die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mitteilt, besteht für diesen Erreger Meldepflicht. Die Kammer erläutert den Virustyp wie folgt: „Das nach dem Ort der Entdeckung in Deutschland benannte Schmallenberg-Virus (SBV) gehört zur Gattung der Orthobunyaviren und ist eng verwandt mit dem Akabane-Virus. Die bislang bekannte Verbreitung von Akabane-Viren war auf Afrika, Asien und Australien beschränkt.

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Von überholendem Pkw verunsichert?
Beim Rechtsabbiegen auf die Fahrbahn gestürzt - 81-jähriger Rollerfahrer schwer verletzt


Eschershausen (wbn). Schwer verletzt wurde am gestrigen Nachmittag in Eschershausen ein 81-jähriger Fahrer eines so genannten Mofarollers, nachdem er beim Rechtsabbiegen auf die Fahrbahn gestürzt war.


Gegen 16:00 Uhr befuhr der 81-jährige Stadtoldendorfer mit seinem Mofaroller die Oelkasser Straße in Eschershausen und wollte an der Einmündung zur Bundesstraße 240 nach rechts einbiegen. Nachdem er zunächst an der Einmündung gehalten hatte, dann wieder angefahren und nach rechts eingebogen war, wurde er noch von einem nachfolgenden, ebenfalls nach rechts einbiegenden PKW überholt. Bei diesem Vorgang stürzte der ältere Herr von seinem Roller auf die Fahrbahn, ohne dass es zu einem Zusammenstoß zwischen PKW und Roller gekommen war.

(Zum Bild: Der verletzte Mofaroller-Fahrer wird an der Unfallstelle von Rettungssanitätern versorgt. Foto: Polizei)

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Es geht um die Überwachung der Linken
Bosbach zeigt Empörung über Leutheusser-Schnarrenberger: „Abwegig und unerträglich“


Hannover/Berlin (wbn). In der Debatte über die Überwachung von zahlreichen Politikern der Linken hat der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Wolfgang Bosbach (CDU), die Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) mit scharfen Worten kritisiert.

Bosbach sagte im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen: „Die Äußerungen der Bundesjustizministerin sind in der Sache abwegig und sie sind auch unerträglich. In dieser Form darf eine Justizministerin nicht einen Kabinettskollegen angehen.“  Es sei ein einmaliger Vorgang, dass der Innenminister von der Justizministerin in dieser Weise kritisiert wird. Die Ministerin agitiere gegen den Verfassungsschutzminister und gegen den gesetzlichen Auftrag, der sich aus dem Gesetz für den Bundesverfassungsschutz ergibt, so Bosbach weiter.

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Etwas Eiswasser ist aus dem Verwaltungsausschuß durchgesickert
Wulff "on the rocks" - wurde der Antrag auf Ehrenbürgerschaft in Osnabrück "auf Eis gelegt" oder nicht?


Osnabrück (wbn). Wulff on the Rocks. Niemand in Osnabrück will derzeit bestätigen, dass der Antrag des Osnabrücker Verkehrsvereins, dem Bundespräsidenten und gebürtigen Osnabrücker Christian Wulff die Ehrenbürgerschaft zu verleihen, „auf Eis gelegt worden ist“.  Sowohl die Osnabrücker Zeitung als auch die Rheinische Post hatten entsprechendes geschrieben.


Osnabrücks Pressesprecher Jürgensen bestätigte lediglich, dass der Antrag auf Ehrenbürgerschaft am 9. Dezember gestellt worden war. Im Verwaltungsausschuss sei er dann in der wie üblich nichtöffentlichen und internen Sitzung „zur Kenntnis“ genommen worden. Über den Antrag müsse dann das Ratsgremium entscheiden, doch stehe das Thema noch nicht auf der nächsten Sitzung im Februar auf der Tagesordnung. Der Ablauf sei etwas völlig Normales, meinte Jürgensen. SPD-Fraktionssprecher Frank Henning zeigte sich über die Veröffentlichung über die geheime Verwaltungsausschuss-Sitzung nicht sehr erfreut und wollte die Information, der Antrag sei dort „auf Eis gelegt“ worden nicht weiter kommentieren. Er ließ aber gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de durchblicken, dass dies der „falsche Zeitpunkt“ für solch einen Antrag sei. Zur Causa Wulff meinte  Henning: „Es darf nicht mehr viel passieren“.

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Die Radarkontrollpunkte im Februar

Landkreis Hameln-Pyrmont führt wieder seine Geschwindigkeits-Kontrollen durch

Hameln (wbn). Der Landkreis Hameln-Pyrmont führt wieder Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet durch.

Von "Radarfalle" keine Rede. Auch hier gibt es wieder faire Vorabinformationen. Nachfolgend wurden der Redaktion der Weserbergland-Nachrichten.de  folgende Meßstellen in den Städten und Gemeinden des Weserberglandes mitgeteilt.

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Kirsten Martens (SPD) fragt:
Warum werden Schulsekretärinnen in Hameln schlechter bezahlt als im Kreis?


Hameln (wbn). Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit: Die Hamelner SPD-Ratsfrau Kirsten Martens will wissen, warum die Schulsekretärinnen in den städtischen Schulen von Hameln schlechter bezahlt werden als in den Landkreisschulen des Kreises Hameln-Pyrmont.


Sie stellt klar: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss auch im Schulbetrieb gelten.“ „Derzeit gibt es die für alle Seiten unbefriedigende Situation, dass es Unterschiede zwischen den durch das Land Niedersachsen übertragenden Aufgaben und den Stellenbeschreibungen durch die Schulträger gibt“ erklärt Martens die Hintergründe. Des weiteren haben Schulleiter und Schulsekretärinnen festgestellt, dass der Kreis die Stellen höher eingruppiert hat. „Die Aufgaben, die für das Land Niedersachsen durch die Schulen zu erledigen sind, passen nicht mit der Stellenbeschreibungen zusammen“, erklärt Martens die Hintergründe: „Dies führt natürlich zu Konflikten, die durch die unterschiedliche Vergütung in Kreis und Stadt verschärft werden.“

(Zum Bild: Ratsmitglied Kirsten Martens (SPD). Foto: SPD)

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22-Jähriger durfte pusten
Bei Voremberg morgens um 4 Uhr nicht übern Berg geschafft - Crash an der Hauswand


Voremberg/Bisperode (wbn). Er wollte Richtung Bisperode und hat in Voremberg buchstäblich die Kurve nicht bekommen.  Crash an der Hauswand, morgens gegen 4.14 Uhr.


Der 22-jährige Fahrer bestand die dezente Schnupperprobe nicht  und durfte pusten.   Zwar waren es „nur“ 0,72 Promille, doch der Lappen war trotzdem weg. 

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Alles andere als ritterlich
Am Bärenfellgraben mit dem Samurai-Schwert und ner Fahne vor der Polizei rumgefuchtelt - jetzt ist er im Knast


Nienburg (wbn). Von wegen edler Ritter – der Mann mit dem Samurai-Schwert hatte zuerst seine von ihm getrennt lebende Frau in der Wohnung am Bärenfellgraben in Nienburg bedroht und dann vor den zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten mit dem Ding wild herumgefuchtelt. Dabei hatten die Polizisten auch die Befürchtung haben müssen, dass er sich selbst was antut.


Er habe bereits das Schwert gegen sich selbst gerichtet und sich zuvor mit einem Messer verletzt. Deshalb gab es das volle Programm. Der alkoholisierte 40-Jährige wurde überwältigt und in eine Klinik gebracht. Dann ging es in die Justizvollzugsanstalt Hannover. Es bestand bereits ein Haftbefehl für eine zehnmonatige Freiheitsstrafe wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. 

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