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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln



Weserbergland-Nachrichten.de

 


Und stets wird zur Ablenkung um ein "Glas Wasser" gebeten

Die angebliche Fußpflegerin war ein übler "Langfinger" - Trickdiebe im Weserbergland unterwegs

 

Hameln (wbn). Die Masche gleicht sich immer wieder: Unter irgendeinem fadenscheinigen Vorwand verschaffen sich Diebe oder Betrüger Zutritt zur Wohnung ihrer potentiellen Opfer. Das gestrige Tatgeschehen zeigt auf: Es kann nicht oft genug gewarnt werden! Gestern erbeutete eine Trickdiebin neben Bargeld (dreistellige Summe) eine EC-Karte und diverse persönliche Ausweispapiere.

 

Der gemeine Diebstahl bürdet der gehbehinderten 88-jährigen Geschädigten nun viele Wege auf, um die Dokumente neu zu beantragen. Der Reihe nach: Am späten Nachmittag klingelte es an der Wohnungstür. Da eine Medikamentenlieferung erwartet wurde, öffnete die sonst vorsichtige Wohnungsinhaberin die Tür. Unter dem Vorwand Fußpflegerin zu sein und sich die Füße der stark Gehbehinderten anschauen zu müssen, erschlich sie die Täterin zunächst Zutritt in die Wohnung.

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Lastzüge waren immer wieder komplett umgekippt

 

Jetzt wird die Schleuderstrecke bei Escherhausen durch Überholverbot entschärft - es war eine Falle für Brummifahrer

 

Eschershausen (wbn). Spektakuläre Verkehrsunfälle, bei denen Lastzüge in dem engen Kurvenverlauf auf dem Überholfahrstreifen umgekippt waren, soll es in Zukunft nicht mehr geben.

 

Das jedenfalls ist die Zielrichtung des Überholverbotes, das auf Anordnung der Verkehrssicherheitskommission des Landkreises Holzminden jetzt auf der Bundesstraße 64 in der Gemarkung Eschershausen im Bereich des so genannten Parkplatzes "Schelenhufe", eingerichtet wurde. Insgesamt acht Verkehrsunfälle in den letzten beiden Jahren hatte die Polizei in der bergauf verlaufenden scharfen Rechtskurve aufnehmen müssen.

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Voneinander unabhängige Zeugenaussagen widerlegen erneut die Hauptbelastungszeugin im Arztprozeß

Märchenstunde vor dem Landgericht - mit der Azu-Biene auf dem Schoß den Patienten gepiekst? Das tut schon vom Zuhören weh

Beobachtungen vor dem Hildesheimer Landgericht von Ralph L o r e n z

Hildesheim (wbn). Märchenstunde mit der Hauptbelastungszeugin. Es war einmal ein Arzt. Der hatte seine „Azubi“ offenbar sooo lieb, dass er die Azu-Biene auf den Schoß nahm. Und auf den Schoß des Arztes sitzend, durfte sie unter der einfühlsamen Anleitung des Onkel Doktors dem Patienten eine Spritze geben. Ausbildung, hart am Mann eben.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so spritzen sie noch heute. Schamlos, hemmungslos. Das Märchen haben nicht die Gebrüder Gr… vorgetragen. Nein, die Schwester Gr… war es. Nein, nicht die auf dem Schoß, sondern die, die überhaupt nicht dabei war. Angelika Gramse eben, die einst mit den Arztabrechnungen betraute und vertraute ehemalige Janzen-Mitarbeiterin und heutige Hauptbelastungszeugin gegen ihn. Von ihr stammt die hier im Kerngehalt geschilderte Episode wie aus einem schlechten Arztroman. Und hatte nicht in den 90ern die Pop-Gruppe "Die Ärzte" mal gesungen: "Männer sind Schweine..."? Derlei Fieberträume werden normalerweise, wenn überhaupt, im Rahmen der Krankenakte von einem Psychiater abgeheftet. Aber nicht in den Akten eines Staatsanwaltes oder Richters. Und genau deshalb, weil der Richter über solch schwühle Akteninhalte brütet, hatte der unter dem Verdacht des Abrechnungsbetruges stehende Arzt Jürgen Janzen mal wieder ein Problem.

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Wenn in den Rathäusern die Karten neu gemischt werden...

Kommunalwahl-Termin für Niedersachsen festgelegt: Es ist der 11. September 2011

Hannover/Hameln (wbn). Der Termin ist leicht zu merken und sehr wichtig: Am 11. September 2011 finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt.

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Verordnung zur Festlegung des Wahltermins für die Kommunalwahlen 2011 beschlossen. Danach finden die allgemeinen Neuwahlen der Ratsfrauen und Ratsherren in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden in Niedersachsen sowie der Kreistagsabgeordneten und der Regionsabgeordneten am 11. September 2011 statt.

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Der selbst ernannte Anlegerschützer Heinz Gerlach starb an einer zu spät erkannten Blutvergiftung

Der Mann, der dubiose Finanzsysteme durchschaute, erkannte das feindliche System im eigenen Körper nicht

Hameln/Oberursel (wbn). Die Szene der Finanzdienstleister und Anlageberater ist um eine schillernde Figur ärmer. Der Anlegerschützer Heinz Gerlach ist am vergangenen Samstag in seinem Haus im hessischen Oberursel gestorben.

In wenigen Wochen wäre er 65 geworden. Gerlach hat mit seiner Internetseite „Direkter Anlegerschutz“ die Beteiligungsangebote des Kapitalmarktes bewertet und sich in den 70er Jahren mit dem „Gerlach-Report“ einen bemerkenswerten Ruf als Brancheninsider erworben. Die Karriere des Steuergehilfen ist in der Finanzwelt beispiellos. Er hörte das Gras wachsen – und wieder verwelken. Für die einen war er ein unbeugsamer Held, für die anderen der Störfaktor schlechthin und erklärtes ketzerisches Feindbild.

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Ungewollte Flaschengärung bereitet Verdauungsprobleme und sprengt das Glas

Da ist Dampf dahinter! Wesergold aus Rinteln ruft 50.000 Flaschen Apfelschorle zurück

Rinteln/Hameln (wbn). Vorsicht bei Apfelschorle von Wesergold. Die kann - zumindest bestimmte Chargen davon - nämlich regelrecht "explodieren", weil die Flasche unter Druck steht. Und Verdauungsprobleme gibt's unter Umständen auch.

Der niedersächsische Getränkehersteller Wesergold aus Rinteln hat rund 50.000 Flaschen "Extertaler Apfelschorle" zurückgerufen. Bei Schorle mit dem Haltbarkeitsdatum 25. April 2011 könne es durch eine Gärung zum Platzen der Flasche kommen. Das berichtet heute Radio Aktiv. Laut Wesergold sollten Verbraucher die Flaschen vorsichtig öffnen und entleeren. Beim Trinken einer größeren Menge der Apfelschorle könne es zu Magenproblemen kommen, da das Getränk nicht keimfrei abgefüllt worden sei.

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Schon wieder schlechte Schlagzeilen für Hamelns HMT

"Hamelner Markt" fragt heute morgen: "Hamelner Stadtführer unter Druck gesetzt?"

Hameln (wbn). Und schon wieder gibt’s eine Klatsche für Hamelns Marketing-Manager. „Hamelner Stadtführer unter Druck gesetzt?“ wird in der Hauptüberschrift des heute erschienen „Hamelner Marktes“ auf Seite 1 gefragt – und die Antwort gleich mitgeliefert. Die Botschaft lautet: Stadtführer, die für Hamelns Marketing und Tourismus GmbH (HMT) tätig sein wollten, sollen sich gezwungen gesehen haben Mitglied im Stadtmarketing- und Verkehrsverein zu werden.

Zwar sei von unmittelbarem Zwang durch HMT nicht die Rede gewesen, doch aufgrund einer entsprechenden Befragung der einschlägig bekannten Stadtführer schreibt der als sorgfältig recherchierend bekannte Chefredakteur G. Erol Hesse-Öztanil: „Wer weiterhin in gewohntem Umfang von der Hameln Marketing & Tourismus GmbH (HMT) eigesetzt werden möchte, kommt nicht darum herum, die Mitgliedschaft im Stadtmarketingverein zu erwerben.“  Bezeichnend, dass Stadtführer, die sich über dieses außergewöhnliche Mitglieder-„Marketing“ beklagen und die Welt nicht mehr verstehen, lieber nicht genannt werden wollen. Offenbar ist Kritik am HMT-Management – allen voran HMT-Geschäftsführer Harald  Wanger – in der Rattenfängerstadt nicht karrierefördernd. Feilt doch Wanger gerade an seinem Image als Erfolgsmensch und preisverdächtigen PR-Genius. Wanger darf in dem „Hamelner Markt“-Artikel mit dem Hinweis das letzte Wort haben, dass „keiner genötigt wurde“.

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Was geschieht jetzt mit der Nobelherberge?

 

E i l t ! Jetzt wird alles klar: Klütturm Restaurant Hotelbetriebs- und Handels GmbH hat seit Montag Insolvenz angemeldet!

 

Hameln (wbn). Der Verdacht lag seit dem Wochenende in der Luft: Das Nobelrestaurant und ehemalige Vorzeigeprojekt der persischen Fard-Brüder, das Hotelrestaurant auf dem Klüt, hat nunmehr Insolvenz anmelden müssen.

 

Nach zuverlässigen Informationen der Weserbergland-Nachrichten.de hat die Klütturm Restaurant Hotelbetriebs- und Handels GmbH in Hameln, Klütturm 1, ganz offiziell einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Hameln gestellt. Der Antrag erfolgte zum gestrigen Montag, 12. Juli 2010. Er trägt das Aktenzeichen 37 IN 103/10 . Entsprechende Hinweise lagen den Weserbergland-Nachrichten.de schon am Montag abend vor.  Als Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Alexander Kaesebier genannt. Wird nun die Prokuristin Ingelore Specht das Hotelrestaurant zusammen mit dem Insolvenzverwalter vorerst weiterführen? Der Hotel- und Restaurantbetrieb hat nach Informationen der Weserbergland-Nachrichten.de 24 Mitarbeiter und drei Auszubildende. Gestern erhielten Besucher an der Hotelpforte die Auskunft, die Gastronomie sei aus "betrieblichen Gründen" vorübergehend geschlossen.

 

(Zum Bild: Turm-Restaurant ohne Perspektive? Foto: Lorenz)

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Brandursache ist noch unklar

Bewohntes Hinterhaus abgebrannt - Sachschaden wird auf 150.000 Euro geschätzt

Bad Münder (wbn). In der Rahlmühler Straße in Bad Münder ist heute ein Hinterhaus abgebrannt. Es entstand ein beträchtlicher Schaden.

Alle Personen konnten das Haus rechtzeitig verlassen, so dass niemand zu Schaden gekommen sei, sagte ein Sprecher der Polizei gegenüber Radio Aktiv. Die Löscharbeiten sind abgeschlossen. Aber die Feuerwehr von Bad Münder ist noch vor Ort, um Sicherungsarbeiten wie das Abtragen des Daches zu leisten. Das Feuer hatte sich glücklicherweise nicht auf das Vorderhaus ausgedehnt. Die Brandursache ist noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. Die Schadenshöhe beträgt nach ersten Schätzungen rund 150.000 Euro.

 

Heute eröffnet: Autobahn-Abschnitt zwischen Hannover Ost und Altwarmbüchen ist jetzt sechsspurig

Hannover/Hildesheim (wbn). Eine Autobahnbaustelle weniger! Oliver Liersch, Staatssekretär im niedersächsischen Verkehrsministerium, und Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrministerium, haben heute gemeinsam den auf sechs Spuren ausgebauten Abschnitt auf der A7 zwischen Hannover-Ost und Altwarmbüchen freigegeben.

Das 4,8 Kilometer lange Teilstück war das letzte noch vierspurige Teilstück der A7 zwischen Hildesheim und Walsrode. Es wurde nach einer Bauzeit von einem Jahr fertig gestellt. Die Kosten des Streckenabschnitts belaufen sich auf rund 32 Millionen Euro. Damit ist die A7 zwischen Hildesheimer Börde und Autobahndreieck Walsrode nun komplett sechsspurig ausgebaut. Liersch betonte die wirtschaftliche Bedeutung dieses Lückenschlusses: "Der Abschnitt der A7  hat ein Verkehrsaufkommen von über 65.000 Fahrzeugen am Tag.

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Wenn es Nacht wird in Hameln...

 

Das Opfer hatte schon das Messer am Hals - doch es hat dafür gesorgt, dass alle geschnappt wurden...

 

Hameln (wbn). Wenn es Nacht wird in Hameln… Opfer von Straßenüberfällen sind keineswegs hilflos. Und die Polizei ist ebenso wenig machtlos. Das ist die Botschaft nach einem Überfall auf einen 41-jährigen Mann in Hameln, der sich völlig richtig verhalten hat und die Polizei in die Lage versetzte die nächtlichen Straßenräuber sofort zu ermitteln und weitere Straftaten zu klären.

 

Hier der Polizeibericht von heute Mittag: "Die Recherchen ergaben folgendes Bild: Gegen 1 Uhr in der Nacht kam es zu einem Raubüberfall auf offener Straße. Ein 41-Jähriger befand sich auf dem Heimweg, als er einer Gruppe von vier jungen Männern auf der Hamelner Straße begegnete. Der Mann wurde aufgehalten und nach Zigaretten befragt. Nachdem er couragiert seinen Heimweg fortgesetzt hatte, zückte ein 18-Jähriger ein Messer aus der Tasche, verfolgte den Hamelner und drückte ihm das gemäß Waffengesetz verbotene Messer an den Hals.

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Der Täter trug auffälliges T-Shirt und Silber-Armband

 

Es geschah während des WM-Spieles gegen Spanien: Sex-Gangster reißt in Bodenwerder 52-jährige Frau zu Boden

  

Bodenwerder (wbn). Erst jetzt berichtet die Polizei von einem Sexgangster, der in der Nacht, als das WM-Fußballspiel Deutschland gegen Spanien stattfand, in Bodenwerder eine Frau überfallen und zu Boden gerissen hat. Der Unbekannte schlug das Opfer und nahm an der 52 Jahre alten, völlig geschockten Frau sexuelle Handlungen vor.

 

Die Polizei bittet jetzt um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Täter sei durch ein „Flecktarn-T-Shirt“ und ein „silbernes Panzerarmband“ aufgefallen. Hier der Polizeibericht von heute nachmittag aus Bodenwerder im Wortlaut: "Sehr intensiv fahndet die Polizei in Bodenwerder und Holzminden derzeit nach einem Mann, der in der vergangenen Woche eine Frau in Bodenwerder zu Boden gerissen und sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen hat. Der noch unbekannte Mann trat in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag plötzlich von hinten an eine 52-jährige Frau in der Brökelner Straße in Bodenwerder heran, riss diese um und stieß sie zu Boden.

 

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Nach all den Durchhalteparolen der große Absturz in die Ungewissheit

Kocht am Klüt nur noch die Gerüchte-Küche? Das Personal ist vorerst ratlos. Kunden werden erstmal vertröstet. Und der Geschäftsführer soll im Urlaub krank gemeldet sein 

Von Ralph Lorenz

Hameln (wbn). Im Hamelner Klüt-Restaurant hoch über den Dächern der Stadt können gegenwärtig keine Buchungen entgegengenommen werden. Aus "betrieblichen Gründen" ist die Nobelrestauration aus der Fard- und Cemag-Ära gegenwärtig geschlossen. Jedenfalls wird entsprechende Mitteilung in einer schriftlichen Notiz im Eingangsbereich kund getan. Die karge Notiz wird von Beobachtern in vielerlei Hinsicht gedeutet.

Am Wochenende war es mehrfach anrufenden Kunden nicht möglich  - wohlgemerkt in der sommerlichen Hochsaison - Kontakt mit dem Personal aufzunehmen. Nach Informationen der Weserbergland-Nachrichten.de haben schon Ende vergangener Woche mehrfach Interessenten den Versuch unternommen eine Gesellschaftsveranstaltung anzumelden. Die Kunden wurden von unterschiedlichen Mitarbeitern auf unbestimmte Zeit vertröstet. Einer Hochzeitsgesellschaft wurde schon vor Tagen mit Bedauern ein fest vereinbarter Termin abgesagt, so dass diese sehr kurzfristig in ein anderes Restaurant im Weserbergland ausweichen musste.  Heute Mittag versuchte ebenfalls ein Interessent eine Hochzeit für Ende August oder wahlweise September anzumelden. Auch ihm konnte mit einem möglichen Termin nicht geholfen werden. Es hieß, der Geschäftsführer sei im Urlaub erkrankt. Es sei nicht bekannt, wann er wieder einsatzfähig sei. Im Klüt-Restaurant selbst herrscht offenbar eine unklare Situation. Die Mitarbeiter würden gegenwärtig „beraten“, wurde heute mitgeteilt. Unter Umständen könne der Geschäftsführer auch für längere Zeit ausfallen, äusserte sich ein Mitarbeiter sybillinisch.

(Zum Bild:  Das Klütrestaurant am heutigen Montag zur Mittagszeit. Das Restaurant sei aus betrieblichen Gründen geschlossen, hieß es. Gäste kehrten wieder um. Fotos: Lorenz)

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Glockenrenovierung an der St. Nikolai-Kirche in Oldendorf

 

Süße Töne aus dem "Bienenkorb" - eine der ältesten Glocken in Niedersachsen ist zu neuem Klang erwacht

 

Von Ralf Neite

 

Oldendorf/Salzhemmendorf (wbn). Diesen Klang hat man in Oldendorf seit vielen Jahrzehnten, möglicherweise  sogar seit Jahrhunderten nicht mehr gehört: Im Rahmen der umfassenden Sanierung der St. Nikolai-Kirche ist auch die mehr als 800 Jahre alte so genannte Bienenkorb-Glocke restauriert worden. Sie ist eine der ältesten Kirchenglocken in Niedersachsen überhaupt.

 

Die Glocke aus dem Mittelalter hat einen neuen Schlagring sowie einen neuen Klöppel bekommen, der dem ursprünglichen mehr ähnelt als der bisherige. Seit wenigen Tagen läutet die Glocke nun wieder gemeinsam mit den anderen, deutlich jüngeren Glocken. Ein Oldendorfer, der gerade zufällig vorbeikommt, ist vom Ergebnis begeistert: „Klingt wie der Kölner Dom“, ruft er Pastor Wilhelm Meissner zu. Katharina Körner, Leiterin des Amtes für Bau- und Kunstpflege der hannoverschen Landeskirche, und ihr für den Kirchenkreis Hildesheimer Land zuständiger Mitarbeiter Thido Saueressig hatten zuvor den Fortschritt der Bauarbeiten begutachtet.

 

(Zum Bild: Pastor Wilhelm Meissner (links), Katharina Körner und Thido Saueressig begutachten die restaurierte, mehr als 800 Jahre alte Bienenkorb-Glocke in der St. Nikolai-Kirche im Sqalzhemmendorfer Ortsteil Oldendorf. Foto: Neite)

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Geschockte Lehrerin: Temperaturen um 70 Grad! Großeinsatz der Rettungssanitäter am Bahnsteig - Bahngäste lagen reihenweise am Boden - Verzweifelte Mutter schlug mit Nothammer gegen ICE-Fenster

Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung! ICE wurde zur rasenden Backröhre durch Niedersachsen. Warum hat niemand den Höllenzug gestoppt?

Von Ralph Lorenz

Hannover/Bielefeld/Hameln (wbn). Warum wurde dieser Zug nicht sofort im nördlichen Weserbergland gestoppt? Warum bekam er überhaupt im Hauptbahnhof von Hannover trotz technischen Defekts grünes Licht zur Ausfahrt nach Bielefeld? Höllenfahrt eines ICE zwischen Hannover und Bielefeld! Der Hightech-Zug hatte mehr als 500 Reisende an Bord als bei hochsommerlichen Außentemperaturen am Samstagabend während der Fahrt die Klimaanlage ausfiel und reihenweise die Fahrgäste zu Boden kippten.

Die Fahrgäste wurden bei Innentemperaturen von deutlich mehr als 50 Grad einer rollenden Sauna ausgeliefert. Reihenweise kippten die Fahrgäste um, lagen auf dem Waggonboden, einige drohten zu kollabieren - doch das Bahnpersonal dachte nicht daran den Zug außerplanmäßig zu stoppen. Nach einem Bericht des in Bielefeld erscheinen Westfalen-Blattes müssen sich an Bord unbeschreibliche Szenen abgespielt haben. Eine Mutter versuchte mit einem Nothammer die ICE-Scheibe einzuschlagen, was ihr aber nicht gelang. Sie hatte ein fünfjähriges Kind dabei, das verzweifelt nach Luft schnappte.

(Zum Bild: Die Klimaanlage der neuen ICE-Generation ist offenbar anfälliger gegen Verschmutzungen. Deshalb fallen Sensoren aus, das System überhitzt, schaltet ab. Dann haben die Fahrgäste ein Problem... Foto: Sebastian Terfloth/Wikipedia)

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Dritter Renntag der Ruder-Bundesliga in Krefeld

Reife Leistung bei 38 Grad - Der Achter des Rudervereins Weser hat sich auf Platz vier der Bundesliga vorgeschoben

Aus Krefeld berichtet Dirk Adomat

Krefeld/Hameln (wbn). 38 Grad, 380 Meter, 46 Achter und ein Ziel: Den Achter des Rudervereins Weser(RVW) in der zweiten Ruder-Bundesliga weiter nach vorn zu bringen. Tatsächlich sind die Hamelner jetzt in einem starken Feld auf Platz vier der Bundesliga.

Zum dritten Renntag in der im Vorjahr gegründeten Ruder-Bundesliga trafen sich 46 Achter-Crews aus ganz Deutschland in Krefeld. Die Königsklasse des Rudersports maß sich auf dem Elfrather See über die Sprintdistanz von 380 Meter.  Und das bei fast 38 Grad Celsius. Nach dem zweiten Renntag teilte sich die Hamelner Mannschaft des Rudervereins „Weser“ den fünften Platz mit dem Team von Hansa Dortmund in der Tabelle der 17 Boote umfassenden 2. Bundesliga. Ziel des Hamelner Bundesligakaders war es, den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.

 (Zum Bild: Der Hamelner Achter gab sich auch bei 38 Grad in Krefeld kampfstark. Foto: Adomat)

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Für die Berufspendler aus dem Weserbergland war es schon ein gewohntes Bild

 

Immer wieder Rüpelszenen im Bahnhofsbereich von Hannover - jetzt hat die Polizei bei einer Großaktion Flagge gezeigt

 

Hannover/Hameln (wbn). Wer als Berufspendler jeden Werktag in den Zug nach Hannover steigt, der weiß was ihn am zentralen Bahnhof der Landeshauptstadt erwartet: Betrunkene am Bahnhofsplatz, Kiffer, schräge Gestalten, Typen, die nichts Gutes im Sinn haben und Taschendiebe. Und weit und breite scheinbar keine Polizei. Doch die zeigte jetzt mit Erfolg Präsenz.

 

50 Platzverweise, Ermittlungsverfahren wegen Rauschgiftvergehen, Körperverletzung und Widerstandes gegen Polizeibeamte waren die Folge. Hier die Bilanz einer Großaktion am Wochenende in Hannover. Zusammen haben Beamte der Bundespolizei und der Polizeiinspektion Mitte in der Nacht von Freitag auf Samstag in der City von Hannover Präsenz gezeigt und zahlreiche Kontrollen durchgeführt.

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Attraktiver Frauenfußball mit Niveau

Spannende Begegnung: Hannover 96 spielt in Diedersen - und zwar mit seiner "besseren Hälfte"

Diedersen (wbn). Hannover 96 spielt in Diedersen - und zwar die "bessere Hälfte". Die Frauenmannschaft des Traditionsclubs aus der Landeshauptstadt kommt am 17. Juli zu einem Freundschaftsspiel auf die Sportanlage in Diedersen.

Anstoß ist um 13:00 Uhr. Das Spiel der beiden Bezirksligisten und jeweils Zweitplatzierten ihrer Staffel der abgelaufenen Saison verspricht dem Zuschauer attraktiven Frauenfußball mit Niveau. "Dies wird der erste wichtige Test für unsere neue Spielgemeinschaft Diedersen/Lauenstein, dann wissen wir, wo wir in unserer Vorbereitung stehen“, betont Trainer Alexander Stamm.

 

Täter hatte die Beute schon zum Abtransport bereitgestellt

 

Wenn es Nacht wird auf dem Schrottplatz - Dieb mit Elektroschrott von der Polizei geschnappt

 

Holzminden (wbn). Elektroschrott-Dieb in Holzminden festgenommen. Schon mehrmals hatte der Mann nachts den Weg über den Zaun gesucht und aus Lagerbehältern Elektroschrott entwendet.

 

Auch in der vergangenen Nacht ging der Täter wieder so vor. Diesmal allerdings fiel er einem aufmerksamen Zeugen auf, als er mit seiner Taschenlampe das Gelände der Lagerfirma Am Dammbruch in Holzminden absuchte. Der Zeuge verständigte sofort die Polizei, woraufhin der Mann noch auf dem Gelände vorläufig festgenommen werden konnte.

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Fall für die Kripo? Im Nachbarkreis Lippe ist schon der dritte Kadaver der seltenen Vogelart gemeldet worden

Schon wieder ein toter Rotmilan gefunden - die Tierschützer machen sich jetzt ernsthaft Sorgen

Detmold (wbn). Rätsel um tote Rotmilane im benachbarten Landkreis Lippe. Schon wieder hat Jörg Westphal von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Lippe tote Rotmilane gefunden.

Nachdem die Kreisbehörde bereits im vergangenen Jahr tote Milane in Hardissen und an den Teichen der Zuckerfabrik in Lage festgestellt hat, sind nun an gleicher Stelle drei Vögel tot aufgefunden worden. Bereits am Mittwoch hatte Westphal im Naturschutzgebiet „Hardissen Moor” einen Milankadaver angetroffen. Er befand sich in einem kleinen Erlenwald unweit des Horstplatzes, an dem auch 2009 ein Milan gefunden wurde. Am Freitag morgen hat dann ein Sachverständiger des Kreises zwei tote Jungvögel unter dem Horstbaum an den Zuckerfabrik-Teichen gefunden. Die Todesursache ist noch unbekannt. „Wir sind zur Zeit ratlos”, sagt Helmut Diekmann, Leiter Fachbereich Umwelt und Immissionsschutz.

(Zum Bild: Imposanter Jäger - der Rotmilan. Er ist am Himmel über Lippe und dem Weserbergland zu sehen. Foto: Naturschutzbehörde Lippe)

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Motorraum völlig ausgebrannt

Es geschah heute Mittag: Feuerwehr wurde zu Fahrzeugbrand alarmiert

Hessisch Oldendorf/Höfingen (wbn). Plötzlich schlugen Flammen aus dem Motorraum des Personenwagens. Die Freiwillige Feuerwehr von Hessisch Oldendorf wurde heute umgehend von aufmerksamen Zeugen alarmiert und konnte bei ihrem Einsatz in Höfingen so noch größeren Schaden verhindern.

Der Motorraum des Fahrzeugs sei allerdings komplett ausgebrannt, so der stellvertretende Stadtbrandmeister von Hessisch Oldendorf, Jürgen Hilpert gegenüber der regionalen Presse. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Brandursache sei bislang noch ungeklärt, hiess es nach einem Bericht von Radio Aktiv. Das brennende Fahrzeug stand an der Biogasanlage in Höfingen.

 
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