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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln


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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Auch bei Tomaten hat niemand mehr Rot gesehen

In der Gemüseabteilung der Supermärkte im Weserbergland steht die Salat-Ampel wieder auf Grün: Die EHEC-Blockade ist beendet

Von Ralph Lorenz und Veronica Maguire

Emmerthal/ Coppenbrügge /Bisperode (wbn).  War da was? Der EHEC-Spuk in den bundesdeutschen Gemüseabteilungen der Supermärkte ist wie weggewischt.

Dennis Schumacher steht am frühen Abend vor einem nahezu leergefegten Gemüseregal im „E Neukauf“ von Verbarg in Emmerthal. Der Mann macht eine Weiterbildung zum stellvertretenden Marktleiter bei Edeka (Slogan: „Wir lieben Lebensmittel“) und legt nochmals Tomaten nach. Aber viel hat er nicht mehr – das liebt er gar nicht. Denn die Obst- und Gemüseabteilung des Lebensmittelhändlers mit einem großen Einzugsbereich über Emmerthal hinaus ist wegen ihrer Frischware und der großen Auswahl unter Einbeziehung regionaler Zuliefer zweifellos ein Kundenmagnet.

An diesem heutigen Dienstag war der Damm endgültig gebrochen. Nach der beispiellosen EHEC-Verunsicherung der vergangenen Woche greifen die Verbraucher in der Gemüseabteilung wieder beherzt zu. Und das nicht nur in Niedersachsen sondern bundesweit. Dabei hat es die großen Lebensmittelketten allerdings kalt erwischt. Weil die glaubwürdige Entwarnung, was Blattsalate, Gurken und Tomaten betraf, von den Behörden erst kurz vor Pfingsten erfolgte, konnten die Zulieferer über die Feiertage nicht rasch genug reagieren. Deshalb dürfte es bei Edeka in Emmerthal heute Morgen auch keine Gurken gegeben haben. Und wenn, dann wäre es vermutlich eher Ware aus den Niederlanden gewesen. Dafür fanden die Tomaten reißenden Absatz – und natürlich der Eisbergsalat.

(Zu den Bildern: Dennis Schumacher steht am frühen Abend vor einem leeren Gemüseregal:Wo sonst ein reichhaltiges Frischeangebot überzeugt, ist jetzt alles weggekauft. Der Handel kann aufatmen: Der EHEC-Bann gegen Salate, Gurken und Tomaten ist endlich gebrochen. Foto: Lorenz)

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52 der 193 Brennelemente ausgetauscht

Revision im Atomkraftwerk Grohnde ist abgeschlossen - zwei Brennstäbe sind laut E.on schadhaft gewesen

Grohnde (wbn). Die zahlreichen Wartungstechniker sind aus dem Raum Emmerthal wieder abgezogen. Die alljährlich stattfindende „Revision“ im Atomkraftwerk Grohnde, ist nach Angaben des Betreibers E.on abgeschlossen.

Bei den Arbeiten wurden 52 der 193 Brennelemente ausgetauscht. E.on-Kernkraftsprecherin Petra Uhlmann sagte gegenüber dem heimischen Radiosender Radio Aktiv, zwei Brennstäbe seien schadhaft gewesen. Das sei schon vor der Revision festgestellt und sofort den Behörden gemeldet worden.

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Es werden Listen aufgestellt - jeder kann mit guten Ideen und ohne Parteibuch mitmachen

Wählergemeinschaft tritt jetzt an: Der "Frische Wind" will zur Kommunalwahl die Ratsherren auffrischen

Hameln (wbn). Jetzt ist es Gewissheit: Der „Frische Wind“ tritt als Wählergemeinschaft zu den Kommunalwahlen in Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont an. Das teilte Tobias Matter als Sprecher dieser Hamelner Wählergemeinschaft heute offiziell den Weserbergland-Nachrichten.de mit.

Bekannt wurde der „Frische Wind“ vor allem durch seine beeindruckende, weitgehend im Alleingang betriebene  Anschubinitiative zu einem Bürgerbegehren und darauf folgenden Bürgerentscheid in Hameln in Sachen Fußgängerzone. Die Aktion, die in einen Bürgerentscheid mit spektakulären 14.000 Stimmen (davon 81,29 Prozent mit Ja im Sinne des Frischen Windes!) gemündet hatte, war in Hameln ohne Beispiel und zugleich Programm. Sie wurde von Verwaltung und Rat als ernst zu nehmender Warnschuss verstanden, auch wenn sie das Ziel, via Bürgerentscheid eine unverhältnismäßige Geldverschwendung zu stoppen, letztlich nur knapp verfehlt hatte. Der Frische Wind will die Konsequenzen aus der Politikverdrossenheit ziehen und Bürgern die Möglichkeit zur direkten Teilhabe am politischen Entscheidungsprozess auf kommunaler Ebene eröffnen: In diesem Falle durch eine Kandidatur zur Kommunalwahl im Rahmen der Kandidatenliste der Wählergemeinschaft „Frischer Wind“.

(Zum Bild: Der Vorstand des Frischen Windes an der Treppe zum Hamelner Rathaus (von links): Christine Stangel (Kassenwartin), Tobias Matter (Vorsitzender und Sprecher), Kerstin Mecklenburg-Rogge (1. stellvertretende Vorsitzende), Stefan Reese (2. stellvertretender Vorsitzender) sowie Kerstin Hoppert (Schriftführerin). Foto: Reese)

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Loth, Pernath, Zemlin und Güsgen

Rattenfänger-FDP stellt ihre Kandidatenliste auf - mit den bekannten Namen an der Spitze

Hameln (wbn). Alles im Lot. Die Hamelner FDP hat ihre Kandidaten zur Kommunalwahl aufgestellt – mit den bekannten Namen an der Spitze.

Die einzelnen Kandidaten seien mit großer Mehrheit und jeweils ohne Gegenkandidaten gewählt worden, teilte FDP- Vorsitzende Ina Loth Radio Aktiv  mit. Unter anderem wurden Ina Loth selbst, Rudolph Pernath, Rüdiger Zemlin und Hans-Wilhelm Güsgen als Spitzenkandidaten für die einzelnen Wahlbereiche in der Rattenfängerstadt nominiert.

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Tolle Leistung in Ratzeburg

Hamelner Ruder-Ausnahmetalent Nora Wessel auf dem besten Weg zur U-23 Weltmeisterschaft

Von Jan Jedamski

Ratzeburg/Hameln (wbn). Aber hallo! Das Hamelner Rudertalent Nora Wessel steuert mit den hervorragenden zweiten Plätzen von diesem Wochenende in Ratzeburg zielstrebig auf die U-23 Weltmeisterschaft zu!

Nora Wessel begeistert in Ratzeburg: Auf dem Weg zu den diesjährigen U-23 Weltmeisterschaften in Amsterdam wurde es für das Hamelner Ruderass Nora Wessel am letzten Wochenende auf der internationalen Regatta in Ratzeburg noch einmal so richtig ernst. Nora musste sich am Samstag mit ihrer Partnerin Katrin Thoma (Frankfurt) im leichten Frauen-Zweier dem kritischen Blick von Bundestrainer Hartmut Buschbacher stellen. Für die beiden U-23 Nachwuchsruderinnen reichte es als bestes deutsches Boot nach einem starken Rennen zu einem 2. Platz hinter Österreich.

(Zum Bild: Wiebke Hein und Nora Wessel dürfen sich jetzt Hoffnungen für die Weltmeisterschaft machen. Foto: Jedamski)

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Polizei berichtet von mehreren Körperverletzungen

Kloppereien beim Dorfgemeinschaftsfest in Bakede - Angriff gegen Polizeibeamten

Bakede/Bad Münder (wbn). Schlägereien beim Dorfgemeinschaftsfest in Bakede. Die Veranstalter hatten sich das gemütliche Beisammensein sicher anders vorgestellt.

Beim Dorfgemeinschaftsfest in Bakede kam es, einem Bericht von Radio Aktiv zufolge, sowohl in der Nacht zu Samstag als auch in der Nacht zum Sonntag zu mehreren Körperverletzungen. Als die Polizei zwei Kontrahenten nach einer Pfeffersprayattacke trennen wollte, eskalierte die Auseinandersetzung und es wurde auch ein Beamter angegriffen. Gegen drei Männer wird deshalb unter anderem wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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Omega-Fahrer war hinterm Steuer eingeklemmt

Bundesstraße 1 bei Salzhemmendorf für zwei Stunden gesperrt - Einsatz der Feuerwehr-Rettungsschere

Hemmendorf/Marienau (wbn). Vollsperrung auf der Bundesstraße 1 zwischen Hemmendorf und Marienau und Einsatz der hydraulischen Rettungsschere. Zwei Opel hatten sich im Begegnungsverkehr gestreift.

Der Opel-Astra-Fahrer war wohl übermüdet gewesen und auf die Fahrbahnseite eines entgegenkommenden Omega geraten. Bei dem Crash wurde der Omega-Fahrer eingeklemmt und löste damit eine umfangreiche Rettungsaktion der Salzhemmendorfer Feuerwehr aus, die ihn mit hydraulischem Brechwerkzeug aus dem Unfallfahrzeug holen musste. Trotz der misslichen Lage wurde der Omega-Fahrer ebenso wie sein Astra-Kontrahent nur relativ leicht verletzt. Nachfolgend der Einsatzbericht von Tobias Hölscher von der Freiwilligen Feuerwehr Salzhemmendorf: Die Stützpunktfeuerwehr Salzhemmendorf wurde am Samstag, gegen 15.43 Uhr, zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die B1 zwischen Hemmendorf und Marienau gerufen.

(Zum Bild: Einsatz der Rettungsschere durch die erfahrenen Männer der Salzhemmendorfer Feuerwehr. Foto: Feuerwehr)

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Der Kult-Schlepper, von dem sich auch eine Bäuerin abschleppen lässt

Das Maß aller Dinge fürs Gelände: 100 Unimog sind in Börry zur Pfingstfahrt durch das Weserbergland gestartet

Börry (wbn). Der typische Sound des Vierzylinder-Diesel-Reihenmotors eines Unimog hat heute Vormittag die Lufthoheit über das kleine Weserbergland-Dörfchen Börry bekommen. 100 Unimog der verschiedensten Baureihen – vom knallroten Feuerwehr-Unimog bis zum grashüpfergrünen Spaßfahrzeug – setzten sich gegen 10 Uhr vom landwirtschaftlichen Anwesen Wollring zu einer Pfingstausfahrt in Bewegung.

Es ging Richtung Ith – und der ist für diese überaus geländefähigen Fahrzeuge nicht wirklich eine Herausforderung. Mit seinen Steigfähigkeiten ist das Nutzfahrzeug noch heute das Maß aller Dinge. Ein gewisser Tüftler mit dem Namen Albert Friedrich hatte 1945 erste Zeichnungen von einem „motorgetriebenen Universalgerät für die Landwirtschaft“ angefertigt. Allradantrieb plus vier gleichgroße Räder plus 25 PS für alle Aufgaben, die in der Land- und Forstwirtschaft anfallen. Das war das Grundkonzept – und es hat sich bis heute bewährt. Bald erkannten die Autobauer bei Daimler-Benz das Nutzfahrzeugpotential und übernahmen die Produktion in Gaggenau.

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Das Bett stand in Flammen
Heute Morgen: Wohnungsbrand in Hameln - zwei Personen kommen mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Sana-Klinikum


Hameln (wbn). Guten Morgen, liebe Sorgen... Unerfreuliches Erwachen beim Wohnungsbrand am frühen Morgen. Zwei Personen wurden am heutigen Pfingstmontag mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Hamelner Sana-Klinikum gebracht
.

In den frühen Morgenstunden war aus bisher noch nicht geklärten Gründen in einem von drei Personen bewohnten Mehrfamilienhaus in der Hunoldstraße ein Feuer ausgebrochen. Der gegen 7.30 Uhr gemeldete Brand konnte von der Hamelner Feuerwehr, die in einer Stärke von neun Mann angerückt war, rasch gelöscht werden.

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Schreckliche Gewissheit nach Obduktion

Letzte Klarheit in der Zimmerbrand-Tragödie: Opfer hat im Bett geraucht - Tod durch "Hitze-/Inhalations-Trauma"

Hagenburg/Bückeburg (wbn). „Was für eine menschliche Tragödie hat sich bei diesem Zimmerbrand abgespielt?“ fragten die Weserbergland-Nachrichten.de in der zurückliegenden Woche. Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr von Hagenburg/Altenhagen hatten eine stark verkohlte Leiche im brennenden Schlafzimmer vorgefunden. Jetzt ist klargeworden. Es handelt sich um den 56 Jahre alten Mieter, der im Bett geraucht hatte und mit der glühenden Zigarette wohl eingeschlafen war.

Das haben die Untersuchungen der Polizei ergeben. Das von einem Schlaganfall betroffene Opfer hatte an Polizei und Feuerwehr in dem brennenden Zimmer noch einen Notruf abgesetzt. Die Rettungskräfte konnten jedoch nichts mehr ausrichten. Hier die Mitteilung von Polizeisprecherin Gabriela Mielke: „Zur Klärung der Identität des aufgefundenen Leichnams und der genauen Todesursache wurde seitens der Staatsanwaltschaft Bückeburg eine Obduktion veranlasst.

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Jetzt gibt's auch noch eine irre Verschwörungstheorie

Wennemann denkt um paar Ecken herum: Wollte SPD-Genosse Bachmann der Rettungsleitstelle schaden um Butte zu helfen?

Hameln (wbn). Alles nur eine Show? Klaus-Peter Wennemann, FDP-Landratskandidat für Hameln-Pyrmont, hat gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de einen kühnen Verdacht geäußert. Der als möglicher niedersächsische Innenminister im Falle einer rot-grünen oder grün-roten Landesregierung gehandelte Landtagsabgeordnete Bachmann wolle die Bunte Rettungsleitstelle in Hameln nur deshalb in Frage stellen, um Schaden von dem Hamelner Landrat Rüdiger Butte (SPD) abzuwenden, spekuliert der Liberale aus Hameln.

Gleichzeitig rühmt er seine heimische FDP, in der Diskussion um eine mögliche Verlagerung der Polizeileitstelle in Göttingen nach Hameln „den Ball bewusst flach gehalten“ zu haben. Wennemann reagiert mit dieser Äußerung auf den Video-Report der Weserbergland-Nachrichten.de, in dem der heimische Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer (CDU) deutliches Unverständnis gegenüber den Äußerungen von Bachmann erkennen lässt. Bachmann äußert nämlich erstmals datenschutzrechtliche Bedenken angesichts der Tatsache, dass in der Hamelner sogenannten „Bunten Leitstelle“, in der Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Rettungdiensten in einer gemeinsamen Notrufzentrale Schulter an Schulter optimal zusammenarbeiten, Gespräche mitgehört werden könnten, die nicht für andere Ohren bestimmt sind. Dem widersprach allerdings unverzüglich der eigene Genosse und Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann.

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"Wechselbad der Gefühle" für die Atomkraftwerker im Weserbergland

Signal der SPD Richtung Atomkraftwerk Grohnde: Umbau der Energieversorgung darf keine Verlierer produzieren

Grohnde/Hannover (wbn). Es ist ein klares Signal an die E.on-Beschäftigten im Atomkraftwerk in Grohnde: Der Umbau der Energieversorgung darf – so formulieren es niedersächsische Landespolitiker und der Landrat von Hameln-Pyrmont, Rüdiger Butte in einer Erklärung gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de -  „keine Verlierer produzieren“.

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Schostok, hat im Rahmen seiner Bereisung von Integrationsprojekten auch den Landkreis Hameln-Pyrmont besucht. Anlässlich dieses Besuches nahm Stefan Schostok auch Stellung zum Atomkraftwerk in Grohnde: Stefan Schostok: „Die Reaktorkatastrophe von Fukushima vor drei Monaten hat Deutschland nachhaltig verändert. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat mit der Rückkehr zur Politik des Atomausstiegs der Regierung Schröder/Fischer eine 180-Grad-Wende vollführt. Wir unterstützen grundsätzlich diese Entscheidung. Wir sehen aber auch, dass dieser plötzliche Sinneswandel der Regierung Merkel von einer Atomenergie-freundlichen zu einer Atomenergie-kritischen Politik die Beschäftigten der deutschen Atomkraftwerke und deren Familien in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt hat. Insbesondere am Standort Grohnde, wo die Arbeitsplätze noch vor einem halben Jahr als auf Jahrzehnte sicher galten, ist die Verunsicherung mit Händen zu greifen.“

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Die CDU im Weserbergland beharrt auf ihren "Schuldenlandrat"-Vorwurf

So schlachtet Deppmeyer das Sparschwein von Butte: Die 85 Millionen Euro Rücklagen sind nur Momentaufnahme - bald sind 50 Millionen weg!


Hameln/Hessisch Oldendorf (wbn). Prall volles Sparschwein oder müde scheppernde Schuldensau? Die Schuldensau, die von Landratskandidat Dr. Stephan Walter (CDU) effektvoll durchs Weserbergland-Dorf getrieben worden ist, war von Landrat Rüdiger Butte mit harten Fakten wieder zurück in den Stall geschickt worden. Er sei kein „Schuldenlandrat“, der Landkreis habe vielmehr Millionenrücklagen in Höhe von 85,17 Millionen Euro, konterte Butte vor wenigen Tagen mit aktuellen Zahlen.
Jetzt sorgt Walters Parteifreund, der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Otto Deppmeyer aus Hessisch Oldendorf, für eine Rückrunde in der Sparschwein-Diskussion.

Mit einem symbolischen Sparschwein in der Hand bestätigt er zunächst, dass es richtig sei, wenn der Landrat Rüdiger Butte zu einem bestimmten Stichtag etwas mehr als 85 Millionen an Rücklagen auf dem Landkreiskonto sieht. Deppmeyer erkennt darin aber nur eine trickreiche Argumentation, denn von diesem Geld müsse der Kreis Hameln-Pyrmont in naher Zeit Rechnungen in Millionenhöhe bezahlen, so dass nicht mehr viel übrig bleibe. Bei einem Redaktionsbesuch sagte er den Weserbergland-Nachrichten.de:  „Wenn der Landrat sagt, wir hätten zur Zeit 85 Millionen Euro auf dem Konto, dann ist dies sicherlich richtig.

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Deutliche Kritik an Butte, Bach- und Watermann

Depppmeyer versteht nicht weshalb der SPD-Innenexperte Bachmann das Pilotprojekt der Hamelner Rettungsleitstelle in Frage stellt

Hameln (wbn). Mit deutlichem Unverständnis hat der Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer (CDU) auf die Befürchtungen seines Abgeordneten-Kollegen aus der SPD-Fraktion, Klaus-Peter Bachmann reagiert, der in der „Bunten Rettungsleitstelle“ in Hameln durch das Nebeneinander von Polizei und Feuerwehr den Datenschutz gefährdet sieht. Bachmann hatte es als „Unding“ bezeichnet, dass Polizei- und Feuerwehrmitarbeiter die Gespräche mithören.

Deppmeyer erklärte im Rahmen eines Redaktionsbesuches bei den Weserbergland-Nachrichten.de in Börry, dass die Rettungsleitstelle in Hameln als landesweit beachtetes Pilotprojekt „sehr hevorragend arbeitet“ und der Datenschutz nicht gefährdet sei. Deppmeyer: „Im Gegenteil, man kann sich aufeinander verlassen und ist zum Datenschutz verpflichtet.“ Deshalb sei „auch keine Gefahr in Verzug“. Der Landtagsabgeordnete und Sprecher der Mehrheitsfraktion im Kreistag von Hameln-Pyrmont, Otto Deppmeyer, wörtlich: „Deswegen ist auch nicht zu verstehen, dass der SPD-Innenfachmann aus dem Landtag, Klaus-Peter Bachmann, dies zum Thema macht und die bunte Leitstelle in Frage stellt.“

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Greifbarer Hinweis auf korrupte Machenschaften städtischer Bediensteter im Hamelner Rathaus?

Stille Nacht, Heilige Nacht, alles schläft – bis es kracht… Die Staatsanwaltschaft hat einen neuen Korruptions-Verdacht

Hameln (wbn). Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Von einer neuen Bescherung im Zusammenhang mit dem Korruptionsverdacht gegen Rathausbedienstete in der Rattenfängerstadt muss im Hinblick auf den Bericht der örtlichen Tageszeitung in der heutigen Samstagausgabe ausgegangen werden. Es habe sich ein neuer Verdachtsmoment ergeben, wird die Staatsanwaltschaft in Hannover zitiert, ohne dass der zuständige Oberstaatsanwalt die Richtung der Ermittlungen weiter konkretisieren will.

Er darf die Untersuchungen nicht gefährden. Verdacht heißt freilich auch noch nicht Beweis. Die Staatsanwaltschaft sollte stets gehalten sein, im Rahmen der Ermittlungen entlastende Ergebnisse zu berücksichtigen und entsprechend zu bewerten. Nach Informationen der Weserbergland-Nachrichten.de war die Kripo in Sachen Korruptionsverdacht beim Hamelner Weihnachtsmarkt seit der Razzia im November vergangenen Jahres mehrfach im Weserbergland und im Hamelner Rathaus unterwegs. Die Hoffnungen und Erwartungen in der Kommunalverwaltung der Rattenfängerstadt, dass sich die Verdachtsmomente gegen Beschuldigte im Hamelner Rathaus als unbegründet erweisen und zu den Akten gelegt werden, sind damit erst einmal hinfällig. Eigentlich sollten die Ermittlungsarbeiten im Mai abgeschlossen sein und dann bewertet werden!

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Aus sieben Tarifzonen wird ein Nahbereich plus drei Tarifgebiete

Fahrt ins Blaue - wie die Öffis mit ihrer neuen Tarifzone nach einem Vierteljahrhundert Farbe bekennen

Von Ralph Lorenz

Hameln (wbn). Mit etwas Euphemismus könnten die Öffi-Fahrgäste im Weserbergland die Busfahrt nach Hameln künftig als eine Fahrt „ins Blaue“ bezeichnen. Blau, das ist nämlich die neue Nahverkehrszone, die den größten Teil der Rattenfängerstadt im neuen Tarifzonensystem des Hameln-Pyrmonter Nahverkehrs ab kommenden Monat umschließt.

Blau, das klingt ohne „B“ wie „Busse“ – so heißt sinnigerweise auch der Öffi-Manager - auch schon nach „lau“. Denn mit 1.60 Euro für die Einzelkarte (Erwachsene) bewegen sich die Hamelner Öffis im Landesvergleich der niedersächsischen Verkehrsbetriebe ziemlich im unteren Drittel, Kinder sind sogar schon mit 90 Cent dabei. Ein ziemlich lauer Preis, der sogenannte Sozialtarife wie in anderen Preisregionen nach Meinung des Öffi-Managers Carsten Busse überflüssig macht. Eine Vier-Fahrten-Karte für Kinder wird sogar nur für 3.20 Euro angeboten.

Der Nebeneffekt: Tariferhöhung im Schnitt um drei Prozent

Die frohe Botschaft von einem übersichtlichen Tarifsystem, das nach einem Vierteljahrhundert eingeführt wird und für bessere Transparenz sorgt, wird allerdings von dem gedämpften Eingeständnis begleitet, dass manche Strecken zwar noch günstiger werden, insgesamt aber die Preise bei den Weserbergland-Öffis um drei Prozent steigen.

Das schuldet Busse mit seinen 107 Bussen, von denen jeder im Jahr einmal um die Welt reist, wenn er durchs Weserbergland rotiert, den empfindlich gestiegenen Spritpreisen und auch den Personalkosten. Dabei würde Busse viel lieber über das sorgsam austarierte Tarifzonensystem sprechen.

Seit Herbst hat das Management unter Einbindung des Fahrgastbeirates daran getüftelt. Busse konnte nämlich niemandem mehr erklären weshalb ein Fahrgast von Hannover nach Springe nur drei Tarifzonen durchquert hat, im Weserbergland aber durch sieben Tarifzonen unterwegs war. Das alte Ringsystem im Weserbergland ist also passé. Die Weserbergland-Nachrichten.de hatten bereits in der vergangenen Woche diese Neuerung angekündigt.

(Zum Bild oben: Öffi-Manager Carsten Busse erläutert der Presse das neueTarifsystem in der Region. Die mehrfarbene Grafik darunter zeigt die Tarifzonen im Weserbergland. Hameln als Zentrum ist als blauer Nahbereich ausgewiesen. Der Kreis rechts oben ist ein vergrößerter Ausschnitt, der die einzelnen Ortschaften in der Rattenfängerstadt erkennen lässt. Das neue Tarifsystem für den Landkreis Hameln-Pyarmont gilt schon ab 1. August 2011. Fotos: Weserbergland-Nachrichten.de)

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Starker Auftritt von Oliver Köppen und seiner Hexe vom Dienst

Auf dem Siegertreppchen ganz oben "Sitz!" gemacht - Hamelns Polizeidiensthunde sind im Bundesvergleich Spitze!

Hoyerhagen/Hameln  (wbn). Wau! Hamelns Polizeidiensthunde haben in einem Wettbewerb unter Hunden aus sieben Bundesländern die Zähne gezeigt und auf dem Siegertreppchen ganz oben "Sitz!" gemacht.

Rein dienstlich knurren, das würde aus gegebenem Anlass wohl jeder mal gern, der im niedersächsischen  Polizeidienst ist. Doch meist müssen die zweibeinigen Uniformierten gewissermaßen die Schnauze halten. Nicht so jene, die zwei Beine mehr auf den Platz bringen.

Die Hunde mit der Polizeidienstmarke. Der Wettbewerb der Diensthundeführer aus sieben Bundesländern im niedersächsischen Hoyerhagen zeigte, dass die Polizeihunde unter Anleitung ihres Herrchens und Frauchens mit ihren dienstlichen Privilegien wie das Schnappen und Verfolgen ganz gut umgehen können.

Ein langer Schwanz von Erfolgsmeldungen für Hameln

Und wer hätte das gedacht? Die Diensthundeführer aus dem Weserbergland fielen mit ihren hechelnden Kameraden durch Bestleistungen auf!  Oliver Köppen mit Diensthund "Hexe" aus Hameln  stieg gar ganz oben auf das Siegertreppchen und wurde Erster. In der Mannschaftswertung lag die „Diensthundführergruppe“ Hameln sogar vor so starken Gegnern wie Verden I und den noblen Snoopys von der Luftwaffe Diepholz II.

Nachfolgend der ganze Schwanz der offiziellen Ergebnisinformationen aus Hoyerhagen, freudig apportiert von der Polizeisprecherin Gabriele Mielke von der Polizeidirektion Nienburg: „Dauerregen beeinträchtigte den mittlerweile zum neunten Mal stattfindenen Wettbewerb der Diensthundführer und -führerinnen auf dem Gelände des Schäferhundvereins in Hoyerhagen am 8.6.11. "Dennoch können sich die Laufzeiten der Starter und Starterinnen mit ihren Vierbeinern sehen lassen", resümiert Christina Bock, Diensthundführerin der Polizei Nienburg und Hauptorganisatorin der Veranstaltung. (Zum Bild: Sie sitzen in einem Boot und können sich aufeinander verlassen. Polizeihund mit Diensthundeführer. Der Schweif steht stolz nach oben, die Ohren sind gespitzt. Mit höchster Konzentration ging es über den Schwebebalken. Fotos: Polizei)

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Da war der Lack ab...

Erst Unfallflucht, dann auch noch Versicherungsbetrug - doch eine Lackspur hat zwei Täterinnen überführt

Bad Pyrmont (wbn). Unfallflucht lohnt sich nicht. Irgendwann stehen die informierten Uniformierten vor der Tür – und davor gibt’s sowieso schlaflose Nächte. In diesem Fall, der die Fahrerin und die Halterin gleichermaßen betrifft, ist auch noch ein Versicherungsbetrug aufgeflogen. Und das nur, weil die Polizei einer Lackspur nachgegangen ist. Sie lässt sich nämlich auch nicht zum Lackaffen machen.

Da war bei den verdächtigen Personen der Lack vollends ab. Hier der Polizeibericht aus Bad Pyrmont:  Bereits am 13.4.2011 kam es auf der  Ostlandstraße in Bad Pyrmont zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein parkend abgestellter Audi von einem vorbeifahrenden Fahrzeug  gestreift wurde. Obwohl ein Schaden von ca. 3.000 Euro an dem Audi  entstanden war, flüchtete der Unfallverursacher von der Unfallstelle. Bei der polizeilichen Aufnahme des Unfalles konnte roter Lackabrieb  sowie ein Kunststoffteil von dem unfallverursachenden Fahrzeug  sichergestellt werden.

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Eine unglaublich aber wahre Geschichte

Sieben Köpfe, sieben Mal: Doch mit Kommissar Schreck hat niemand gerechnet

Boffzen/Holzminde/Höxter (wbn). Auf die Dummheit der Menschen ist eben Verlass: Zum siebten Mal ist eine Einbrecherbande in ein Bekleidungsgeschäft in Boffzen eingedrungen. Doch diesmal war es eben das verflixte siebte Mal – und die Polizei schon da! Ein ordentlicher Schreck. Bleibt als weitere Feststellung: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schreck ohne Ende. Und: Das ist kein Witz, der Polizeikommissar, der in diesem besonderen Fall ermittelt, heißt tatsächlich Schreck.

Hier der Polizeibericht von der Polizeidirektion in Holzminden: In gut sechs Wochen hat eine siebenköpfige Bande mit wechselseitiger Beteiligung insgesamt sieben Einbrüche in ein Bekleidungsgeschäft in Boffzen (Landkreis Holzminden) verübt. Den nunmehr  ermittelten Beschuldigten im Alter von 15 bis 46 Jahren aus dem  Landkreisen Holzminden und dem benachbarten Höxter werden neben den  eigentlichen Einbrüchen auch gewerbsmäßiger Bandendiebstahl und  Hehlerei vorgeworfen.

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Spender werden in den Bürgergarten gerufen

EHEC - so langsam wird Versorgung mit Blutplasma kritisch. Blutspende-Truck kommt nach Hameln

Springe (wbn). Diese Erreger-Dynamik hatte niemand auf dem Monitor. Das Rote Kreuz macht sich jetzt wegen der Bereitstellung von Blutplasma für EHEC-Erkrankte in Niedersachsen zunehmend Sorgen.

Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes  in Springe ist besorgt wegen möglicher Folgen des lebensbedrohlichen Darmbakteriums EHEC. Die Vorräte von Frischplasma nehmen aufgrund der hohen Nachfrage beständig ab. Blutplasma wird vor allem gebraucht, um ein Versagen der Nieren zu verhindern, wenn Komplikationen auftreten. Ein Engpass bestehe derzeit aber noch nicht, sagte Birgit Müller vom Blutspendedienst laut Radio Aktiv. Dennoch wolle das DRK jetzt vor allem Menschen ansprechen, die zuletzt vor vier bis zwölf Monaten gespendet haben, denn Blutplasma muss zunächst vier Monate in Quarantäne und wird erst freigegeben, wenn der Spender zum zweiten Mal Blut gespendet hat, das frei von ansteckenden Krankheiten ist.

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Verkohlte Leiche im brennenden Schlafzimmer

Schlaganfall-Opfer im Schlafzimmer elend verbrannt - 56-jähriger Behinderter hatte noch Notruf abgesetzt

Hagenburg/Altenhagen (wbn).  Was für eine menschliche Tragödie hat sich bei diesem Zimmerbrand abgespielt? Ein 56-Jähriger gehbehinderter Mann hatte noch über Hausnotruf die Feuerwehr alarmieren können, doch als die mehr als 60 Einsatzkräfte verschiedener Ortsfeuerwehren anrückten,  fanden sie nur noch eine stark verkohlte Leiche im brennenden Schlafzimmer vor.

Die Identität des Brandopfers war am Abend noch unklar. Die Polizei nimmt jedoch an, dass es die Leiche des 56 Jahre alten Wohnungsinhabers ist. Der Mann war aufgrund eines schweren Schlaganfalles stark gehbehindert gewesen und konnte sich offensichtlich nicht mehr aus der brennenden Wohnung retten.  Hier der erschütternde Bericht der Nienburger Polizei:  In den späten Abendstunden des  6. Juni kommt es in einem Wohnhaus in der Straße "Am Sandbrink" aus bislang ungeklärter Ursache zum Ausbruch eines Schadenfeuers.

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