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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln


KAW

 



Weserbergland-Nachrichten.de

 



Mögliche Gefahr frühzeitig erkannt

Riskante Gasleitung ermittelt -  Undichtigkeit am Gasnetz am Ostertorwall in Hameln

Hameln (wbn). Auf die Stadtwerke ist Verlass nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Die Stadtwerke Hameln haben im Zuge ihrer Sicherheitsüberprüfung vorsorglich einen möglichen Gefahrenpunkt frühzeitig erfasst.

Im Rahmen der turnusgemäßen Überprüfung des Hamelner Gasnetzes durch einen Mitarbeiter der Firma Sewerin wurde heute am Ostertorwall im Bereich der Mühlenstraße bis zum Fröbelweg eine Undichtigkeit an einer Gasleitung festgestellt. Das betroffene schadhafte Teilstück wird nun umgehend außer Betrieb genommen und anschließend entschieden, ob die Leitung repariert werden kann oder ausgetauscht werden muss. Hausanschlüsse sind nicht direkt mit diesem Teilstück verbunden, sodass weiterhin eine Versorgung der Haushalte in diesem Bereich gewährleistet ist.

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Einstimmig für die erneute Kandidatur nominiert

Der seltene Panda vom Weserbergland - Hans-Ulrich Peschka ist der einzige CDU-Bürgermeister im Kreis und will es wieder werden

Von Ralph L o r e n z

Coppenbrügge/Hohnsen (wbn). Nein, so richtig am Zeug flicken wollte dem Bürgermeister-Kandidaten Peschka niemand. Dabei hatte der Gemeindeverbands-Vorsitzende der Coppenbrügger CDU, Thorsten Kellner,  allen Mitgliedern nebst Presse ein Näh-Etui mit Sicherheitsnadel, zwei Knöpfen und vier Sorten Zwirn mitsamt Nähnadel auf die Tische gelegt.

Auch ist niemand aus der Versammlung rausgeflogen. Denn ein Reiseset (mit etwas unklaren Utensilien) lag auch dabei. Das Ganze zeigt nur, wie fürsorglich die Christdemokraten am Ith miteinander umgehen. In absoluter Wohlfühlatmosphäre, ohne Gegenkandidat ist Hans-Ulrich Peschka, der 52-jährige Gemeindebürgermeister von Coppenbrügge gestern Abend im "Kasten" in Hohnsen in geheimer Wahl in lupenreiner Einstimmigkeit zum Bürgermeister-Kandidaten gewählt worden. Peschka ist eine Rarität im Landkreis. So rar wie die Spezies des trolligen Panda-Bären in China. Denn Peschka ist der einzige CDU-Gemeindebürgermeister im Landkreis Hameln-Pyrmont. Ein facettenreiches kommunalpolitisches Juwel, das schon so kostbar erscheint, dass Thorsten Kellner, der umsichtige CDU-Fraktionsvorsitzende und CDU-Gemeindeverbands-Chef in einem Nebensatz eher unbeabsichtigt seine geheimsten Ängste verrät. Nämlich dergestalt, dass er sich dankbar zeigt, dass „Herr Peschka uns erhalten bleibt“.  Halluziniert CDU-Frontmann Kellner schon davon, dass ihm der Spitzenkandidat und Spitzenbürgermeister irgendwann mal aufgrund des Erfolges über die Karriereleiter in die oberen Stockwerke der nächst größeren Stadt abhanden kommen könnte?

(Zum Bild: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Hans-Ulrich Peschka gibt die Blumen, die er gerade von Thorsten Kellner zur einstimmigen Nominierung überreicht bekam, an seine Frau weiter. Mit Küsschen. Foto: Lorenz)

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Immer brutaler, immer hirnloser

Es ist leider so: Die Mehrzahl der Verletzten durch politisch motivierte Gewalttaten geht auf das Konto der Linksradikalen

Göttingen/Bückeburg/Nienburg (wbn). Es reicht schon eine deutsche Fahne nach Hause zu tragen - etwa nach einem Fußballspiel. Und schon gibt's Probleme mit Linksradikalen, die sich ebenso als Saubermänner einer vermeintlich korrekten Gesinnung aufspielen wie die Glatzköpfe aus der rechten Ecke. Der diesjährige Bericht über politisch motivierte Gewalttaten aus der Region fördert interessante Beobachtungen zutage.

Der Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen, Robert Kruse, hat am heutigen Mittwoch, 13. April 2011, die Zahlen der politisch motivierten Kriminalität (PMK) 2010 für den Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen (PD) vorgestellt. Die Polizeidirektion Göttingen umfasst die Polizeiinspektionen Göttingen, Hameln-Pyrmont / Holzminden, Hildesheim, Nienburg / Schaumburg und Northeim / Osterode. Sie ist damit für die Sicherheit von rund 1,3 Millionen Einwohnern in acht Landkreisen zuständig.

 

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Anti-Atom-Plenum-Weserbergland fährt allerhand Promis auf - auch die ehemalige Frau von Gerhard Schröder

Die "Ex" vom "Ex" will Grohnde zum Ex-AKW machen - Hillu kommt zum Tschernobyl-Aktionstag ins Weserbergland

Grohnde (wbn). Ach ja, die gibt’s ja auch noch. „Hillu“ kommt, die Ex des Ex-Kanzlers Gerhard Schröder. Hiltrud Schwetje, wie sie heute heißt, konnte von dem Anti-Atom-Plenum-Weserbergland als Rednerin  und Leiterin der Stiftung  „Kinder von Tschernobyl“ gewonnen werden.

Ebenso Annelie Buntenbach vom DGB Bundesvorstand. Damit wird schon einmal eine hohe Schlagzahl für die Veranstaltung im Schatten der AKW-Kühltürme von Grohnde vorgegeben, die am Ostermontag zusammen mit zahlreichen Anti-Atom-Initiativen als Tschernobyl-Aktionstag geplant ist.  Nachdem jetzt auch der Atom-GAU in Japan in die höchste Gefahrenstufe (vergleichbar mit Tschernobyl) eingestuft worden ist, bekommt die Aktion vor dem Atomkraftwerk Grohnde zusätzlich eine schauderhafte Aktualität von bundesweiter Strahlkraft.

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Nachbarin hatte den Großbrand entdeckt

Wohnhaus in Flammen - die meisten Bewohner waren unterwegs. Etwa 300.000 Euro Schaden

Altenhagen/Springe (wbn). Großbrand in Altenhagen.  In Abwesenheit der meisten Bewohner ist ein Wohnhaus in Flammen gestanden. An der Spiegelberger Straße in Altenhagen bei Springe war am Montag, gegen 14:15 Uhr, das Feuer entdeckt und Alarm gegeben worden.

In dem Mehrfamilienhaus ist das Feuer zunächst im Erdgeschoss ausgebrochen und hat später auf das gesamte Gebäude übergegriffen. Es ist dabei hoher Sachschaden von 300.000 Euro entstanden. Aus bisher ungeklärter Ursache war es im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses zum Ausbruch des Feuers gekommen. Eine 46-jährige Nachbarin hatte Rauchentwicklung aus dem Haus bemerkt und einen 26-jährigen Mieter gewarnt, der sofort die Rettungskräfte alarmierte.

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Es geht um die Führungsverantwortung

Brief an Innenminister Schünemann: Landrat Rüdiger Butte sieht Regelungsbedarf für den Katastrophenfall

Hameln (wbn). Landrat Rüdiger Butte hatte es am Freitag Abend im Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de bereits angekündigt und jetzt auch zügig umgesetzt. In einem Schreiben an Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) legt er dar weshalb dringender Regelungsbedarf für den Katastrophenfall besteht – vor allem auch vor dem Hintergrund eines denkbaren Störfalles im Kernkraftwerk in Grohnde.

Bei einem Störfall im Kernkraftwerk Grohnde hat der Landkreis Hameln-Pyrmont als Betreiberlandkreis gesetzliche Maßnahmen in Verbindung mit den „Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen“ vorzubereiten. „Die gesetzlichen Regelungen im Katastrophenschutzbereich bedürfen im Hinblick auf die Führungsverantwortung einer Änderung!“, so Landrat Rüdiger Butte. In einem Schreiben an den Niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann bittet er daher um eine entsprechende bundesweite Initiative mit dem Ziel, in besonderen Lagen zentrale Führungsstäbe vorzuhalten.

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31-Jähriger wurde bereits per Haftbefehl gesucht

Verfolgungsjagd quer Beet durch Kleingartenanlage - Schrebergärtner erleben Live-Krimi am Gartenzaun

Hameln/Emmerthal (wbn). Verfolgungsjagd „quer Beet“ im wahrsten Sinne des Wortes. Und das bei bestem Schrebergartenwetter vor den Augen der Kleingärtner durch sämtliche Rabatten. Aufmerksame Polizisten aus Hameln entdeckten in Afferde einen alten Bekannten, der mit Haftbefehl gesucht wurde und schon einmal bei einem Festnahmeversuch entkommen war.

Der Mann hatte sich bei dem unerwarteten Wiedersehen garnicht gefreut. Diesmal hatte die Polizei jedoch mehr Glück – und der gesuchte 31-Jährige hatte eindeutig mehr Pech. Zu Fuß wollte er wiedereinmal entkommen und rannte schnurstracks in eine Kleingartenkolonie. Wollte er sich zwischen den Gartenzwergen verstecken? Er darf jetzt nicht nur den holden Frühling im Knast verbringen… Hier der Polizeibericht, den die Weserbergland-Nachrichten.de am frühen Morgen erhalten haben: „Am Freitag, 8.4.2011, gegen 14 Uhr, entdeckten Einsatzbeamte der Polizeiinspektion Hameln in Afferde zufällig einen per Haftbefehl gesuchten "alten" Bekannten. Der Mann (31, aus Hameln) bestieg in der Breslauer Straße gerade einen Honda-Pkw und ließ sich von zwei weiteren Männern in das Stadtgebiet fahren.

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Im Baxmann-Zentrum hat niemand ernsthaft den Ausbau der Bahnstrecke Elze-Coppenbrügge-Hameln-Löhne befürwortet

Das Weserbergland erweist sich zunehmend als Prellbock für die Eisenbahn-Planer in Berlin

Hessisch Oldendorf (wbn). Vielleicht, irgendwann, wenn überhaupt und natürlich alles immer unter dem Vorbehalt der knappen Geldmittel  – die Botschaft des Deutsche Bahn-Konzernbevollmächtigten für Bremen und Niedersachsen, Ulrich Bischoping und des Referatsleiters Verkehrspolitik aus dem Wirtschaftsministerium, Hans-Peter Wyderka, war so verwirrend unüberschaubar wie das Weichengeflecht im Einfahrbereich eines Großstadtbahnhofes. Der Ausbau der Bahnstrecke Elze-Coppenbrügge-Hameln-Hessisch Oldendorf-Löhne kann kommen – oder auch nicht.

Und überhaupt: Es handelt sich ja nur um eine Planungsvariante. Diese demonstrativ zur Schau gestellte mentale Abgehobenheit der Verkehrs- und Eisenbahnplaner ist heute im Baxmann-Zentrum zu Hessisch Oldendorf gegen den massiven Prellbock der Weserbergland-Bewohner und deren Interessenvertreter geprallt.  Gabriele Lösekrug-Möller, die heimische Bundestagsabgeordnete der SPD, hatte zusammen  mit ihren Kollegen Rita Pawelski (CDU) und Sebastian Edathy (SPD) zum Disput nach Hessisch Oldendorf eingeladen, um „ein zweites Stuttgart 21 zu verhindern“, wie sie schon im Vorfeld betont hatte, wobei sie selbst durchaus dem Lager der Kritiker und Bedenkenträger zugeordnet werden kann. Festzuhalten ist: Kein einziger Gesprächsteilnehmer hat sich eindeutig und bekennerisch für die sogenannte „Südumgehung“ des Großraumes Hannover über Elze-Hameln-Löhne ausgesprochen. Er wäre wohl auch ziemlich schnell aufs Abstellgleis geschoben worden, denn im Verlauf der mehrstündigen Aussprache war kein Nutzen für die Region erkennbar geworden.

(Zum Bild: Lösekrug-Möller mit den Referenten Bischoping (links) und Wyderka. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Januar 2013 soll's schon losgehen

Landräte unterzeichnen Vereinbarungen für gemeinsame Einsatzleitstelle und Rechnungsprüfungsamt

Nienburg/Schaumburg (wbn). Landrat Jörg Farr (Landkreis Schaumburg) und Landrat Heinrich Eggers (Landkreis Nienburg/Weser) haben am heutigen Montag zwei Zweckvereinbarungen zur Schaffung einer gemeinsamen Einsatzleitstelle und eines gemeinsamen Rechnungsprüfungsamtes unterzeichnet.

Nachdem die jeweiligen Kreistage in der Vorwoche zugestimmt hatten, ist mit den Unterschriften nun der Weg für die beiden neuen interkommunalen Kooperationen geebnet. Die gemeinsamen Einrichtungen sollen zum 1. Januar 2013 ihren Betrieb aufnehmen. Durch die Zusammenlegung der Rechnungsprüfungsämter und der Rettungs- und Feuerwehrleitstellen erwarten beide Seiten erhebliche qualitative und wirtschaftliche Vorteile. „Nachdem über mehrere Jahre in den politischen Gremien beraten, mit den Kostenträgern verhandelt und die Wirtschaftlichkeit von Gutachtern bestätigt worden ist, können wir heute den Startschuss für zwei Erfolg versprechende Kooperationen geben“, zeigt sich Landrat Jörg Farr zufrieden.

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Nach fünfzehn Jahren Parteiarbeit

Feyer-Abend: Reinhard Feyer kehrt der FDP in Emmerthal den Rücken - Frust über Bundespolitik

Emmerthal/Börry (wbn). Die FDP hat einen Lokalmatador weniger. Reinhard Feyer aus Emmerthal-Börry wird zum Monatsende sein FDP-Parteibuch abgehen.

Dies bestätigte die FDP-Kreisvorsitzende Martina Tigges-Friedrichs den Weserbergland-Nachrichten.de heute auf Anfrage. Feyer habe für seine Entscheidung bundespolitische Gründe genannt. Bei einem Treffen in Frenke sei dieser Rückzug schon erkennbar gewesen. Damit müssen sich die Freidemokraten einen neuen Ortsvorsitzenden und einen neuen Kandidaten für die Kommunalwahl suchen.

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Innerhalb der Probezeit

Klimaschutzagentur trennt sich von ihrem neuen Geschäftsführer - Nachfolger ist schon in Sicht

Hameln (wbn). Es sollte offenbar doch nicht sein, Personalveränderung bei der noch jungen Klimaschutzagentur Weserbergland: Die Klimaschutzagentur Weserbergland gGmbH trennt sich von ihrem Geschäftsführer Michael Demus innerhalb der vorgesehenen Probezeit zum 30. April.

Möglicherweise war von Demus ein offensiveres Auftreten nach außen erwartet worden, das aber nicht unbedingt zu seinem Naturell gepasst hat. Jedenfalls hatte er unlängst bei seinem Auftritt vor der Kreishandwerkerschaft die Chance verstreichen lassen, einprägsam und mit Überzeugungskraft für die Sache der Klimaschutzagentur zu werben. Ein Beobachter sprach von einer lauen Rede, die niemand dazu veranlasst habe die Ärmel hochzukrempeln.

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Kein einziger Unfall mit Motorradfahrern

Zwölf zusätzliche Polizisten im Überzeugungseinsatz - Start der Bikersaison im Weserbergland

Hameln/Holzminden (wbn). Strahlender Sonnenschein - und kein Biker-Unfall im Weserbergland. Eine gute Nachricht - leider viel zu selten.

Der strahlende Sonnenschein am vergangenen Wochenende lud geradezu die Zweiradfahrer dazu ein, ihre Maschinen "aus dem Winterschlaf" zu holen und die Motorradsaison zu eröffnen. Diese Feststellung jedenfalls ließ sich nach der Betrachtung des Straßenbildes im hiesigen Landkreis am vergangenen Wochenende treffen. Tausende Kradfahrer nutzten wie erwartet die Gelegenheit - besonders am Sonntag - die bei den Bikern besonders attraktiven und kurvenreichen Strecken des hiesigen Landkreises zur Eröffnung der Motorradsaison zu befahren.

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Spontane Protestaktion am Atomkraftwerk in Grohnde

Bis dass sie der Bolzenschneider scheidet... - AKW-Gegner ketten sich an diesem strahlenden Tag an Grohnde an

Grohnde/Hameln (wbn). Gut zwei Stunden dauerte die Aktion. Mehrere Atomkraftgegner haben  sich heute Vormittag am Kernkraftwerk in Grohnde angekettet. Die unzertrennlich erscheinende Hassliebe war aber nicht von Dauer.

Die Atomkraftgegner im Weserbergland riefen die Presse, die Kernkraftwerkbetreiber riefen die Polizei, die wiederum rief die Feuerwehr - und die griff schlußendlich zum Bolzenschneider.

Widerstand mit entwaffnendem Lächeln

Bei dem Demonstranten, der sich den Fahrradsicherungsbügel mit unbewegter Miene unkomfortabel um den Hals und an den Gitterstab des Eingangstores gehängt hatte, ging die Zwangsbefreiung noch einigermassen zügig, ebenso bei der nebenan festgeketteten blonden Aktivistin mit dem Widerstandslied.

Der Sozialarbeiter aus dem Raum Göttingen war da schon eine härtere Nuss, die nicht einfach zu knacken war. Er hatte beide Hände in ein geknicktes Rohr gesteckt, das sich ohne Verletzung nicht ohne weiteres trennen ließ. Die Konstruktion und die Härte des Materials wollte er vor Ort nicht verraten. "Das erzähle ich nachher", sagte er den Weserbergland-Nachrichten.de augenzwinkernd.

(Zum Bild: Eine lächelnde Kernkraftgegnerin, in inniger Hassliebe mit dem Kernkraftwerk Grohnde verbunden - und ein freundlicher Einsatzleiter der Polizei, dem die Deeskalation ins Gesicht geschrieben ist. Momentaufnahme aus dem Widerstand gegen die Atomenergie. Es gab auch schon andere Zeiten des Protestes in Grohnde. Da hatten sich Polizei und Kernkraftgegner regelrecht gekloppt. Bild unten: Umsichtig durchtrennt die örtliche Feuerwehr die mächtige Eisenkette eines Demonstranten. Fotos: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Florian Sehring und Silke Bastian sind die Helden des Tages in Coppenbrügge

180 Pro-Cent-Schwimmer werfen sich für den Posaunenchor Harderode ins Wasser - mit einem erfrischenden Ergebnis

Coppenbrügge (wbn). Florian Sehring und Silke Bastian sind in diesem Jahr die Helden des schon legendären Pro-Cent-Schwimmens der DLRG-Ortsgruppe Coppenbrügge. Sehring erschwamm im Hallenbad von Coppenbrügge auf 21.733,3 Metern 108,67 Euro. Und Silke Bastian brachte es in 10100 Metern auf 50,50 Euro.

Zwei herausragende Einzelleistungen, die wiederum Teil einer imposanten Gesamtleistung sind. Denn 180 Teilnehmer schwammen diesmal 31214 Bahnen und somit 520 Kilometer. 22 Coppenbrügger Vereine beteiligten sich an der außergewöhnlichen Benefiz-Veranstaltung, die im Weserbergland und wohl in ganz Niedersachsen ohne Beispiel ist. Ein langer Atem war wieder gefragt – und das zugunsten eines Vereines, der für seine dicken Backen bekannt ist: Die Schwimmer aller Altersgruppen warfen sich nämlich für den Posaunenchor Harderode ins Becken. Er war im vergangenen Jahr als begünstigter Verein ausgelost worden und kann das Geld zur Anschaffung neuer Instrumente gut gebrauchen. 2.570 Euro sind für die Harderoder Kirchenmusiker mit Brustschwimmen, Kraulen und in Rückenlage erschwommen worden. Thomas Ende, Vorsitzender der Coppenbrügger DLRG-Gruppe, kann mit diesem Gesamtergebnis hochzufrieden sein.

(Zum Bild: Ein Ereignis für alle Altersgruppen in 22 Vereinen - das Pro-Cent-Schwimmen der DLRG  in Coppenbrügge. Foto: Lorenz/Archiv)

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Als Probefahrt gedacht

Mit Pedalkraft gegen die Atomkraft in Grohnde - Demotour am morgigen Sonntag

Hameln/Grohnde (wbn). Mit Pedalkraft gegen die Atomkraft. Der BUND Kreisgruppe Hameln-Pyrmont lädt zu einer Probedemofahrt – Fahrradtour - zum Kernkraftwerk Grohnde ein: Am morgigen Sonntag, Abfahrt um 10.00 Uhr vom Tönebönplatz in Hameln.

Die Frühlingssonne dürfte für zusätzliche Energie und gute Ausflugslaune sorgen. Und so verläuft die Strecke: Tönebönplatz - Tündern - Kirchosen - Kernkraftwerk. Kurze Redebeiträge am Tönebönplatz und am Kernkraftwerk.  Rückweg über den Weserradweg. BUND-Organisator Ralf Hermes: „Wer mag sollte seine Anti-AKW-Fahne mitbringen!“

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Das dritthäufigste Delikt

Griff in die Handtasche, Griff in den Einkaufstrolley - Taschendiebe in der Rattenfängerstadt verstärkt aktiv

Hameln (wbn). Taschendiebe lauern in der Hamelner Innenstadt auf ihre Opfer. Bei zwei Rentnerinnen haben sie kurz hintereinander wieder zugeschlagen.

Am Donnerstag entwendeten Taschendiebe zwei Geldbörsen.  Der erste Taschendiebstahl geschah gegen 12 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Deisterstraße. Einer 77-Jährigen zogen bislang unbekannte Langfinger aus der verschlossenen Handtasche die Geldbörse mit 80,- Euro Bargeld. Die Handtasche hatte die Seniorin zuvor im Kindersitz ihres Einkaufwagens abgelegt.  Der zweite Taschendiebstahl passierte rund viereinhalb Stunden später in der Osterstraße. Während eine 81-jährige Seniorin ihren Einkaufstrolley durch einen Drogeriemarkt zog, entwendeten Diebe daraus ebenfalls die Geldbörse mit unter anderem Bargeld, Personalausweis und EC-Karte.

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Atomunfall eine Nummer zu groß für eine Landkreis-Verwaltung!

Butte schreibt an Schünemann – sind die Katastrophenschutz-Pläne für Grohnde allesamt überholt?

Von Ralph Lorenz

Hessisch Oldendorf (wbn). Die Botschaft ist hochbrisant. Landrat Rüdiger Butte hat heute Abend die Verbandsversammlung der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont für die alarmierende Einschätzung genutzt, dass im Falle einer „atomaren Lage“ im Zusammenhang mit dem Kernkraftwerk Grohnde die bisherigen Katastrophenschutzpläne in der Führungsfrage völlig überholt sind und die Zuständigkeit neu zu überdenken ist.

Im Klartext: Kann es bei einem so weiträumigen Ereignis denn richtig sein eine Jahrzehnte alte Katastrophenschutzplanung zu betreiben, die einen irgendwie gearteten Störfall in dem Weserbergland-Atomkraftwerk wie ein regional beschränktes Ereignis mit einem 25-Kilometer-Radius versteht? „Die AKW-Lage ist nicht mehr richtig aufgestellt“, postulierte der Landrat mal eben in die Stille des Raumes mit Hunderten Feuerwehrleuten aus dem Landkreis. Niemand widersprach. Das Gespenstische: Ein nach ihm sprechender Vertreter des niedersächsischen Innenministeriums hat den Ball nicht aufgenommen, so als hätten die Ereignisse in Japan mit einer weiträumigen Verstrahlung ganzer Regionen und Meerwasserkontaminierung nicht die Horror-Szenarien von Atomkraftwerk-Unfällen mit aktuellen Daten und Erkenntnissen angereichert. Mit anderen Worten: Wenn es nach deutschem Katastrophenschutz-Verständnis geht, soll zunächst einmal ein Landrat in den ersten entscheidenden Phasen auf unterster Ebene als einsamer Solist das Krisenmanagement betreiben. So als müsste der atomare Ernstfall erst einmal die Karriereleiter des Schreckens von unten nach oben erklimmen. Landrat Rüdiger Butte, der ehemalige LKA-Chef, ist bislang nicht unbedingt durch Entscheidungsschwäche aufgefallen wenn es darum ging eine „Lage“ zu beurteilen und die ersten Maßnahmen zu ergreifen. Doch im Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de machte Butte am Rande der Feuerwehrverbandstagung deutlich, dass ein atomares Geschehen in Grohnde nicht mit dem lokalen, eingefahrenen Krisenmanagement eines Sturmtiefes oder einer Überschwemmung von bisher gekanntem Ausmaß zu beantworten ist. Hier greife die Landes- oder Bundesebene.

(Zum Bild: Gastredner bei den Feuerwehren des Landkreises: Rüdiger Butte sprach in aller Deutlichkeit die Überprüfung der Pläne für den Katastrophenschutz an. Foto: Lorenz)

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Grüner Vorstoß aus dem Landkreis Holzminden

"Sicher ist nur das Risiko" - Grüne stellen Kreistagsantrag zur Abschaltung des Atomkraftwerkes Grohnde

Grohnde/Holzminden (wbn).  "Konsequenzen aus der Atomkatastrophe in Fukushima" wollen die Kreisgrünen jetzt ziehen. Mit einem Antrag für den Sonder-Kreistag am Freitag, 15. April, will die Fraktion, dass der Landkreis Holzminden die Bundes- und Landesregierung auffordert, für die "schnellstmögliche und endgültige Stilllegung des Atomkraftwerks Grohnde" zu sorgen.

Die schrecklichen Ereignisse des millionenfachen Austritts von Radioaktivität im Hochtechnologieland Japan, zeigten, so die Grünen, dass die Risiken der Atomenergie grundsätzlich nicht beherrschbar und nicht hinnehmbar sind. "Unser Mitgefühl gilt den Menschen in Japan. Der Respekt vor den Opfern gebietet es, auch bei uns Konsequenzen vor Ort zu ziehen. Fukushima zeigt, dass das vermeintlich Undenkbare möglich ist und wir uns nicht in Sicherheit wiegen dürfen", so Fraktionssprecher Christian Meyer.  Die Grünen erinnern daran, dass der Landkreis Holzminden für den Katastrophenschutz zuständig ist und große Teile der Region innerhalb der 20-km-Evakuierungszone bei einem schweren Störfall liegen.

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60 CDU-Kandidaten in Hameln wollen das zur Kommunalwahl ändern

Griese kriegt die Krise: Lippmann darf nicht noch weitere fünf Jahre durchregieren

Hameln (wbn). 60 Bürger aus Hameln treten zur Kommunalwahl an um im Sinne der CDU die Politik in der Rattenfängerstadt zu verändern und Hameln aus der Zukunftsfalle der Mehrheitsfraktion zu befreien.

Es sind Angestellte, Azubis, Studenten, Ingenieure, Bankkaufleute, Elektromeister, Polizisten,  Landwirte, Lehrer, aber auch ein Flugdienstberater, eine Tanzpädagogin, eine Sozialpädagogin, IT Fachinformatiker, Justizvollzugsbeamter oder Lebensmitteltechnologe. Harmonisch, wie selten zuvor wurden im Sportkrug Afferde die Listen aufgestellt, bei denen sich CDU-Vorsitzender Michael Vietz noch mehr Kandidatinnen gewünscht hätte.  Die Mischung der Generationen hat die CDU allerdings gut hinbekommen. An erster Stelle (Wahlbereich II) findet sich der Polizeibeamte a.D. Gerhard Paschwitz wieder, der auch für die Seniorenunion steht und mit Daniel Schimanski, Student, zeigt an erster Stelle im Wahlbereich VI ein junger Mann Flagge, der zur Jungen Union gehört. Kein Zweifel: Hier spiegelt sich die Volkspartei in ihrer Bandbreite. Claudio Griese (Wahlbereich V), Fraktionschef der CDU im Hamelner Rat und Rechtsanwalt, machte während der Stimmauszählung deutlich worum es bei der anstehenden Kommunalwahl am 11. September geht. „So eine OB haben wir in Hameln noch nicht gehabt“, stöhnt der CDU-Frontmann. „Lippmann hat mit ihrer Mehrheitsfraktion durchregiert“  und werde es auch weiterhin tun. Eine sachorientierte Diskussion im Rat finde nicht mehr statt.

(Zum Bild: Die Hamelner CDU stellte gestern abend ihre Kandidatenliste auf. Foto: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Wer darf das alte Kennzeichen SY beanspruchen?

Landkreistag kritisiert Beschluss zu Kfz-Kennzeichen: Verkehrsminister als Schildbürger unterwegs

Nienburg/Hannover (wbn). Mit völligem Unverständnis hat der Niedersächsische Landkreistag (NLT) auf den Beschluss der Verkehrsministerkonferenz reagiert, frühere Kfz-Kennzeichen wieder zuzulassen. „Wer keine Probleme hat, der schafft sich welche“, kritisierte der Geschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Dr. Hubert Meyer, den Beschluss.

„Statt die dringenden verkehrspolitischen Herausforderungen von heute zu lösen, flüchtet sich die Verkehrsministerkonferenz in Sandkastenspiele von gestern. Nicht ein Problem wird gelöst, viele neue aber werden durch den ‚Schilda‘-Beschluss der Verkehrsminister geschaffen“, befürchtet Meyer.

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Am Montag werden Fakten geschaffen

Landräte Farr (Schaumburg) und Eggers (Nienburg) unterzeichnen Vereinbarung für Rettungsleitstelle

Nienburg/Schaumburg (wbn). Startschuss für die gemeinsame Rettungsleitstelle! Im Zuge der demographischen Entwicklung und der damit verbundenen Einsparbemühungen wird auch die Zusammenarbeit der beiden Landkreise Nienburg und Schaumburg verstärkt.

Landrat Jörg Farr (Landkreis Schaumburg) und Landrat Heinrich Eggers (Landkreis Nienburg/Weser) werden am Montag in Nienburg Zweckvereinbarungen zur Schaffung einer gemeinsamen Rettungs- und Feuerwehrleitstelle und eines gemeinsamen Rechnungsprüfungsamtes unterzeichnen.

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